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14. November 2006

Dorfentwicklung großes Zukunftsthema

Denkendorf/Dörndorf (fcl) Dorfentwicklung und Dorferneuerung wird auch für die Bürger Dörndorfs künftig ein großes Thema sein. Das wurde in der Bürgerversammlung des Denkendorfer Ortsteils klar.

Für ein Wochenendseminar , das am 19. und 20. Januar in Thierhaupten stattfindet, mögen sich interessierte Dörndorfer jeden Alters, Geschlechts, ob Alteingesessene oder Neubürger, melden. Ein Querschnitt der Dorfbevölkerung, so Bürgermeister Josef Bienek, solle idealerweise teilnehmen. Stärken und Schwächen des Ortes werden in Thierhaupten herausgearbeitet. Denn, das betonte Bienek mehrmals, "künftig müssen wir Bürger immer mehr in die eigenen Hände nehmen, damit etwas passieren kann, was unsere Dörfer vorwärts bringt."

Bürgerschaftliches Engagement

Die Dörndorfer hätten bereits Engagement gezeigt. Bienek erinnerte an den Bau des Feuerwehrhauses oder mehrere Friedhofsaktionen im Frühjahr. Auch erwähnte Bienek lobend die vielen Arbeitsstunden, die Dörndorfer bei der Restaurierung des Pfarrstadels investieren. Aufgefallen ist Dörndorfer Bürgern unter anderem das Problem von Wasseransammlungen auf den Wegen des Friedhofs bei länger anhaltendem Regen. Ferner plädierten einige für ein kleines Baugebiet in Dörndorf – für ihre Kinder, damit diese nicht abwander müssten.

Auch eine Verbesserung der Situation an der Schulbushaltestelle wurde gefordert: Denn noch immer fahren die Autos innerorts zu schnell und überholen an der Querungshilfe. Josef Bienek bemerkte, dass das Schäfer-Anwesen im Bereich des Bushäuschens mittlerweile in gemeindlichem Besitz sei. Inwieweit eine Entzerrung der Situation stattfinden könne, könne Bestandteil der Dorferneuerung sein.

"Wir haben vor, uns stark zu machen für die Zukunft", so Bürgermeister Bienek in seinen Ausführungen, denn alleine sei kein Mithalten mehr möglich. Er erinnerte an den Zusammenschluss mit weiteren fünf Gemeinden zu den "Limesgemeinden". Hier werde gemeinsam nach Fördermöglichkeiten gesucht.

Ganz plakativ bat Bienek die Anwesenden, durch die Straßen zu gehen und nachzudenken, welches Anwesen wohl in zehn Jahren noch bewohnt sein werde. Die Zahlen aus dem Einwohnermeldeamt sprächen zudem eine deutliche Sprache: Seit 2004 sind in der Gemeinde Denkendorf kontinuierlich mehr Todesfälle als Geburten zu verzeichnen. Die Gemeindebevölkerung nimmt um 40 Personen jährlich ab.

Schule

In der Grundschule sei die Bildung von zwei Klassen je Jahrgangsstufe für die nächsten Jahre vermutlich garantiert, so Bienek weiter. Ein großes Ziel sei es, die Hauptschule vor Ort zu erhalten.

Einwohner

4.441 Einwohner zählte die Gemeinde Bürgermeister Bienek zufolge zum 30. September dieses Jahres. Der Ausländeranteil liegt bei 5,52 Prozent. 48 Nationalitäten wohnen im Gemeindebereich, 85 Asylbewerber wurden gezählt.

Finanzen

Der Schuldenstand, erläuterte Bienek, belaufe sich momentan auf 232 000 Euro. 1,5 Millionen Euro an Rücklagen habe die Gemeinde. Jedoch seien im kommenden Jahr zahlreiche kostenintensive Maßnahmen zu tätigen. Erfreulich sei, dass der Gewerbesteueransatz von 1,2 Millionen Euro zum jetzigen Zeitpunkt mit 1,4 Millionen Euro an Einnahmen bereits überschritten sei.

 

EK vom 13.11.2006, Claudia Forster