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28. November 2006

Adelschlag nach Jahrzehnten schuldenfrei

Adelschlag (EK) Mit Zufriedenheit konnte Bürgermeister Michael Spreng die Finanzlage Adelschlags bei den Bürgerversammlungen vorstellen. Erstmals seit Jahrzehnten wird die Gemeinde zum Ende diese Jahres keine Schulden haben.

Grund dafür seien unter anderem die solide Haushaltspolitik der Gemeindeführung, ein gut funktionierender Bauhof und viele freiwillige und unentgeltliche Arbeiten der Gemeindebürger. Doch große Aufgaben werden die schuldenfreie Zeit in den nächsten Jahren wieder beenden. Obwohl die Gemeinde noch vier Bauplätze besitzt, sind für die Zukunft kleine, überschaubare Baugebiete angedacht. Auch die laufende und noch anstehende Sanierung und Verbesserung von Kläranlagen und Kanalsystemen werden hohe Kosten verursachen. Die voraussichtlich im Jahre 2008 beginnende Dorferneuerung in Pietenfeld werden den Gemeindesäckel erheblich belasten, so Spreng

Relativ schwach besucht waren die Bürgerversammlungen in Möckenlohe und Adelschlag. In Möckenlohe wurde vor kurzem die Friedhofssanierung abgeschlossen. Die Bürger zeigten sich sehr erfreut über die gelungene Maßnahme.

Die Bürger von Adelschlag forderten die Gemeindeführung zum Umdenken auf. Der Gemeinderat hat vor kurzem beschlossen, den an den neuen Radweg Waldhütte nach Adelschlag anschließenden Wirtschaftsweg aus Kostengründen wassergebunden zu belassen. Bei einer Asphaltierung dieses etwa 800 Meter langen Rad- und Wirtschaftsweges wären Kosten von etwa 70 000 Euro entstanden.

Der Gemeinderat sah bei seiner damaligen Entscheidung die hohen Kosten als unangemessen an. Die knapp 30 Versammlungsteilnehmer sahen dies jedoch ganz anders. Auch soll in Adelschlag in naher Zukunft eine Friedhofssanierung in Angriff genommen werden.

Ein Dauerthema sind die Radwegverbindungen der Ortsteile. Das Straßenbauamt Ingolstadt würde 2007 den Radweg entlang der Staatsstraße zwischen Möckenlohe und Adelschlag bauen, wenn der erforderliche Grund zur Verfügung steht. Von den neun betroffenen Grundstückseigentümer verkaufen acht den benötigten Grund und Boden. Mit einem Grundstückseigentümer ist bis jetzt keine Einigung zu erzielen.

Ähnlich sieht es mit dem geplanten Radweg von Adelschlag nach Pietenfeld entlang der Staatsstraße aus. Hier sind von sieben Eigentümern nur zwei bereit, den Grund abzutreten. Ein deutlicher Appell aus den Reihen der Versammlungsteilnehmer: Die Grundeigner sollen doch umdenken. Die Radwege erhöhten die Sicherheit der Verkehrsteilnehmer, vor allem die der Kinder und Jugendlichen zum Erreichen der Grund- und Teilhauptschule, der Sportstätten und örtlichen Musikunterrichtsangeboten. Kommt keine gleichbehandelnde Einigung zustande, so der Bürgermeister, könne man die beiden Radwegverbindungen wohl als gestorben betrachten.

Gut besucht waren die Versammlungen in Pietenfeld und Ochsenfeld. Viele Pietenfelder äußerten ihren Unmut über die Öffnung der Ortsverbindungsstraße nach Pfünz für Fahrzeuge bis zu 3,5 Tonnen. Ein großer Teil der Versammlungsteilnehmer verlangte eine Zurücknahme des Gemeinderatsbeschlusses und die Straße wieder für den Durchgangsverkehr zu sperren.

In Ochsenfeld stellte Ingenieur Josef Goldbrunner baulichen Maßnahmen für den Hochwasserschutz vor. Allgemein breite Zustimmung fanden diese Maßnahmen. Die wasserrechtliche Genehmigungen sind noch einzuholen, so dass mit einem Baubeginn Mitte nächstes Jahres zu rechnen ist. Dass die Kosten nicht auf die Bürger umgelegt werden, ließ so manchen der Anwesenden freudig aufatmen.

EK, 27.11.2006