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09. November 2006

Landkreis Eichstätt mit guten Prognosen

Im Gegensatz zum Bundesgebiet kann der Landkreis Eichstätt mit einem Bevölkerungszuwachs rechnen. Die Stadt Eichstätt selbst hinkt allerdings hinterher.

Laut Bertelsmann-Stiftung steigt Einwohnerzahl bis 2020 um 5,5 Prozent / Speckgürtel mit Traumraten

Eichstätt (EK) Was die Bevölkerungsentwicklung angeht, hat der Landkreis Eichstätt im Vergleich rosige Aussichten. Das ist aus einer Studie der Bertelsmann-Stiftung herauszulesen, die sich mit dem demographischen Wandel befasst. Während der gesamten Republik ein ziemlich drastischer Bevölkerungsschwund (bis 2050) droht, zählt der Kreis Eichstätt zu den Landstrichen, die von dieser Entwicklung abgekoppelt sind - zumindest bis 2020, bis dahin reichen die Vorhersagen der Bertelsmann Stiftung.

Demnach wird die Einwohnerzahl im Kreis (derzeit 123 040 Bürger) um 5,5 Prozent steigen, prognostiziert der "Wegweiser Demographischer Wandel". Kräftigen Anteil daran haben die so genannten Speckrandgemeinden um Ingolstadt (das selbst mit einem Plus von 7,8 Prozent rechnen kann): So soll Gaimersheim, das soeben seinen 11 000. Bürger begrüßen konnte, in den nächsten 14 Jahren um satte 16,6 Prozent wachsen. Und noch besser sind die Aussichten für Kösching (8344): Hier stehen traumhafte 20,5 Prozent mehr Einwohner im Raum. Auch wer nicht am Speckgürtel Ingolstadts liegt, kann noch mit ordentlichen Raten aufwarten: Der Bertelsmann-Studie zufolge hat Beilngries (8712) eine Wachstumsquote von 5,8 Prozent zu erwarten.

Kreisstadt zurück

Im benachbarten Kipfenberg (5715) sieht es dann wiederum nicht mehr so glänzend aus: Aber immer noch 2,3 Prozent mehr Einwohner bis 2020 traut Bertelsmann der Gemeinde zu. Die Kreisstadt Eichstätt (12 863) selbst hinkt da etwas hinterher: Ihr prophezeit die Bertelsmann Stiftung eine Steigerung der Einwohnerzahl lediglich um 1,5 Prozent. Die Stadt Neuburg, die sich ja derzeit in einem engen Kultur-Techtelmechtel mit der Domstadt befindet, wird immerhin eine Wachstumsrate von 3,4 Prozent zugeschrieben. Bayernweit wird übrigens ein Bevölkerungsplus von 2,2 Prozent bis 2020 vorhergesagt.

Die Bertelsmann-Stiftung stützt sich bei ihren Berechnungen auf eine Reihe von Daten: So spielt die bisherige Bevölkerungsentwicklung ebenso eine Rolle wie der Frauenanteil an den 20- bis 34-Jährigen, der Fertilitätsindex, die Erwerbstätigenquote oder der Anteil der Einpersonen-Haushalte. Hier ist übrigens ein deutliches Gefälle zwischen dem Landkreis und seiner Kreisstadt festzustellen: Während es in Eichstätt selbst knapp 39 Prozent Singlehaushalte gibt, sind es im Kreis nur 18,3 Prozent. Hier schlägt natürlich Eichstätts Status als Universitätsstadt voll durch. Da mutet dann auch nicht mehr allzu seltsam an, dass die Stadt als Demographietyp unter "Stabile Mittelstädte und regionale Zentren mit geringem Familienanteil" firmiert.

Kommunen altern

Eines haben Kommunen und Kreise gemeinsam: sie altern. In der Stadt Eichstätt soll das Durchschnittsalter 2020 genau 44,4 Jahre betragen (2003: 40,6), im Landkreis 43,5 Jahre (2003: 38,8). Bayern insgesamt wird noch etwas älter, nämlich 45,4 Jahre.

In der Stadt Eichstätt lässt es sich offensichtlich gut alt werden: So soll der Anteil der über 80-Jährigen von 4,3 (2003) auf 8,5 Prozent steigen (Landkreis: 3,4 auf 6,3 Prozent, Bayern: 4,2 auf 7 Prozent). Dafür geht es mit dem Anteil der unter 18-Jährigen bergab: Der beträgt im Jahr 2020 in der Stadt Eichstätt laut Bertelsmann nur noch 16,8 statt 19,1 Prozent (2003). Landkreisweit ist das Minus noch signifikanter: Hier gehts von 22,3 auf 17,7 Prozent runter (Bayern: von 19,1 auf 15,5 Prozent).