Seiteninterne Navigation

Freie Wähler Landesverband BayernFreie Wähler Landesverband BayernFreie Wähler Landesverband BayernFreie Wähler Landesverband BayernFreie Wähler Landesverband Bayern

Navigation

 

Aktuelles

FREIE WÄHLER im Landkreis Eichstätt

Anton Haunsberger
Kreisvorsitzender

Herzog-Ludwig-Straße 5
85110 Kipfenberg

Email: info@fw-landkreis-eichstaett.de


FREIE WÄHLER im Bayerischen Landtag

Eva Gottstein
Mitglied des Bayerischen Landtags

Pfahlstraße 14
85072 Eichstätt

Email: buero@eva-gottstein.de


Seiteninhalt

28. März 2007

In Sachen Dynamik rangiert der Landkreis Eichstätt ganz weit vorne

Prognosstudie 2007 sieht "sehr hohe Zukunftschancen"

Eichstätt (kno) Der Landkreis Eichstätt geht einer ziemlich rosigen Zukunft entgegen: Das zumindest prophezeit die soeben veröffentlichte Prognosstudie, der so genannte "Zukunftsatlas 2007".

Darin erhält der Landkreis in den Themenfeldern Dynamik und Soziale Lage & Wohlstand Bestnoten. Insgesamt habe der Kreis sehr hohe Zukunftschancen, heißt es. Die höchste Wertung – Top-Zukunftschancen – ist nur acht von 439 kreisfreien Städten und Landkreisen vorbehalten, darunter auch Ingolstadt auf Platz acht.

Im Vergleich zum Zukunftsatlas 2004 konnte sich der Landkreis Eichstätt um sieben Plätze auf Rang 41 in der Gesamtwertung verbessern. Sozusagen in der Bundesliga (mit 25 weiteren Städten und Kreisen) findet sich der Landkreis Eichstätt wieder, was das Prädikat höchste Dynamik angeht (siehe Karte). Hier rangiert der Kreis auf Platz elf. Rang zehn gar bescheinigt Prognos dem Landkreis Eichstätt, was die soziale Lage betrifft.

In den Bereichen Demografie (Platz 37), Arbeitsmarkt (Platz 52) und Stärke (Platz 62) wurden ebenfalls überdurchschnittliche Ergebnisse erzielt.

Bei Wettbewerbsfähigkeit & Innovation allerdings muss der Landkreis Eichstätt Abstriche machen: Hier wird nur Rang 119 erreicht.

Der Eichstätter Landrat Xaver Bittl zeigte sich erfreut über das aktuelle Ergebnis, auch wenn viele Faktoren politisch nicht zu beeinflussen seien, wie er meint. Nachdem die gleichen Kriterien gegolten hätten wie beim Zukunftsatlas 2004, "sagt das schon was aus“, meinte Bittl gegenüber dem EICHSTÄTTER KURIER.

Der Landrat führt bei der guten Bewertung der sozialen Lage die extrem niedrige Kriminalitätsrate und Sozialhilfequote ebenso ins Feld wie die geringe Verschuldung der Haushalte. Abstriche macht Bittl bei hoch qualifizierten Arbeitsplätzen ("nicht absolute Spitze“) und der Kaufkraft ("nicht die höchste“).

Auch bei der Gründungsintensität von Unternehmen bekommt der Landkreis nicht die Bestnoten. Bittl vermisst aber eine langfristige Sichtweise, denn: "Die Betriebe, die sich hier gründen, überleben zum größten Teil".

Nicht verleugnen will der Landrat ein landkreiseigenes Ost-West-Gefälle: Die Dynamik gehe überwiegend von den Gemeinden aus, die nahe der Autobahn und Ingolstadt liegen. Aber auch Orte wie Beilngries oder Titting hätten in den vergangenen Jahren eine gute Entwicklung genommen. Bei der  demographischen Entwicklung, räumt Bittl ein, habe der Landkreis "an Schwung verloren".

Insgesamt gehe es darum, Unternehmen durch weiterhin zügige Genehmigungsverfahren rasche Ansiedlungen zu ermöglichen und damit Arbeitsplätze zu schaffen: "Das ist das A und O", so der Eichstätter Landrat.

Leider würde es aber auch immer wieder Widerstände in der Bevölkerung gegen Industrieansiedlungen geben, bedauert Bittl: "Das macht mir Sorge".