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FREIE WÄHLER im Landkreis Eichstätt

Anton Haunsberger
Kreisvorsitzender

Herzog-Ludwig-Straße 5
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Mitglied des Bayerischen Landtags

Pfahlstraße 14
85072 Eichstätt

Email: buero@eva-gottstein.de


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02. September 2005

Freie und Unabhängige Wähler feiern Jubiläum

Mit Horst Volkmer (2.v.l.) und Alois Oblinger (2.v.r.) kamen auch zwei Männer der ersten Stunde zur Feier der Freien Wähler. Klaus Brems, Eva Gottstein und Peter Gietl (v.l.) gratulierten als führende Vertreter der FW.

15 Jahre FUW im Landkreis Eichstätt.

Kösching (cg) "Ohne Sand gibt es keinen Mörtel, ohne Mörtel gibt es keinen vernünftigen Bau und ohne Freie Wähler keine vernünftige Politik." Angesichts des Veranstaltungsortes - der Sandlagerhalle im Köschinger Steinbruch - stellte Peter Gietl aus Ingolstadt, Vorstandsmitglied des Landesverbandes der Freien Wähler (FW), diesen Vergleich an. Die Freien Unabhängigen Wähler (FUW) im Landkreis Eichstätt feierten am Freitagabend ihr 15jähriges Bestehen. Für die insgesamt etwa 150 Gäste gab es, zum rustikalen Ambiente der Halle passend, Spareribs und Getränke satt. Das "Moonlight-Duo" aus Kösching sorgte für die musikalische Gestaltung des Abends.

Die FUW war am 28. November 1990 im Gasthaus Schmid in Stammham gegründet worden. Horst Volkmer, Bürgermeister von Großmehring und seit diesem Tag Vorsitzender des Kreisverbandes, ließ die Entwicklung Revue passieren. Dabei hob er die Verdienste eines Mannes besonders hervor: Alois Oblinger hatte sich bereits 1989 für den Einzug der Freien Wähler in den Kreistag stark gemacht. Die 60 Kandidaten umfassende Liste für die Kreistagswahl 1990 wurde schließlich aufgestellt, mit acht Prozent der Stimmen wurden fünf Kreisräte gewählt. Erfolgreich waren die Freien Wähler auch, was die Bürgermeister betrifft, stellten sie doch auf Anhieb vier.

Danach fiel der Beschluss, den Kreisverband der FUW zu gründen. "Wir wollen keine Partei sein und haben im Kreisverband keine dementsprechende Struktur und keine konkrete Satzung. Wir wollen eine lose Verbindung sein, so wie es den Parteifreien entspricht", erklärte der Kreisvorsitzende. In den folgenden Jahren hätten die FUW versucht, bekannter zu werden, im Kreis mitzuarbeiten und alles, was gut sei zu unterstützen. Volkmer hob zugleich die Bedeutung starker Ortsverbände (29 sind es jetzt) hervor. Keine Ortsverbände gibt es derzeit nur in Mörnsheim, Egweil, Altmannstein und Pfünz. Bei den Kreistagswahlen 1996 errangen die FUW Volkmer zufolge bereits acht Sitze und 2002 neun Sitze im Kreistag. Damit sind sie seit 1990 drittstärkste Fraktion im Kreistag. Zudem stellen sie heute sieben Bürgermeister. "Die FUW hat versucht, im Kreistag Akzente zu setzen", hob der Kreisvorsitzende hervor. Speziell habe sie sich auf dem Sektor der Bildung eingesetzt und das Gymnasium Beilngries initiiert. Auch die Realschule Kösching sei eigentlich die Idee der FUW, ein entsprechender Antrag zunächst auf Ablehnung im Kreistag gestoßen. Volkmer: "Dann war ich bereit zu sagen: Wir verzichten darauf, dass das ein Antrag der FUW ist, sondern aus dem Kreistag heraus sollte die Meinung entstehen, dass wir die Realschule brauchen." Nach dem Kreistagsbeschluss sei kein Wort mehr über die FUW gefallen.

Für die Zukunft sehen die Pläne des Kreisvorsitzenden vor, mindestens drittstärkste Fraktion im Kreistag zu bleiben und den einen oder anderen Kandidaten auf den Bürgermeistersessel zu bringen. Ferner hofft er darauf, mehr Gemeinde- und Stadträte zu bekommen.

Bezirksrat Klaus Brems gratulierte anschließend zum 15jährigen Bestehen und zeigte sich zunächst enttäuscht darüber, dass die FW den Sprung in den Landtag nicht geschafft hatten. Brems ging auch auf die Bezirke ein und bezeichnete etwaige Forderungen nach deren Auflösung als Schwachsinn. "Die Leute sollten sich Gedanken darüber machen, wer die Aufgaben der Bezirke übernimmt." Nach Brems Worten würde die Ersparnis für Bayern, das einen Hauhalt von 1,2 Milliarden Euro hat, zwischen einer und fünf Millionen betragen.

Peter Gietl hob hervor: "Wir haben eine hervorragende Struktur, eine hervorragende Basis in den Orts- und Kreisverbänden." Und er fügte hinzu: "Im Grunde eint uns eins: Wir wollen ideologiefreie Sachpolitik machen." Es dürfe kein Automatismus entstehen.

"Eine Bitte geht in Erfüllung", sagte die Bezirksvorsitzende Eva Gottstein aus Eichstätt und meinte die für den Herbst vorgesehene Umbenennung der FUW in FW. Den Vorteil sah sie in der Außenwirkung, denn die Menschen wüßten mit der Bezeichnung FW mehr anzufangen. Die Ortsverbände bat sie, sofern noch nicht geschehen, in den Landesverband einzutreten.