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FREIE WÄHLER im Landkreis Eichstätt

Anton Haunsberger
Kreisvorsitzender

Herzog-Ludwig-Straße 5
85110 Kipfenberg

Email: info@fw-landkreis-eichstaett.de


FREIE WÄHLER im Bayerischen Landtag

Eva Gottstein
Mitglied des Bayerischen Landtags

Pfahlstraße 14
85072 Eichstätt

Email: buero@eva-gottstein.de


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"Hat niemand in der Hand, wen Wahlleute wählen"

"Ganz schön dreist", das war der erste Gedanke, der dem FW-Kreisvorsitzenden Anton Haunsberger bei der morgendlichen Zeitungslektüre des "offenen Briefes" des JU-Kreisvorsitzenden Alexander Heimisch ("Aiwanger wird zur Ypsilanti Bayerns") durch den Kopf ging. Die Rückversicherung bei der Ehefrau brachte schließlich die Gewissheit: Es ist (noch) kein Brief da. Heimisch hatte gemutmaßt, die Freien Wähler könnten bei der Wahl des Bundespräsidenten Gesine Schwan unterstützen.

Zur Wahl am 23. Mai führte Anton Haunsberger aus, dass die Freien Wähler mit zehn Wahlfrauen und -männern in Berlin vertreten sind und damit Zünglein an der Waage sein könnten. Nach Haunsbergers Kenntnisstand erwäge Landeschef Hubert Aiwanger, diese Mandate überwiegend an verdiente Personen aus der Gründerzeit der FW wie den Ehrenvorsitzenden des Landesverbandes und amtierenden Bundesvorsitzenden Armin Grein zu vergeben. Aus dem Landtag sollen nur zwei Abgeordnete an der Wahl teilnehmen. Dazu käme noch je ein Vertreter der Landräte und Bürgermeister. Da es etwa 100 Bewerberinnen und Bewerber für die zehn Plätze gebe, erwäge Aiwanger, selbst auf die Berlinfahrt zu verzichten.

Haunsberger: "Wir haben vor der Wahl Aussagen zur Unterstützung von Horst Köhler getroffen – und ich denke, das gilt grundsätzlich auch heute noch. Von Hubert Aiwanger weiß ich persönlich, dass er dazu steht. Nur hat natürlich – wie die Öffentlichkeit seit der Erfahrung der CSU mit Fürstin Gloria von Thurn und Taxis weiß – niemand in der Hand, wen die Wahlleute am Ende wählen." Er führte weiter aus, dass die Entscheidungsfreiheit von Mandatsträgern gerade bei den Freien Wählern ein Grundrecht sei.

Die Angelegenheit habe für die CSU wohl an Brisanz gewonnen, weil die Landtagsfraktion der Freien Wähler beide Bewerber um das Amt des Bundespräsidenten zu einem Gespräch eingeladen habe, vermutet Haunsberger. Dies sei geschehen, nachdem Mitbewerberin Gesine Schwan um ein Gespräch zum gegenseitigen Kennenlernen mit der FW-Fraktion gebeten hatte. Haunsberger: "Für gute Demokraten ist es doch wohl das Mindeste, sich alles anzuhören, bevor man entscheidet."
 
Eichstätter Kurier