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15. März 2007 FW Eitensheim

Gewölbekeller wird vorerst nicht ausgebaut

Eitensheim (zm) Der Eitensheimer Gemeinderat lehnte den Antrag der Freien Wähler (FW) ab, den Gewölbekeller unter dem Kindergarten St. Sebastian auszubauen, um den Raum für kulturelle Veranstaltungen zu nutzen.

"Für die Gemeinde wäre ein minimaler Aufwand von 3500 Euro notwendig, um den Keller so zu gestalten, dass dort zum Beispiel Kabarettabende stattfinden können", informierte Willi Schneider (FW).

Einige Gemeinderäte bezweifelten, dass die genannten Mittel ausreichten. Und noch ein entscheidender Punkt sei zu beachten, so Franz Kaupert (CSU): "Der Keller liegt im Gebiet des Städtebauförderprogramms. Wir sollten erst einmal klären, ob das Gewölbe durch solche Maßnahmen aus dem Programm fallen  könnte." Letztlich lehnte der Gemeinderat den Antrag mit überwiegender Mehrheit ab. Bürgermeister Michael Stampfer sagte: "Um den Keller sauber herzurichten, sind Aufwendungen in Höhe von etwa 148 000 Euro notwendig." Das habe eine Kostenschätzung von Architekt Harald Reithmeier ergeben.

Stampfer schlug folgende Vorgehensweise vor, die mehrheitlich befürwortet wurde: Zuerst müsse geklärt werden, ob das Städtebauförderprogramm die vorgeschlagenen Maßnahmen des Architekten fördere. Erst dann werde der Ausbau des Kellers weiter verfolgt.

Einstimmig hingegen nahm der Gemeinderat den Antrag der CSU-Fraktion an, der eine Fortführung der Straßenbeleuchtung ab dem Ortsausgang bis zur Gaimersheimer Straße fordert. Ebenso geschlossen standen die Gemeinderäte hinter einem Antrag der SPD-Fraktion. Laut diesem sollen die Gewerbeflächen besser vermarktet werden. Vorgesehene Maßnahmen hierzu seien unter anderem die Installierung einer Hinweistafel im Gewerbegebiet sowie die Aufnahme von Gesprächen mit der Industrie- und Handelskammer Oberbayern.

Gescheitert hingegen ist der Plan einer neuen Streckenführung für den Bus der INVG-Linie 85. Die SPD-Fraktion zog den Antrag zurück, weil die Anbindung des Südens technisch nicht möglich sei. "Eine Probefahrt mit der INVG hat gezeigt, dass der Bus zum Beispiel nicht durch die Unterführung Garten- /Sägewerkstraße passt“, so Stampfer.

Zum Schluss stimmte der Gemeinderat geschlossen dem Bau eines Rad- und Gehweges zwischen Buxheim und Eitensheim zu. Der Kostenanteil für die Gemeinde beläuft sich auf zirka 14 000 Euro.