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Schulwegweiser für den Landkreis Eichstätt veröffentlicht

1. Auflage 8.000 Exemplare / Referat über Ganztagsschulen

Am vergangenen Donnerstag wurde der "Schulwegweiser für den Landkreis Eichstätt" veröffentlicht. Im Gasthaus Krone füllten rund 70 Gäste den Saal, darunter 37 Schulleiter/innen aus dem gesamten Landkreis.

Der neue Schulwegweiser gibt einen Überblick über die verschiedenen Schulen im Landkreis, die verschiedenen Schularten und das gesamte bayerische Schulsystem. Peter Gottstein junior und Markus Weber haben den Wegweiser als Privatinitiative in Angriff genommen und präsentierten die 8.000 Exemplare starke 1. Auflage. 7.510 Broschüren waren bereits durch die Schulen und einige Kindergärten im Landkreis vorbestellt worden und wurden nach der Veranstaltung abgeholt. Die Idee eines Schulwegweisers stammt ursprünglich aus Kulmbach, wo der Schulwegweiser bereits in der dritten Auflage in Zusammenarbeit mit dem Schulamt erscheint.

Der Wegweiser für den Landkreis Eichstätt stellt in einer kostenlosen Übersicht alle Schulen mit deren Kontaktdaten, Terminen und Besonderheiten dar, wobei sich jede Schule individuell präsentieren kann und soll. Peter Gottstein wies darauf hin, dass vor allem Eltern, deren Kinder sich vor dem Übertritt in eine weiterführende Schule befänden, Informationen bekommen könnten über die verschiedenen Möglichkeiten. Anschließend stellte er außerdem eine Vision für die Zukunft vor: "Wir haben die Idee einen Ausbildungswegweiser zu entwickeln, der von den Kindergärten bis hin zu ausbildenden Unternehmen alle Bildungseinrichtungen und Möglichkeiten im Landkreis umfasst".

Die Unternehmensgruppe adKOMM aus Stammham, deren Geschäftsführer Anton Haunsberger ist, sah sich in der Pflicht, das Hauptsponsoring zu übernehmen: "Wir wollen durch die Information auf uns und unsere Existenz aufmerksam machen", würde es doch in der IT-Branche an Mitarbeitern mangeln. Haunsberger forderte in diesem Zusammenhang mehr Kooperation zwischen Schulen und Wirtschaft. Konkret nannte er Schnupperpraktika und Unterricht im Unternehmen.

Das Hauptreferat des Abends hielt Peter Hottaß. Der pensionierte Realschulrektor war 20 Jahre lang Schulleiter der Jacob-Ellrod Ganztagsschule in Gefrees, Oberfranken, die sich in evangelischer Trägerschaft befindet. Seit seiner Pensionierung ist er Ganztagsschulberater und zweiter Vorsitzender des Bayerischen Landesverbandes Ganztagsschule, den er mitgegründet hat. Er stellte anhand seiner ehemaligen Schule Wesens- und Qualitätsmerkmale einer Ganztagsschule vor: "In einer Ganztagsschule finden Schüler einen eigenen Lebensraum." Er ging dabei auch auf das persönlichere und intensivere Verhältnis von Lernenden und Lehrenden ein, was bessere Leistung und höhere Sozialkompetenz der Schüler fördere. Hottaß nahm ferner Abstand vom Modell der Ganztagsklasse, die unter einem Dach mit der "Teilzeit-Beschulung" nicht funktionieren könne.

Peter Gottstein junior dankte dem Rektor abschließend für seinen Vortrag, der nochmals betonte, dass die bürokratischen Hindernisse Ganztagsschulen einzurichten in Bayern recht groß wären. Deshalb sei Bayern auch Schlusslicht bei der Umsetzung der Ganztagsbeschulung und läge leider weit hinter wesentlich ärmeren Bundesländern.