16.12.2019
Gründung der JUNGEN FREIEN WÄHLER

Anton Haunsberger: "Heute ist ein historischer Tag für uns. Vor 30 Jahren wurde hier in Denkendorf der Kreisverband der FREIEN und UNABHÄNGIGEN Wählergemeinschaften im Landkreis Eichstätt aus der Taufe gehoben. Und heute kommen wir wieder in Denkendorf zusammen, um erstmals JUNGE FREIE WÄHLER als Nachwuchsorganisation zu gründen."

Während der Vorbereitungsarbeiten für die Kreistagsliste hatte Anton Haunsberger die meisten Ortsverbände persönlich besucht und dabei vielfach Klagen über mangelnden Nachwuchs und Schwierigkeiten bei der Akquise von Frauen für die Listen zur Kommunalwahl gehört. In einigen Ortsverbänden funktionierte das allerdings tadellos, sodass man nach entsprechendem Erfahrungsaustausch im Kreisvorstand beschloss, gezielt auf diese Zielgruppen zuzugehen. Die Gespräche und Ermunterungen in den Kreisversammlungen und das permanente Werben durch den Kreisvorsitzenden in den einzelnen Mitgliederversammlungen bei den Ortsverbänden waren schließlich erfolgreich. Denkendorf, Eichstätt, Großmehring, Hepberg und Pförring waren dabei die erfolgreichsten Werber.

Die Gründungsversammlung kam schließlich überein, zunächst einen minimal besetzten Vorstand zu wählen, um in Nachwahlen auf den Werbeerfolg der einzelnen Ortsverbände adäquat reagieren zu können. Als Gründungsvorsitzender wird der Schernfelder Philipp Kerler in die JFW-Annalen eingehen. Er ist 31 Jahre alt, verheiratet und Vater eines Kindes. Kerler ist Chef des eigenen Familien-Unternehmens und sitzt in seiner Heimatgemeinde Schernfeld bereits im Gemeinderat. Ihm zur Seite steht die 22-Jährige Diplom-Verwaltungswirtin Katrin Müller aus Wettstetten. Die Steuerfachangestellte Veronika Hirschbeck (20) aus Stammham komplettiert als Schatzmeisterin den Gründungsvorstand.

Auf den Gründungsvorstand warten schon spannende und fordernde Aufgaben. Zum einen ist das die Bildung einer starken, den gesamten Landkreis überspannenden Nachwuchsorganisation und zum anderen sind es die Vorbereitungen zur Teilnahme an den Kommunalwahlen, bevorzugt mit eigenen Listen.