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04. Januar 2007

Zieht Transrapid Gelder ab?

Kelheim (DK) Befördern die immensen Kosten für den geplanten Bau des Transrapids den Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) unter anderem im Landkreis Kelheim auf das Abstellgleis?

Diese Befürchtung äußerte im November der Kelheimer Landrat Hubert Faltermeier (Freie Wähler) in einem Brief an Bayerns Wirtschaftsminister Erwin Huber (CSU). Nun hat sich eine politische Kontroverse an dieser Frage entzündet. Der CSU-Landtagsabgeordnete Martin Neumeyer stellt in einer Pressemitteilung fest, dass der Bau der Magnetschwebebahn auf keinen Fall zu Lasten des Verkehrs auf dem flachen Land gehen werde.

Die vom Freistaat Bayern aufzubringenden Mittel für die neue Trasse würden zum größten Teil aus Privatisierungs-Erlösen stammen, erklärt Neumeyer und versichert: "Die Staatsregierung tastet für den Transrapid keine ÖPNV-Mittel an." Die Errichtung der Magnetschwebebahn werde außerdem mit Zuschüssen aus Brüssel und Berlin finanziert.

Durch das Wachstum des Flughafens werde sich der Verkehr zwischen Airport und Münchner Innenstadt bis zum Jahr 2020 verdreifachen, prophezeit Neumeyer. Dank Transrapid verringere sich die Fahrtzeit für die geschätzten acht Millionen Nutzer jährlich um rund 75 Prozent.

Für Faltermeier ist der Transrapid dagegen ein "fragwürdiges Projekt", bei dem nur der Großraum München bevorzugt werde. Angesichts der schwierigen Haushaltslage des Freistaates sei die Kürzung von ÖPNV-Mitteln und ein weiteres Ausbluten des ländlichen Raumes zu befürchten.

Donaukurier, 03.01.2007 18:30