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FREIE WÄHLER im Landkreis Eichstätt

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Kreisvorsitzender

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Mitglied des Bayerischen Landtags

Pfahlstraße 14
85072 Eichstätt

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05. April 2007

Aiwanger droht Ärger

Ingolstadt (DK) Bei den Freien Wählern (FW) hängt der Haussegen schief: Nach der Erklärung des FW-Landesvorsitzenden Hubert Aiwanger, dass es bereits ein "Kennenlerngespräch" mit der CSU-Politikerin Gabriele Pauli gegeben habe und dass ein Wechsel der CSU-Rebellin zu den Freien Wählern nicht ausgeschlossen sei, brodelt es an der Basis.

Zu denen, die ihren Unmut offen kundtun, gehört der FWKreisvorsitzende von Pfaffenhofen, Josef Schäch. In einem Brandbrief, den er am Mittwoch an Aiwanger schrieb, lehnt er eine Kandidatur Paulis für die FW "kategorisch ab". "Wir sind kein Auffangbecken für unzufriedene, gescheiterte CSU Politiker."

"Finger weg", empfiehlt auch Eva Gottstein, Beisitzerin im FW-Landesvorstand. Die Eichstätterin fürchtet Unruhe für den Fall, dass Pauli zu den Freien Wählern kommt.

Landeschef Aiwanger rudert inzwischen zurück. Noch sei keine Entscheidung gefallen sagte er. "Allerdings kommt dieses Thema auf uns zu. Und ich kann doch nicht von vorne herein die Tür zuschlagen." Außerdem sei nicht ausgeschlossen, dass Pauli auch bei anderen Parteien die Lage sondiere. "Außerdem", so Aiwanger, "bin ich mir sicher, dass wir auch ohne Frau Pauli bei den Landtagswahlen 2008 die Fünf-Prozent-Hürde nehmen."

Freie Wähler flirten mit Pauli

Rottenburg (dpa) Die Freien Wähler (FW) interessieren sich für eine Zusammenarbeit mit der Fürther Landrätin und Stoiber-Kritikerin Gabriele Pauli (CSU). "Wir hatten ein erweitertes Kennenlerngespräch", sagte der Vorsitzende des FWLandesverbands, Hubert Aiwanger, gestern im niederbayerischen Rottenburg und bestätigte damit entsprechende Aussagen von Pauli im Magazin "Stern". Paulis politische Ansichten seien mit den Freien Wählern kompatibel, es sei allerdings noch eine gewisse Annäherung nötig. Aiwanger schloss auch nicht aus, dass Pauli noch mit weiteren Parteien im Gespräch sei.

Die innerhalb der CSU heftig kritisierten Fotos von Pauli im Domina-Stil in der Zeitschrift "Park Avenue" stießen allerdings auch bei den Freien Wählern nicht auf Sympathien. "Das hat es nicht einfacher gemacht, sie bei uns zu positionieren", sagte Aiwanger. Aber es gäbe noch eine Perspektive. Aiwanger geht aber davon aus, dass die Zukunft von Pauli bis September geklärt ist.

Im März hatte Pauli noch eine Spitzenkandidatur für die Freien Wähler bei der bayerischen Landtagswahl im Jahr 2008 ausgeschlossen. In dem aktuellen "Stern"-Beitrag deutete sie aber auf einen eventuellen Parteiwechsel hin.

Zunächst will sich aber Pauli offenbar die Türen bei der CSU offen halten. Trotz starken Drucks der Parteispitze hält sie die Option auf eine Kandidatur für den Parteivorstand aufrecht. Sie denke, dass ihre Gedanken für die CSU wichtig seien, sagte Pauli in dem "Stern"-Beitrag.