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Pfahlstraße 14
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26. Januar 2004

Freie Wähler setzen auf Freiwilligkeit

Zusammenarbeit mit Landwirten angestrebt / "Keine akute Gefährdung".

Wellheim/Konstein (oh) Die Freie Wählerschaft (FW) Wellheim hat sich in ihrer Vorstandssitzung mit dem Thema "Ausweitung des Trinkwasserschutzgebietes" beschäftigt. Dabei wurde deutlich gemacht, dass die Freie Wählerschaft Wellheim uneingeschränkt für einen Schutz des Trinkwassers eintritt. Dabei müssten aber auch die anderen Interessen der hier wohnenden und arbeitenden Menschen berücksichtigt werden. Es gelte also bei der Ausweisung eines neuen Trinkwasserschutzgebietes einen möglichst gerechten Ausgleich zwischen den teilweise widerstreitenden Interessen herzustellen.

"Wir wollen ein Lösung, bei der wir alle, gemeinsam mit der Landwirtschaft einen zukunftsorientierten, kooperative Trinkwasserschutz betreiben. Unser gemeisames Ziel muss eine grundwasserschonende Landbewirtschaftung sein", hieß es in der Versammlung. Die möchte die FW über den Abschluss von freiwilligen privatrechtliche Vereinbarungen erreichen. Die Landwirtschaft soll sich darin zur grundwasserschonenden Bewirtschaftung ihrer Grundstücke und zur Einhaltung der entsprechenden Schutzvorschriften verpflichten.

Die Gemeinde als Wasserversorgungsunternehmer gewährt als Gegenleistung für die entstehenden wirtschaftlichen Nachteile eine entsprechende finanzielle Ausgleichsleistung. Die Freie Wählerschaft sieht momentan keine akute Gefährdungssituation, weil sich die Untersuchungsergebnisse des Wassers innerhalb der zulässigen Grenzwerte der Trinkwasserverordnung bewegten. Sie verhehlt nicht, dass das Trinkwasser in den Jahren 1998 bis 2000 erhöhte Werte des Atrazinabbauprodukts "Desethylatrazin" aufgewiesen habe und man deshalb den Trinkwasserschutz intensivieren müsse, um künftig vor Grenzüberschreitungen geschützt zu sein. "Dazu muss man aber nicht - wie von der SPD seit Jahren praktiziert - die Bürgerinnen und Bürger durch Falschinformationen verunsichern und ihnen Angst machen", so der FW-Vorstand. Die von der SPD aufgestellten Behauptungen, die gemeindliche Wasserversorgungsanlage verfüge über gar kein richtiges Schutzgebiet, die Nitratwerte unseres Trinkwassers würden stetig ansteigen und durch diesen Anstieg des Nitratwertes würde nach zehn Jahren der Neubau der Brunnen notwendig, sind nach Ansicht der Freien Wähler falsch. Richtig sei vielmehr, dass für die Trinkwasseranlage seit 1984 eine vom Landratsamt Eichstätt erlassenen Schutzgebietsverordnung bestehe, die entsprechende Ge- und Verbote enthalte und die dem Trinkwasserschutz in ausreichendem Maße Rechnung trage. Richtig sei auch, dass die Nitratwerte der beiden Trinkwasserbrunnen seit 1997 nahezu unverändert gleich seien, ein stetiger Anstieg seither nicht mehr zu verzeichnen sei und damit der Behauptung, durch den stetigen Anstieg der Nitratwerte würde ein Neubau der Brunnen erforderlich, der Boden entzogen sei.

Zuständig für den Erlass einer Schutzgebietsverordnung sei auch nicht die Gemeinde, sondern das Landratsamt Eichstätt. Die Gemeinde könne als Wasserversorgungsunternehmer allenfalls einen Antrag für eine neue Schutzgebietsverordnung stellen. Alle Bürgerinnen und Bürger könnten sicher sein, dass die zuständigen Fachbehörden (Landratsamt Eichstätt und Wasserwirtschaftsamt Ingolstadt) schon längst eingegriffen hätte, wenn eine "Gefährdung" unseres Trinkwassers und damit unserer Bevölkerung tatsächlich gegeben wäre, so die FW.