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27./28. Januar 2007

UW-Vorsitzender tritt zurück

Kösching (DK) Der Vorsitzende der Unabhängigen Wähler (UW) Kösching/Kasing/Bettbrunn, Werner Krammel, ist offenbar überraschend zurückgetreten und hat auch seinen sofortigen Austritt aus der UW erklärt.

In einer kurzfristig einberufenen Vorstandssitzung am vergangenen Dienstag gab der 47-Jährige seinen Rückzug bekannt. Als Grund dafür nannte Werner Krammel auf Anfrage des DONAUKURIER, dass "ich mit der UW-Politik nicht mehr einverstanden war". Die Köschinger Gruppierung sei nämlich in den vergangenen Monaten zu parteipolitisch geworden. Für ihn stehe dagegen stets das Wohl der Bürger im Vordergrund, so der zweite Bürgermeister. Und so habe er im Marktgemeinderat einige Male Beschlüsse mit der CSU oder SPD mitgetragen. Es sei auch immer wieder vorgekommen, dass er Anträge der eigenen Fraktion abgelehnt habe – zuletzt am 18. Januar, als es um die Verlängerung der künftigen Nordanbindung vom Bahnhof bis zum Klinikparkplatz ging.

Der Rücktritt von Werner Krammel, der seit 1996 UW-Vorsitzender war und seither auch im Marktgemeinderat sitzt, kam für die anderen Vorstandsmitglieder "überraschend, weil es weder in persönlichen noch in inhaltlichen Bereichen offene Konflikte gegeben hat, die den Austritt verständlich machen würden", heißt es in einem Schreiben an die UW-Mitglieder.

So überraschend sei sein Rückzug nicht gewesen, wehrt sich Krammel. "Schließlich hat es in der UW schon seit rund einem Jahr gekriselt, weil ich mich immer mehr von der UW-Politik distanziert habe." Im Vorstand habe es deswegen auch schon öfter Aussprachen gegeben.

Zweiter Vorsitzender Jack Semmler erklärte, die Unabhängigen Wähler müssten die Entscheidung Krammels akzeptieren und "über alles Rätselraten hinaus" das langjährige Engagement Krammels würdigen. Natürlich hinterlasse Krammel eine große Lücke, die sich im organisatorischen Bereich bemerkbar machen werde. Auch menschlich schmerze der Rücktritt. So könne und werde es auch kein Nachtarocken geben, sagte Semmler.

Einig waren sich die Vorstandsmitglieder bei der Sitzung darüber, dass die UW ihren Weg einer bürgernahen Gemeindepolitik fortsetzen müsse, auch wenn sich jetzt das Stimmenverhältnis im Marktgemeinderat für die Gruppierung nachteilig verändern werde. So sitzen in dem Gremium jetzt nur noch vier UW-Mitglieder. "Ich werde mein Amt jetzt als Parteiloser bis zur Kommunalwahl im März 2008 ausüben", sagte Krammel dem DK.

Einen neuen Vorsitzenden hat die UW noch nicht in Aussicht: Über die künftige Aufgabenverteilung im Vorstand werden die Wahlen bei der Jahresversammlung am 18. März 2007 entscheiden, hieß es aus UW-Kreisen.

Fraktionssprecher Alois Oblinger betonte, dass bei der Vorstandssitzung "nach anfänglich spürbarer Resignation wegen des Rücktritts eine deutliche Geschlossenheit bei den Vorstandsmitgliedern erkennbar war".

26.01.2007 19:30 Uhr