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Aktuelles

FREIE WÄHLER im Landkreis Eichstätt

Anton Haunsberger
Kreisvorsitzender

Herzog-Ludwig-Straße 5
85110 Kipfenberg

Email: info@fw-landkreis-eichstaett.de


FREIE WÄHLER im Bayerischen Landtag

Eva Gottstein
Mitglied des Bayerischen Landtags

Pfahlstraße 14
85072 Eichstätt

Email: buero@eva-gottstein.de


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Informationsveranstaltung zur Zukunft der Hauptschulen

Bildungspolitische Offensive der Freien Wähler

© knipseline / PIXELIO

Eichstätt (hns) Mit der aktuellen Hauptschulsituation beschäftigen sich die Freien Wähler im Landkreis derzeit intensiv. Dazu wird nach Information des Kreisvorsitzenden Anton Haunsberger für Freitag, den 31. Juli eine landkreisweite Informationsveranstaltung vorbereitet, die in Denkendorf im Gasthaus zur Post stattfinden soll. Beginn ist um 19:30 Uhr. Wissen aus erster Hand wird dabei die Referentin Eva Gottstein, die Bildungspolitische Sprecherin der FW-Landtagsfraktion, vermitteln. Sie wird dabei insbesondere die geplante Mittelschule und die Vorstellungen der Freien Wähler von einer beruflichen Mittelschule gegenüberstellen. In der vorbereitenden Sitzung kamen auch die Aktivitäten der Landtagsfraktion zur Sprache.

Die Freien Wähler wollen demnach bayernweit mit einer eigenen bildungspolitischen Offensive ihr Profil schärfen. So wurde von der Landtagsfraktion auch ein eigenständiges Konzept zur Lehrerausbildung erarbeitet, das die Lehrerausbildung flexibilisieren und Schwung in die Umstellung des bayerischen Lehramtsstudiums auf das internationale Bachelor-/Mastersystem bringen soll. Die bisherigen Bemühungen der Bayerischen Staatsregierung wurden in der Diskussion als bestenfalls halbherzig bezeichnet. Zwar gebe es an den Universitäten in Eichstätt und Augsburg Modellprojekte, jedoch würden konkrete Vorgaben durch das Wissenschaftsministerium fehlen. Dadurch hinke Bayern im Vergleich zu anderen Bundesländern, wie beispielsweise Nordrhein-Westfalen, hinterher.

Das Konzept der Freien Wähler sieht die Einführung eines sechs-semestrigen Bachelorstudiums vor, das auf den Unterricht an sämtlichen Schularten von der ersten bis zur zehnten Klasse vorbereitet. Dabei sollen die Schwerpunkte Pädagogik und Didaktik stärker gewichtet werden. Zum Ende des Wintersemesters sind jeweils dreiwöchige Präsenzphasen an verschiedenen Schularten vorgesehen. Dieses lehramtsübergreifende Bachelorstudium erhöhe die Einsatzmöglichkeiten der Lehrer. Schwankende Schülerzahlen können so leichter kompensiert und Reformen schneller umgesetzt werden.

Den zweijährigen Vorbereitungsdienst sollen die Referendare an verschiedenen Schularten absolvieren und sich danach an einer Wunschschulart bewerben können. Die darauf aufbauenden vier-semestrigen Masterstudiengänge sollen schließlich für spezialisierte Tätigkeiten qualifizieren. Als Wahlmöglichkeiten gibt es Pädagogik, Verwaltung, Betriebswirtschaft oder die Vertiefung der Wahlfächer aus dem Bachelorstudium. Damit werde passgenau auf die neuen Herausforderungen an den Lehrerberuf reagiert. Aus der stärkeren Berücksichtigung der Interessen der angehenden Lehrer erwarten sich die Freien Wähler auch eine erhöhte Motivation, was die Vorteile des Konzepts noch einmal verdeutliche.