Seiteninterne Navigation

Freie Wähler Landesverband BayernFreie Wähler Landesverband BayernFreie Wähler Landesverband BayernFreie Wähler Landesverband BayernFreie Wähler Landesverband Bayern

Navigation

 

Aktuelles

FREIE WÄHLER im Landkreis Eichstätt

Anton Haunsberger
Kreisvorsitzender

Herzog-Ludwig-Straße 5
85110 Kipfenberg

Email: info@fw-landkreis-eichstaett.de


FREIE WÄHLER im Bayerischen Landtag

Eva Gottstein
Mitglied des Bayerischen Landtags

Pfahlstraße 14
85072 Eichstätt

Email: buero@eva-gottstein.de


Seiteninhalt

01. Dezember 2006

Zusätzlicher Bus für Schülerflut aus dem westlichen Landkreis

Eichstätt (baj) Auch wenn die bisherige Frühverbindung auf Dauer gestrichen werden sollte, kommen die Kinder und die Jugendlichen natürlich in die Schule. "Schüler haben ein kombinierte Bus-Schienen-Karte und die RBA ist verpflichtet, die Schüler zu transportieren", erklärte beim gestrigen Gespräch Heinz Leupold, Leiter des Sachgebiets Kommunalaufsicht im Landratsamt.

Wenn die bisherigen Busse nicht ausreichten, müsste das Unternehmen zusätzliche Fahrzeuge einsetzen. Die RBA sei bereits informiert, so Braun weiter. Einige Bürgermeister schlugen vor, diese Busse über Eichstätt-Bahnhof nach Eichstätt zu leiten. Das geht aber schon aus Zeitgründen nicht, wie sich nach kurzem Rechnen herausstellte.

Ewald Grimm, Betriebsleiter der Firma Jägle, bestätigte, dass sein Unternehmen im Auftrag des Konzessionsinhabers RBA ab 10. Dezember einen zusätzlichen Bus von Dollnstein aus einsetzen wird, um die Schülerflut zu bewältigen. Die Abfahrt erfolgt um 7.10 Uhr. In Eichstätt wird zunächst der Stadtbahnhof angesteuert und anschließend das Schulzentrum Schottenau. "So bequem hatten es viele bisher nicht", sagte Grimm gegenüber dem EICHSTÄTTER KURIER. Wie es mit der Rückfahrt am Mittag aussehen wird, konnte der Betriebsleiter allerdings noch nicht sagen.

Gemeinden wollen "Schülerzug" erhalten

Sollte es beim vorgestellten neuen Fahrplan bleiben, befurchtet nicht nur Bürgermeister Hans Harrer, dass viele Leute von der Bahn auf die

Eichstätt (EK) Die Verschlechterungen, die der Fahrplanwechsel der Bahn für die Region teilweise mit sich bringt, stößt mehreren Gemeinden sauer auf. Sie haben sich jetzt zusammengeschlossen, um ihren Forderungen Nachdruck zu verleihen.

Drei Bürgermeister, Hans Harrer aus Dollnstein, Karl Forster aus Wellheim und Richard Mittl aus Mörnsheim, trafen sich gestern zu einem Gespräch im Landratsamt. Zu ihnen stieß Gerd Träger, Geschäftsleitender Beamter aus Solnhofen. Zu viert suchten sie den Kontakt mit Heinz Leupold, dem Leiter des Sachgebiets Kommunalaufsicht, und mit Astrid Braun, die als Sachbearbeiterin für den Öffentlichen Personennahverkehr zuständig ist.

Ursache für die Empörung der Gemeinden entlang der Bahnstrecke zwischen Treuchtlingen und Eichstätt ist der Wegfall des Frühzuges, der bislang um 6.58 Uhr startete und über Pappenheim (Ankunft 7.03 Uhr), Solnhofen (7.08 Uhr), Dollnstein (7.14 Uhr) und Eichstätt-Bahnhof (7.22 Uhr) schließlich um 7.42 in Ingolstadt-Hauptbahnhof ankam, um von dort weiter nach München zu fahren.

Diese Zugverbindung, die bei Schülern ausgesprochen beliebt ist, wird zum Fahrplanwechsel gestrichen. Zwar fährt ab 10. Dezember ein Zug um 7.25 Uhr in Eichstätt-Bahnhof in Richtung Ingolstadt ab, doch Pappenheim, Solnhofen und Dollnstein haben das Nachsehen.

Die Bürgermeister und der Geschäftsleiter sprachen sich dafür aus, diesen Frühzug - wie bisher - in Treuchtlingen starten zu lassen. Mangelnde Gleiskapazitäten in Ingolstadt könnten ja wohl nicht die Ursache für den Wegfall sein, nachdem die Abfahrt um diese Zeit aus Eichstätt möglich ist.

Dollnstein trifft der neue Fahrplan besonders hart. Bisher nutzten rund 50 bis 60 Kinder und Jugendliche diese Frühverbindung. Sie haben nur die Alternative, bereits um 6.52 Uhr zu fahren, oder auf die bereits jetzt überfüllten Busse umzusteigen.

Dabei betonte Harrer, es gehe nicht darum, dass Jugendliche eine halbe Stunde früher aufstehen müssten, sondern darum, dass sie nun vor Schulbeginn eine erkleckliche Zeit sozusagen auf der Straße "totschlagen" müssten.

Betroffen sind ferner Wellheim und Mörnsheim, von denen manche Schüler bis Dollnstein mit dem Bus gebracht werden, und dann per Zug weiterfahren. 14 Schüler steigen in Solnhofen in den Zug und sechs bis acht in Pappenheim. Die hängen nun völlig in der Luft und sind auf jeden Fall auf die frühere Verbindung angewiesen.

Die Gemeinden wollen jetzt mit Unterstützung des Landratsamtes Eichstätt Druck auf die Bahn ausüben und zum 1. Januar die bisherige Verbindung wieder herzustellen. "Bitten hilft doch nichts, wir fordern", machte Karl Forster deutlich. Die betroffenen Gemeinden wollen einen gemeinsamen Text verfassen und ihre Vorgehensweise miteinander abzustimmen.

Harrer hatte bereits vor einiger Zeit E-Mails an verschiedene Stellen geschickt, bisher ohne Antwort. Nach Ansicht der Bürgermeister und des Geschäftsleiters stehen die Chancen gar nicht so schlecht.

Wie Träger berichtete, hatte Solnhofen bereits vor zehn Jahren ähnliche Probleme. Damals fuhr zwar der Zug, sollte aber in Solnhofen nicht mehr Station machen. Diese Entscheidung der Bahn konnte damals rückgängig gemacht werden.

Auch das Landratsamt hat in Bezug auf den neuen Fahrplan einen Erfolg errungen. Ursprünglich sollte die Verbindung zwischen Eichstätt-Stadt und Eichstätt-Bahnhof ab 13.16 Uhr wegfallen. Betroffen wären rund 50 Kinder aus Wasserzell. Der Landrat konnte erreichen, dass diese Entscheidung rückgängig gemacht wurde, wie Leupold und Braun vermerkten.

Josef Bartenschlager, 30.11.2006