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22. August 2007 FW Denkendorf

Edeka plant Logistikzentrum bei Dörndorf

Erläuterten den Standort Dörndorf für das neue Logistikzentrum der Edeka-Gruppe am Flächennutzungsplan der Gemeinde Denkendorf (von rechts): Bürgermeister Josef Bienek, Alois Eder (Leiter Expansion Edeka Südbayern) und Vize-Bürgermeister Alfons Geyer.
Mit einem roten Kreis hat Edeka-Südbayern in seinen Unterlagen das betreffende Gebiet markiert, das wegen der Nähe zur Autobahn und der Topografie attraktiv erscheint.
An der Staatsstraße zwischen Denkendorf und Beilngries nahe Dörndorf soll das neue Logistikzentrum gebaut werden. Ganz im Hintergrund Dörndorf.

Der Lebensmittelkonzern will auf 400 000 Quadratmetern 130 Millionen Euro investieren

Denkendorf (EK) Im Landkreis Eichstätt steht innerhalb von zwei Jahren eine weitere Großinvestition an. Nach Holz Binder (150 Millionen Euro) bei Großmehring, will die Edeka-Gruppe Deutschland jetzt 130 Millionen Euro in den Bau eines neuen Logistikzentrums bei Denkendorf investieren.

Doch noch lange nicht sind alle Hürden genommen. Zwar favorisiert die seit 1963 in Gaimersheim beheimatete Edeka-Süd einen Standort im Landkreis, doch laut Alois Eder, bei Edeka für die Expansion zuständig, sind auch Verhandlungen mit anderen Kommunen entlang der Autobahn zwischen Ingolstadt und Nürnberg im Gange.

Gestern Abend fand ein erstes Gespräch mit den betroffenen Grundstückeigentümern statt. 400 000 Quadratmeter bräuchte Edeka, und da sei sowohl die Bereitschaft der Grundstückseigern zum Verkauf sowie deren Preisvorstellungen maßgeblich für die Investition, sagte Eder.

Um die Ansiedlung von immerhin etwa 800 bis 1000 Arbeitsplätzen zu forcieren, hat die Gemeinde Denkendorf mit Bürgermeister Josef Bienek und Stellvertreter Alfons Geyer an der Spitze bereits Unterstützung signalisiert. Der Gemeinderat habe geschlossen positiv auf die Pläne reagiert, erklärte Geyer. Laut Bienek hat die Kommune vor längerer Zeit landwirtschaftliche Grundstücke auf Vorrat erworben, die nun als Tauschmasse in die Verhandlungen einfließen könnten.

Denn bei dem Areal, das Edeka in der Nähe des Denkendorfer Ortsteils Dörndorf benötigt, handelt es sich um landwirtschaftlich genutzte Flächen. Neben mehreren kleineren Eigentümern ist Bienek zufolge auch ein landwirtschaftlicher Betrieb dabei, bei dem sich im Falle eines Verkaufs die Existenzfrage stellen könnte.

"Da müssen wir schauen, dass der Betrieb durch den Erwerb beziehungsweise den Tausch anderer Flächen weiterhin wirtschaften kann", so Bienek.

Ausschlaggebend für den Standort ist Eder zufolge die Lage an der Bundesautobahn A 9. Von dort aus will Edeka die Logistik für die Warenverteilung in einem Radius von etwa 200 Kilometern betreiben.

Dem Standort Gaimersheim unterstehen insgesamt etwa 18 000 Beschäftigte -darunter etwa 1000 Mitarbeiter vor Ort - und er soll Bestand haben. Allerdings werde es zwischen Denkendorf und Gaimersheim wohl "Umstrukturierungen im Bereich der Sortierung" geben, so Eder.

Mit dem Standort bei Dörndorf seien auch keine Umwelt oder Naturschutz relevante Flächen berührt, versichern Bienek und Geyer. Dies sei mit der Unteren Naturschutzbehörde bereits abgeklärt. Wohnbebauung in unmittelbarer Nähe sei ebenfalls nicht vorhanden. Auch das Verkehrsaufkommen werde sich in Grenzen halten.

Den voraussichtlich etwa 300 Lkw-Fahrten innerhalb von 24 Stunden stünden laut Verkehrszählungen jetzt bereits etwa 10 000 Fahrzeuge gegenüber. Zudem müssten keine Ortschaften durchfahren werden. "Wir haben schon immer den Zubringerverkehr zur Autobahn mit all seinen Folgen, warum sollen wir nicht auch mal den Nutzen davon haben?", argumentiert Bürgermeister Bienek. Er denkt auch an die Gewerbesteuer, die anteilmäßig in die Gemeindekasse fließen könnte. Und Alfons Geyer hat die Arbeitsplätze ebenso im Blick wie die Ausbildungsplätze und die Stärkung der örtlichen Handwerksbetriebe.

Eine Konkurrenz zum schon vorhandenen Lebensmittelmarkt jedenfalls brächte das neue Logistikzentrum nicht. "Es wird keine Verkaufsflächen geben, von hier aus geht nur die Ware an unsere Supermärkte", versichert Alois Eder.

"Jetzt geht es darum, die Grundstücksbesitzer zum Verkauf zu einem angemessenen Preis zu bewegen, dann müsste im Idealfall bis Mitte/Ende 2008 Baurecht geschaffen werden, so dass wir Ende 2009 den Betrieb aufnehmen können", gibt Eder die Arbeitsziele vor.