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24. Mai 2007 FW Ingolstadt

"Mehrheit der CSU brechen"

Ingolstadt (DK) Die Freien Wähler haben am Dienstagabend mit großer Geschlossenheit erneut den Unternehmer Sepp Mißlbeck zu ihrem OB-Kandidaten gekürt. Der 63-jährige Stadtrat erhielt auf der FW-Versammlung im Theaterrestaurant 43 von 45 Stimmen. Zwei Mitglieder enthielten sich.

Mißlbeck rief nach seiner Wahl dazu auf, im kommenden Jahr die "jahrzehntelang zementierte Mehrheit der CSU zu brechen". Erfolg über Jahrzehnte mache "träge und arrogant", zitierte der OB-Kandidat einen Industriemanager, und dies gelte auch für die Politik in Ingolstadt. "Wir wollen nicht mehr nur das bürgerliche Anhängsel sein", gab sich der Redner selbstbewusst, "wir wollen in unserem Stadtrat wieder in einem gleichberechtigten Miteinander diskutieren, wir wollen die in den Jahren anerkannte Kraft in dieser Stadt sein." Die Freien Wähler hätten sich zum Ziel gesetzt, so Mißlbeck, die Schanz in ihrer Tradition, aber auch ihrer Urbanität zu erhalten. "Wir sind keine Parvenüs, die sich um der eigenen Karriere Willen politisch ins Bild setzen." Nach den Worten des OB-Kandidaten wollen die Freien Wähler einerseits den "Entwicklungen einer hoch industrialisierten Region Rechnung tragen". Auf der anderen Seite sollen aber "soziale Ungleichgewichte sensibel ausgeglichen" werden. "Auf zu neuen Taten", lautete Mißlbecks abschließender Appell mit Blick auf die Wahlen.

Die Mitgliederversammlung beschloss außerdem, dass der Vorsitzende Peter Gietl künftig drei statt zwei Stellvertreter haben soll. Gewählt wurde neben Klaus Huber-Nischler und Angela Mayr als dritter Stellvertreter Hans Stachel junior.

Inhaltlich setzten die Freien Wähler am Dienstag den Schwerpunkt Gießereigelände. "Das war über Jahre hinweg ein heißes Eisen", sagte Vorsitzender Gietl, "es ist nur bisher nicht geschmiedet worden." Das Wichtigste sei nun, dass die Stadt die Sache selbst in die Hand nehme. "Es ist bitter notwendig, dass wir uns einmischen."

Sepp Mißlbeck präsentierte das in seiner Firma gefertigte Modell – "das war bei mir eine sehr spontane Idee" –, mit dem die FW einen "Denkanstoß" liefern wollten. Das Konzept sieht vor, dass die Schlosslände von der Eisenbahnbrücke bis zur Rossmühlstraße überdacht wird, und zwar auf Höhe der schon bestehenden Backsteinmauer am Gießereigelände. Damit könnte ein Zugang zum Donauufer, eventuell mit Café, geschaffen werden. Vorrang haben für die Freien Wähler die Erweiterung der Fachhochschule und der Bau eines Kongresszentrums.

Dies kam auch in der Diskussion zum Ausdruck. "Es ärgert mich permanent", sagte Franz Schabmüller, "dass ringsum Kongresse stattfinden, obwohl wir in Ingolstadt dafür die prädestinierte Lage hätten." Stadtrat Gerd Werding plädierte dafür, FH-Räume und Kongresszentrum von vornherein miteinander zu verbinden.