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"In die Hand hinein Fairness versprochen"

"In die Hand hinein" haben sich vor Wochen in Burgeis Hans-Dieter Niederprüm und Brigitta Frauenknecht Fairness im Wahlkampf versprochen. - Foto: Adam

Beilngries (DK) An allen Ecken und Enden der Stadt und in den Dörfern stehen seit Samstag die Plakate mit Konterfeis einer strahlenden Bürgermeisterkandidatin. Ebenfalls am Wochenende landete in den Briefkästen aller Haushalte der Gemeinde ein persönliches Anschreiben des Bürgermeisterkandidaten.

Der Wahlkampf hat begonnen. Die Zeit drängt, denn am 15. Juni wird in Beilngries das neue Stadtoberhaupt gewählt. Entsprechend gedrängt sind die Termine, zu denen die Bürgerinnen und Bürger von beiden Kandidaten eingeladen werden. Die ersten Wahlversammlungen hielt Brigitta Frauenknecht, die Bürgermeisterkandidatin von Bürgerliste und Parteilosem Block/Freie Wählergemeinschaft, am vergangenen Sonntag in Arnbuch und in Wiesenhofen ab. Der Kandidat der CSU, Hans-Dieter Niederprüm, warb am Sonntagabend bei einer JU-Veranstaltung mit Jungwählern in Beilngries. In den Wochen bis zur Wahl finden fast täglich Wahlveranstaltungen statt: Versammlungen, Kaffeekränzchen, Besichtigungstermine, Werbung an Infoständen. Als "Highlight" im CSU-Veranstaltungsangebot sieht Niederprüm den Besuch von Uwe Brandl, Präsident des Bayerischen Gemeindetags, der am 28. Mai um 19.30 Uhr im Beilngrieser Haus des Gastes zum Thema "Wirtschaftsstandort ländlicher Raum und interkommunale Allianzen" sprechen wird.

Die Kandidatin und der Kandidat wollen nach eigenen Angaben einen fairen Wahlkampf führen. "Wir haben uns anlässlich der Partnerschaftsbesiegelung zwischen Beilngries und Burgeis in Südtirol in die Hand hinein versprochen, fair zu bleiben, nicht im Privatleben rumzusuchen", verriet Hans-Dieter Niederprüm auf DK-Anfrage. Und Brigitta Frauenknecht bestätigte dies in einem Gespräch mit der Heimatzeitung. Die Kandidatin: "In diesem Wahlkampf hat jeder mit sich selbst, mit seiner Persönlichkeit, zu überzeugen. Jeder Kandidat ist mit den gleichen Gegebenheiten konfrontiert, beide gehen von den gleichen finanziellen Möglichkeiten aus. Die Besonderheit an dieser Wahl ist, dass die SPD mit den Freien Wählern zusammenarbeitet."

Claudia Bach, Vorsitzende des Beilngrieser SPD-Ortsvereins, und die weiteren Mitglieder des SPD-Ortsvorstands haben die Unterstützung der Kandidatin von Bürgerliste und Freien Wählern einstimmig beschlossen. In einem Schreiben wollen sie demnächst den Bürgerinnen und Bürgern der Gemeinde die Gründe für diese Entscheidung erläutern. Gegenüber dem DONAUKURIER erklärte gestern Caudia Bach: "Brigitta Frauenknecht tritt in ihrer Bürgermeisterkandidatur mit einem Programm an, welches die SPD uneingeschränkt unterstützen kann und bei einer eigenen Kandidatur ebenfalls so verabschiedet hätte. Bei einer Kandidatur einer SPD-Kandidatin oder eines SPD-Kandidaten wäre bei dieser inhaltlichen Überschneidung zu befürchten gewesen, dass sich SPD und Bürgerliste/Freie Wählergemeinschaft gegenseitig entscheidende Stimmen streitig machen. Um Beilngries aber voranzubringen und für alle Anfordernisse der Zukunft gerüstet zu sein, halten wir es für unumgänglich, die gemeinsamen Programmpunkte umzusetzen. Deshalb war es für uns eine logische Konsequenz, mit einem Verzicht auf eine Kandidatur den gemeinsamen Themen durch die Fokussierung auf eine Kandidatin mehr Chancen einzuräumen."

Von Josef Riedl