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FREIE WÄHLER im Landkreis Eichstätt

Anton Haunsberger
Kreisvorsitzender

Herzog-Ludwig-Straße 5
85110 Kipfenberg

Email: info@fw-landkreis-eichstaett.de


FREIE WÄHLER im Bayerischen Landtag

Eva Gottstein
Mitglied des Bayerischen Landtags

Pfahlstraße 14
85072 Eichstätt

Email: buero@eva-gottstein.de


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Stellvertreter für Husterer

Nassenfels (hli) Konrad Hollinger und Veronika Amler sind als weitere Bürgermeister der Marktgemeinde Nassenfels gewählt worden. Zuvor war ein Antrag der Freien Wähler gescheitert, die einen Bürgermeister-Stellvertreter für ausreichend hielten.

Zu Beginn der konstituierenden Sitzung verabschiedete Bürgermeister Andreas Husterer zunächst die ausgeschiedenen Mitglieder. Sie erhielten zum Dank eine Urkunde sowie den Marktteller aus Zinn und eine Armbanduhr mit dem Marktwappen. Barbara Donabauer war sechs, Alois Strobl und Hans Meilinger jeweils zwölf Jahre für die CSU-Liste im Gemeinderat. Von den Freien Wählern schieden Willibald Reißner nach zwölf und Manfred Gerich senior nach 21 Jahren aus dem Gremium aus, und aus den Reihen der Bürgerliste gehörte Claudia Betz-Unger zwölf Jahre dem Gremium an.

Neu im Gemeinderat sind von der CSU Veronika Amler, Mathilde Steger und Peter Grubmann sowie für die Freien Wähler Fritz Graf junior, Bernhard Amon und Quirin Sterner. Sie legten ihren Eid ab.

Mit 7:6 setzte sich die CSU-Fraktion gegen die FW durch, die Zahl der Stellvertreter bei zwei zu belassen. Aus den Reihen der CSU wurde Konrad Hollinger zur Wiederwahl vorgeschlagen, die Freien Wähler meldeten einen Stellvertreteranspruch für ihren unterlegenen Bürgermeisterkandidaten Fritz Graf junior an, da er die meisten Stimmen erhalten habe, und auch das gesamte Wahlergebnis eine knappe Stimmenmehrheit widerspiegle. Bei der Wahl entfielen jedoch sieben der 13 Stimmen auf Konrad Hollinger, der somit als zweiter Bürgermeister von Nassenfels im Amt bleibt. Für die Wahl des dritten Bürgermeisters schlug die CSU Veronika Amler vor, die dann auch mit acht Stimmen gewählt wurde. Weitere vier Stimmen entfielen auf Mathilde Steger (CSU) und eine Stimme war ungültig.

Anschließend arbeitete der Gemeinderat den genauen Wortlaut der Geschäftsordnung aus, diskutierte über die Bildung von Ausschüssen und definierte die Zuständigkeiten und Handlungsspielräume sowohl des Gemeinderats als auch des Bürgermeisters. Die Handlungsspielräume wurden, wie in anderen Gemeinden auch, in manchen Bereichen erweitert. Damit muss nicht mehr jede Anfrage wie die Nutzung vom Bauhof für eine Veranstaltung oder eine kleine Auftragsvergabe auf die Tagesordnung einer Gemeinderatssitzung gesetzt werden. Bei Bauvorhaben können nun beispielsweise Befreiungen auch von der Verwaltung beziehungsweise vom Bürgermeister erteilt werden, soweit eine gleiche Befreiung im gleichen Baugebiet bereits zuvor vom Marktrat diskutiert und positiv entschieden worden war.

Außerdem genehmigten sich die Gemeinderäte mit einem der ersten einstimmigen Beschlüsse in der neuen Amtsperiode eine Erhöhung des Sitzungsgeldes von 20 auf 25 Euro. Die nächste Sitzung des Gemeinderats findet voraussichtlich am Dienstag, 27. Mai, statt.

 

Von Thomas Hollinger