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Johanna Zieglmeier wird dritte Bürgermeisterin

Alle Parteien und Gruppierungen an der Gemeindeführung beteiligt

Vor der konstituierenden Sitzung des Lentinger Gemeinderats sprachen die neuen Gremiumsmitglieder die vorgeschriebene Eidesformel (von links): Bürgermeister Ludwig Wittmann, Anton Rieger, Heribert Lorenz, Ludwig Zinn, Bernd Vogl, Werner Bremberger und Christian Tauer. - Foto: Greis

Lenting (grs) Die Vertretung des Lentinger Rathauschefs ist geregelt: In der konstituierenden Sitzung des Gemeinderats am Dienstag wurden Josef Mirlach (CSU) zum zweiten Bürgermeister und Johanna Zieglmeier (FW) zur dritten Bürgermeisterin gewählt.

Mirlach löst Edwin Putschögl ab, Zieglmeier rückt für den freiwillig ausgeschiedenen Josef Hofmann nach. Die Besetzung der beiden Stellvertreterposten machte die Mehrheit von CSU (sieben Sitze) und Freien Wählern (drei) unter sich aus.

Die Vorgeschichte erinnert ein wenig an Ingolstädter Verhältnisse: Erst knöpften die Freien Wähler der CSU bei der Gemeinderatswahl einen Sitz ab, dann gingen sie mit ihr ein Bündnis ein. Damit war die Wahl von Josef Mirlach als Stellvertreter gesichert. Der "Gegenschlag" der SPD – nämlich Johanna Zieglmeier von der FW als zweite Bürgermeisterin zu wählen – löste auf der Gegenseite nur ein sichtbares Lächeln aus.

Die Abmachung von CSU und FW hielt stand. Zehn von 16 Stimmen erhielt Schulamtsdirektor Josef Mirlach (59). Mit den sieben Stimmen der Genossen und drei der Freien Wähler hätte es nach SPD-Rechnung auch anders herum ausgehen können, doch die vorgeschlagene FW-Sprecherin Johanna Zieglmeier ging da nicht mit und verzichtete damit sogar auf die wesentlich besser dotierte Position.

Auch der überraschende weitere Vorschlag von SPD-Sprecher Wilfried Holzapfel, seinen Parteifreund Heribert Lorenz zum dritten Bürgermeister zu wählen, lief aus dem Gleis. Lehrerin Johanna Zieglmeier (46) erhielt sogar zwölf der 17 Stimmen.

Weniger spannend ging es weiter. Für die zu besetzenden vier Ausschüsse des Gemeinderats hatten die drei Fraktionen ihre Vorschläge parat, ebenso wie für die sonstigen und überörtlichen Ausschüsse. Die Vorschläge wurden einstimmig angenommen. In den vier Ausschüssen sitzen jeweils zwei Vertreter von CSU und SPD sowie einer der Freien Wähler.

Hauptverwaltungs-, Bau- und Umweltausschuss: CSU: Karl Heinz Mittermüller, Anton Müller, SPD: Wilfried Holzapfel, Rosa Hierl, FW: Ludwig Zinn. Finanzausschuss: CSU: Karl Heinz Mittermüller, Edwin Putschögl, SPD: Heribert Lorenz, Ludwig Grail, FW: Johanna Zieglmeier.

Kultur-, Sport- und Festausschuss: CSU: Albert Biedermann, Werner Bremberger, SPD: Monika Greis, Wilfried Holzapfel, FW: Ludwig Zinn. Rechnungsprüfungsausschuss: CSU: Edwin Putschögl (Vorsitzender), Karl Heinz Mittermüller, SPD: Ludwig Grail, Christian Tauer, FW: Bernd Vogl.

Schulverbandsversammlung: Bürgermeister Ludwig Wittmann, Anton Rieger und Josef Mirlach (CSU), Wilfried Holzapfel (SPD), Johanna Zieglmeier (FW). Abwasserbeseitigungsgruppe Ingolstadt-Nord: Bürgermeister Ludwig Wittmann, Josef Mirlach (CSU), Heribert Lorenz (SPD).

Kindergartenausschuss: Bürgermeister Ludwig Wittmann, Albert Biedermann (CSU), Rosa Hierl (SPD). Büchereikuratorium: Bürgermeister Ludwig Wittmann, Anton Müller (CSU), Christian Tauer (SPD). Jugendbeauftragter: Werner Bremberger. Die Bestellung des Verwaltungsangestellten Dieter Herrmann zum weiteren Standesbeamten erfolgte mit allen Stimmen.

Von Hans Greis