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02. Mai 2005

"Dollnstein muss wieder attraktiver werden"

Dollnstein (EK) Vorsitzender Anton Risch lobte die von den Freien Wählern immer geforderte Haushaltsdisziplin des Marktes, gab aber zu bedenken, dass bei der momentanen Sparpolitik auf Kosten nachfolgender Generationen gespart werde und die in der Gemeinde dringend nötigen Investitionen nur aufgeschoben würden.

Er forderte Bürgermeister Hans Harrer auf, den Bürgern endlich zu erklären, was er in den nächsten Jahren zum Weiterkommen der Gemeinde Dollnstein plane und wie dies finanziert werden könne. „Dollnstein muss sich besser präsentieren und die eigenen Vorzüge herausstellen“, so Risch. Und weiter: „Es fehlt an Kreativität und Aktivität, sonst würde der neue Panorama-Wanderweg nicht an Dollnstein nur vorbeiführen.“ Weiterhin forderte Risch Bürgermeister Harrer auf, vehement die Belange Dollnsteins als Kleinzentrum nach außen stärker zu vertreten und die Infrastruktur weiter zu verbessern.

FW-Fraktionsvorsitzender Werner Schneider informierte ausführlich über die aktuelle Schul- und Kindergartenproblematik. Die Schulumsprengelung ist ein nach wie vor noch nicht abgeschlossenes Thema für die Gemeinde Dollnstein. Die bisher unter den Vorgaben geführten Verhandlungen, nämlich ohne Zuschussmittel von der Regierung auskommen zu müssen, veranlasste Dollnstein, von einem Zusammenschluss als Schulsprengel-West abzusehen. Wenn sich die Vorgaben ändern, muss die Rolle des Kleinzentrums Dollnstein als zukünftiger Hauptschulstandort neu überdacht werden.

Einen Bericht über die Situation beim Trinkwasser und Abwasser gab Markträtin Marion Kröplin-Bernecker. Die Kanalproblematik Ried läuft demnach inzwischen auf eine gerichtliche Klärung hinaus. Beim Kanalanschluss des Gemeindeteils Bubenroth an das Abwassersystem von Breitenfurt wurde sehr stark die Information der Breitenfurter im Vorfeld der Entscheidung kritisiert. Eine Restsumme von rund 20.000 Euro wird auf die Breitenfurter Abwasserversorgung und somit auf jeden Haushalt Breitenfurts umgelegt. Im Trinkwasserbereich konnte endlich, so Kröplin-Bernecker, die Abrechnung der von FW-Seite lang geforderten Verbesserungsbeiträge zur Wasserversorgung Dollnsteins begonnen werden.

Zum Thema Tourismus in Dollnstein erwähnte Marktrat Alwin Weiss lobend „Runden Tisch“ aus Fremdenverkehrsverein, Touristikern und der Gemeinde. Damit sei ein Anfang gemacht, aber weitere Schritte müssten folgen. Dollnstein – in Touristikerkreisen für seine herrliche Lage und die Naturschönheiten in der Umgebung bekannt – verliere leider immer mehr an Glanz. Dies liege nicht nur an der Vermarktung und an der fehlenden Präsenz bei Tourismusmessen, sondern vor allem am tatsächlichen Erscheinungsbild Dollnsteins mit den Grünanlagen oder einer seit fünf Jahren eingefallenen Ufermauer an der Altmühl.

Marktrat Karl Maderthaner informierte kurz über den Stand der Dinge beim anstehenden Sanierungsprojekt „Vorburg“: Angefangen 1980 mit einem vom damaligen Gemeinderat beschlossenen Abbruch bis hin zur Planungsübergabe an Architekt Häffner im Jahr 2004 und den im Laufe der Zeit entstandenen Kosten in Höhe von 96.000 Euro, zeigte er den langwierigen Entscheidungsprozess auf. FW-Mitglieder kritisierten, wieso die Gemeinde jetzt ein solches Millionenprojekt in Planung nehme, obwohl der Haushalt sowieso schon mehr als angespannt sei.