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23. November 2006

Freie Fahrt für Ingolstädter Pendler - aber gravierende Nachteile für Eichstätt und den westlichen Landkreis

Hochbetrieb auf dem Bahnsteig: Nicht nur durch den ICE-Halt wird sich das Angebot für Ingolstädter Bahnkunden ab dem 10. Dezember deutlich verbessern. Auch bei den Regionalverbindungen gibt es positive Signale.

Ingolstadt (DK) Ludwig Hörner ist seit Jahren ein kritischer Begleiter des Nahverkehrs. Der VCD-Sprecher sagt ganz offen, wenn ihm bei der Bahn etwas nicht gefällt. Für den kommenden Fahrplanwechsel findet er jedoch fast nur lobende Worte.

Den Verkehrsclub Deutschland gibt es inzwischen seit 20 Jahren, er beschäftigt sich nicht nur mit dem öffentlichen Nahverkehr, sondern gibt zum Beispiel auch eine Auto-Umweltliste heraus. Hörner, von Beruf Direktor der Gnadenthal-Realschule, leitet die Ingolstädter VCD-Ortsgruppe seit etwa 15 Jahren. Für den DONAUKURIER hat er sich den neuen Bahnfahrplan, der ab 10. Dezember gilt, vorab genauer angeschaut. Die Daten sind bereits im Internet verfügbar.

Das Angebot für die Ingolstädter Bahnkunden, verspricht Hörner, werde sich "deutlich verbessern", gerade in der "typischen Pendlerzeit". Der erfahrene Verkehrsexperte hat sich speziell mit den Regionalverbindungen befasst. "Wenn ich am Hauptbahnhof einen Zug verpasse, hab ich in einer halben Stunde den nächsten. Das war früher nicht so." Neben den Regionalbahnen, die stündlich etwa zur Minute 33 in Richtung München starten, verkehren (kurz nach dem ICE zur vollen Stunde) auch Regionalexpresszüge mit einer Fahrzeit von unter 50 Minuten. Durch die Neubaustrecke eröffnen sich in Richtung Nürnberg ganz neue Perspektiven. Ludwig Hörner spricht hier von einem "echten Quantensprung".

Täglich um 6.03 Uhr fährt der erste Regionalexpress über Kinding und Allersberg nach Nürnberg. Alle zwei Stunden besteht so eine Fahrgelegenheit mit dem schnellsten deutschen Nahverkehrszug (laut Bahn bis zu 200 km/h). Der letzte Zug startet in Ingolstadt Richtung Norden um 21.58 Uhr, ab Nürnberg fährt der letzte Regionalexpress um 21.10 Uhr. Wer sich länger in Franken aufhält, kommt abends mit dem letzten ICE noch um halb zwölf zurück in die Schanz. "Was jetzt der Regionalexpress schafft", freut sich Hörner, "das hat früher nicht einmal der schnellste ICE geschafft."

Die Fahrgäste in Richtung Eichstätt/Treuchtlingen müssen sich ab 10. Dezember an neue Abfahrtszeiten gewöhnen. Die Züge ab Ingolstadt Hauptbahnhof starten nicht mehr zur vollen Stunde, sondern etwa zur Minute 30. In Gegenrichtung erreichen die Züge aus Treuchtlingen Ingolstadt etwa zur Minute 25, was für Bahnfahrer aus dem Raum Eichstätt den Nachteil hat, dass sie ihre Anschlüsse nach Regensburg, Augsburg und Neuburg verlieren.

Hörner appelliert an die Stadt, sich angesichts des zu erwartenden Wachstums im Ausflugsverkehr mehr um den Nordbahnhof zu kümmern. Dort fehlten unter anderem Hinweisschilder und Stadtpläne. "Da ist Handlungsbedarf."