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500 Gäste feiern Abschied von Horst Volkmer

Großmehring (EK) Abschied von Horst Volkmer nehmen, der 18 Jahre lang Bürgermeister von Großmehring war, oder besser gesagt Abschied feiern wollten rund 500 Gäste in der festlich geschmückten Nibelungenhalle.

Es kamen geladene Kollegen aus der Kommunalpolitik, Vertreter aller Ortsvereine, die Beschäftigten der Gemeinde sowie zahlreiche Freunde und Verwandte des Altbürgermeisters.

Der neue Bürgermeister Ludwig Diepold dankte seinem Amtsvorgänger herzlich für das "beispielhafte Engagement". Landrat Anton Knapp, der jahrelang Bürgermeisterkollege von Volkmer war, hob hervor, dass die Gemeinde Großmehring nicht umsonst im Landkreis Eichstätt ein so gewaltiges Ansehen genieße und bestätigte: "Mit Liebe und Seele hast du dich deinem Amt gewidmet." Als Vertreter der Nachbargemeinden verwies der Köschinger Bürgermeister Max Schöner auf die "stets gute Zusammenarbeit" zwischen Kösching und Großmehring. Mit einem Ovid-Zitat schloss sich Bernhard Sammiller, Bürgermeister von Pförring und zugleich Vorsitzender des Zweckverbands Altenheim-Pförring, lobend an: "Eine gute Leistung hat bleibenden Ruhm."

Anton Haunsberger, Fraktionssprecher der FW im Kreistag, brachte es so auf den Punkt: "Wenn so viele Menschen kommen, dann muss er etwas geleistet haben." Die Fraktionssprecher des Großmehringer Gemeinderats – Herta Zauner, Gerhard von der Grün und Hans Seidl – schenkten Volkmer einen mit Geldscheinen bestückten Vorderreifen eines Fahrrads.

Fritz Handrow, Bürgermeister der Partnergemeinde Kolkwitz bei Cottbus, war mit einer Delegation angereist. "Viele Hunderte waren sowohl in Kolkwitz wie in Großmehring bei verschiedenen Anlässen oft privat untergebracht. Die Verständigung zwischen den Partnergemeinden hat viel gebracht." Mit einem Spreewald-Geschenkkorb dankte Handrow seinem Freund Horst Volkmer.

Dekan Norbert Pabst dankte dem Altbürgermeister für die unkomplizierte Zusammenarbeit. Im Namen der Kirchenverwaltung und des Pfarrgemeinderats überreichten Ewald Lang und Herbert Huber ein Gemälde, auf dem sämtliche kirchlichen Bauten aus der Gemeinde Großmehring wirklichkeitstreu dargestellt sind. Pfarrer Stefan Kögelmeier und Pfarrerin Berit Scheler als Vertreter der evangelischen Kirchengemeinde St. Lukas bestätigten Volkmer, dass er ein volksnaher Bürgermeister gewesen sei, der "stets ein offenes Ohr für die Belange der Kirchengemeinde hatte".

Ebenso dankte Wolfgang Kleinsteuber, Direktor des E.ON-Kraftwerks Ingolstadt, dem ausgeschiedenen Rathauschef für die vertrauensvolle Zusammenarbeit und überreichte als Geschenk einen in den Werkstätten gefertigten Fahrrad-Dynamo.

Der Männergesangsverein Großmehring lockerte das umfangreiche Programm mit Liedern auf, die zum Teil auf Volkmers Persönlichkeit zugeschnitten waren. MGV-Vorsitzender Werner Schneider lud mit einer symbolischen Astgabel (Stimmgabel) Horst Volkmer ein, künftig aktiver Sänger zu werden. Als Sprecher der Ortsvereine bedankte sich Helmut Sielaff für die "stets großzügige Vereinsförderung".

Der Kirchenchor umrahmte ebenso das Programm mit Liedern. Für weitere Abwechslung zwischen den Ansprachen sorgten Auftritte des Heimat- und Trachtenvereins (Plattler), eine Komödie des Theatervereins (Karl und Ursel Dersch), ein vierhändiger Marsch von Schubert (Ilse Wende und Simon Seidl) und Jazzklänge des Trios Simon Seidl. Die Gemeinderäte Amalie Rusch und Hans Seidl beleuchteten die 42-jährige politische Tätigkeit von Horst Volkmer in humorvollen Gedichten.

Bevor es eine Brotzeit gab – der Erlös aus dem Verkauf wird für die Kirchenrenovierungen in Großmehring und Theißing gespendet – bedankte sich Altbürgermeister Volkmer bei allen Mitwirkenden für das gelungene Abschiedsprogramm und meinte abschließend mit seinem Sinn für Humor: "Hoffentlich sind Sie nicht gekommen, weil ich gehe"

Von Hans Seidl