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FREIE WÄHLER im Landkreis Eichstätt

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Mitglied des Bayerischen Landtags

Pfahlstraße 14
85072 Eichstätt

Email: buero@eva-gottstein.de


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Große Ehrung für FW-Gründer Alois Oblinger

FW-Landesvorsitzender Aiwanger verleiht persönlich Ehrennadel in Gold

Mit Stolz und Freude erfüllt, führt Alois Oblinger seine Gäste Christian Ponzer, Hubert Aiwanger, den Landesvorsitzenden der FREIEN WÄHLER, FW-Kreischef Anton Haunsberger und die oberbayerische Bezirksvorsitzende Eva Gottstein durch seinen Betrieb.

Kasing (fwe) Alois Oblinger ist  Rinderzüchter aus Leidenschaft. Daneben war es auch die Unabhängigkeit, die ihn von Anfang in seinem Leben und Arbeiten gereizt hat. Auch heute noch steht sie für den Gründer der FREIEN WÄHLER im Landkreis Eichstätt ganz oben.  Dafür verlieh ihm Hubert Aiwanger, Vorsitzender der FW Bayern, höchstpersönlich die Ehrennadel des Landesverbandes in Gold.

"Warum kommen Sie gerade auf mich", war die erste Reaktion von Alois Oblinger, als Hubert Aiwanger, der Landesvorsitzende der FREIEN WÄHLER einen Besuch bei ihm auf dem Heidehof vereinbaren wollten. Er habe doch eigentlich gar nichts Besonderes zu bieten, weder ausgefallene Betriebszweige noch besondere Vermarktungswege. Und in der Tat hebt er sich kaum von vielen anderen ab, die sich über Jahre vom landwirtschaftlichen Gemischtwarenladen mit einigen Kühen, Mastbullen, Schweinen, Getreide- und Zuckerrübenbau hin zu einem spezialisierten Milchviehbetrieb entwickelt haben und diesen Betriebszweig bis aufs i-Tüpfelchen im Griff haben. Und das konnte er Aiwanger und seinen Begleitern Eva Gottstein, Anton Haunsberger und Christian Ponzer bei einer Hofführung auch eindrucksvoll zeigen.

Nichts Besonderes? Das ist aber nicht das einzige was Alois Oblinger zu bieten hat. Neben seinem Betrieb und der Mitarbeit im Zuchtverband ist er seit über 36 Jahren im Marktgemeinderat aktiv, seit 1990 auch in der Kreispolitik. Bemerkenswert sei, so FW-Kreisvorsitzender Anton Haunsberger, dass kommunalpolitisch aktive Landwirte wie Oblinger nach Jahren immer noch mit Entschlossenheit an die Sache gehen und wie selbstverständlich ihre Aufgaben erledigen. Und das, obwohl die meisten Bürger den Einsatz hinter den Kulissen kaum wahrnehmen. Kommunalpolitik ist selten ein Geschäft, mit dem man sich über die Grenzen der eigenen Heimat hinaus einen Namen machen kann. Dahinter steckt harte und zähe Arbeit. Aber auch sachbezogene Arbeit, deren konkreten Ergebnissen man auf Schritt und Tritt begegnet. Und das ist etwas, was Oblinger daran schätzt ebenso wie an der Landwirtschaft: "Es steckt viel Mühe dahinter und der Einsatz geht nur auf Kosten der eigenen Freizeit. Aber man hat die Früchte täglich vor Augen; das ist eine schöne Bestätigung und gleichzeitig Motivation weiterzumachen".

Eingestiegen in die Kommunalpolitik ist Alois Oblinger schon Anfang der 70er Jahre, da war er gerade Mitte 20. Antrieb für ihn war damals vor allem, dass sein Heimatdorf Kasing nach der Eingemeindung in den Markt Kösching nicht zum Anhängsel werden sollte. Stand anfangs das eigene 1000-Seelen-Dorf noch obenan, so fühlt er sich heute als Vertreter aller Einwohner in allen Ortsteilen. "Ich denke und handle als Köschinger". Schranken überwinden und sich nicht gegenüber anderen Gruppen abgrenzen, ist für Oblinger ein wichtiger Leitsatz. Kommunalpolitik hält er für einen sehr wichtigen Beitrag, um das Image seines Berufsstandes zu verbessern und Vorurteile abzubauen. Kurzum: Öffentlichkeitsarbeit im Kleinen, aber mit nachhaltiger Wirkung.

Unabhängig und nur den Wählern verpflichtet

An eine bestimmte politische Partei will Oblinger sich nicht binden. Für ihn kommt Kommunalpolitik ohne Parteibuch aus. Sie muss in erster Linie heimatbezogen sein. "Hier geht es nicht um politische Grundsätze, die andernorts festgelegt werden, sondern darum, vor Ort und bürgernah zu entscheiden." Aber es kann viel Energie kosten, immer allein gegen den Strom von Parteifraktionen zu schwimmen, so Oblingers Erfahrung. Das war für ihn die Triebfeder, sich für die Gründung Unabhängiger Wählergemeinschaften auf Gemeindeebene (UW) und auf Kreisebene: Freie und Unabhängige Wähler (FUW- seit 2006 FREIE WÄHLER) einzusetzen. "Wir sind den Bürgern verpflichtet. Trotzdem wollen wir die Vorteile nutzen, gemeinsam aufzutreten und gemeinsam Entscheidungen vorzubereiten. Wenn es allerdings an die Abstimmung geht, dann unterliegt jeder von uns nur seinem Gewissen." Dabei kann es durchaus vorkommen, dass die UW- und FW-Vertreter einmal den Antrag der einen, dann wieder einer anderen Fraktion unterstützen oder eigene Anträge einbringen. Gerade das hält er für entscheidend: "Der bessere Antrag muss durchkommen, da dürfen nur die Fakten zählen!" Diese Einstellung honorieren scheinbar auch die Wähler. So ist die FW nach der letzten Wahl mit zwölf Vertretern in den Kreistag in Eichstätt eingezogen und bringt nun dort die Vormachtstellung der CSU ins Wanken.