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OB-Wahl 2008: Freie Wähler zögern noch

Weiter Stillstand in der Kandidatenfrage

Derzeit die Favoriten: Die Namen von Veronika Peters (50) und Markus Reichhart (40) fallen immer wieder, wenn es um mögliche OB-Kandidaten der FW geht. Fotos: oh/Archiv

OB-Wahl 2008: Freie Wähler zögern noch

Ingolstadt (rh) Die Freien Wähler treten auf der Stelle. Während bei den beiden großen Stadtratsfraktionen von CSU und SPD kein Zweifel daran besteht, dass Alfred Lehmann und Anton Böhm 2008 als Spitzenkandidaten antreten, herrscht bei den FW-Führungsleuten nach wie vor Ratlosigkeit. Offiziell heißt es zwar, die Sache sei überhaupt nicht eilig, doch hinter den Kulissen wird eifrig nach einer überzeugenden Lösung für die OB-Kandidatur gesucht.

Am unverbindlichsten gibt sich Vorsitzender Klaus Huber-Nischler. Von ihm sind bestenfalls Antworten auf organisatorische Fragen zu bekommen. Etwa, dass die Freien Wähler am 13. Februar eine Mitgliederversammlung haben und die Führung neu wählen. "Ich stelle mich zur Wiederwahl", sagt der Audi-Entwicklungsingenieur, der 2002 an die FW-Spitze gerückt ist.

"Mein Ziel ist es nicht, ganz vorne auf der Stadtratsliste zu stehen", ist sich Huber-Nischler bewusst, dass seine Aufgaben mehr "in der Organisation und Vereinsarbeit" liegen als in der "aktuellen Tagespolitik". Der Vorsitzende vertritt die Auffassung, dass ein OB-Bewerber der Freien Wähler nicht nur reiner Zählkandidat sein sollte, sondern im Fall des Falles auch wirklich bereit sein müsste, das städtische Spitzenamt zu übernehmen.

In diesem Punkt ist er sich mit Stadtrat Markus Reichhart völlig einig. Der 40-jährige Nachwuchsmann der FW-Fraktion hat durchaus genügend Ehrgeiz, um als OB zu kandidieren. Nur nicht gleich 2008. Auf Anfrage wiederholte Reichhart seine Position, die er bereits im Oktober öffentlich geäußert hatte: "Das kommt mir einfach zu früh."

Der Optikermeister - er wurde in dieser Woche zum dritten Mal Vater - weiß natürlich, dass er gegen einen amtierenden OB Alfred Lehmann nicht den Hauch einer Chance hat, wirklich gewählt zu werden. Aber nach Lehmann? Da hätte die Kandidatur vielleicht doch mehr Aussichten, die gewohnte 15- oder 20-Prozent-Grenze hinter sich zu lassen.

Reichharts Rechnung könnte freilich aus einem anderen Grund nicht aufgehen: Wenn er sich diesmal verweigert, ist die Spitzenkandidatur möglicherweise von einer Frau besetzt, deren Name nicht nur in der Ingolstädter Geschäftswelt einen guten Klang hat: Veronika Peters. Die 50-jährige Unternehmerin ist auch durch ihr Engagement bei Pro Beschäftigung, Unicef und der DK-Lehrstellenaktion bekannt geworden. In Kürze wird sie voraussichtlich die Führung der Freiwilligenagentur übernehmen. "Wenn ich etwas mache", lautet ihr Credo, "dann will ich’s richtig machen." Auch die OB-Kandidatur, die ihr von einflussreichen FW-Leuten schon angetragen wurde? "Ich will keine Karriere machen", meint sie dazu vielsagend, "ich möchte etwas bewirken."