Seiteninterne Navigation

Freie Wähler Landesverband BayernFreie Wähler Landesverband BayernFreie Wähler Landesverband BayernFreie Wähler Landesverband BayernFreie Wähler Landesverband Bayern

Navigation

 

Aktuelles

FREIE WÄHLER im Landkreis Eichstätt

Anton Haunsberger
Kreisvorsitzender

Herzog-Ludwig-Straße 5
85110 Kipfenberg

Email: info@fw-landkreis-eichstaett.de


FREIE WÄHLER im Bayerischen Landtag

Eva Gottstein
Mitglied des Bayerischen Landtags

Pfahlstraße 14
85072 Eichstätt

Email: buero@eva-gottstein.de


Seiteninhalt

25. Januar 2008 UW Kösching

Wahlveranstaltung in Kösching

Unser Foto zeigt Marktgemeinderäte, Kandidatinnen und Kandidaten sowie Teilnehmer der Versammlung in Kösching.

Kösching/Kasing (hns) "Auch wenn wir keinen eigenen Bürgermeisterkandidaten in Kösching haben, so sind wir für den Wahltag am 2. März dennoch gut aufgestellt und brauchen den Wettbewerb nicht zu scheuen", so begrüßte der Vorsitzende der Unabhängigen Wählergemeinschaft (UW) Kösching-Kasing-Bettbrunn, Jörg Semmler, in zwei gut besuchten Wahlversammlungen die zahlreichen Gäste. „Zusätzlich haben die Freien und Unabhängigen Wähler mit Anton Haunsberger aus Kipfenberg, einen Landratskandidaten, der als gelernter Kämmerer, Geschäftsführer eines IT-Unternehmens und Dozent für Verwaltungsmodernisierung  alle Voraussetzungen mitbringt, um dieses Amt mit Umsicht und Sachkenntnis auszufüllen.“

Anton Haunsberger nutzte die Gelegenheit und stellte sich und die Vorstellungen der Freien und Unabhängigen auf Landkreisebene in beiden Versammlungen vor. Mit einem Zahlenspiel:  48 (Jahre), 26 (Jahre verheiratet), 3 (Kinder) 25, 24 und 8 (Jahre) hatte er gleich die Aufmerksamkeit der Zuhörer erreicht. Beifall gab es für die Zusatzzahl 16, die den 16. März, den Tag einer möglichen Stichwahl, die er erreichen möchte, symbolisiert.

In den programmatischen Aussagen hob Haunsberger den Einsatz der Freien Wähler im Kreistag für die Realschule Kösching hervor. Jetzt müsse die erfolgreiche Realschule weiter ausgebaut werden. Als Landrat würde er ein Augenmerk auf die bedarfsgerechte Ausstattung der Krankenhäuser und einen Erhalt der Abteilungen in Kösching und Eichstätt legen, um die Kranken bestmöglich versorgen zu können.

Sehr positiv aufgenommen wurde die Aussage, dass für die Freien und Unabhängigen Wähler im Kreistag, der Bau von Umgehungsstraßen für die unmittelbar an der Autobahn liegenden Gemeinden vordringlich sei. Anton Haunsberger: „Denn diese Gemeinden benötigen dringend eine Verkehrsentlastung.“

Neben der sich anschließenden Vorstellungsrunde der Gemeinderats- und Kreistagskandidaten standen eine ganze Reihe von Gemeindethemen sowie die Wahlziele der UW, die von verschiedenen Vorstandsmitgliedern vorgetragen wurden,  auf der Tagesordnung.

Auf unserem Foto sind am Rednerpult von links der neue UW-Vorsitzende Jörg Semmler, Fraktionsvorsitzender Alois Oblinger und Marktgemeinderat Leo Pannwitz bei seinen Ausführungen aus dem Marktgemeinderat mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern der Wahlveranstaltung im Amberger-Saal am Marktplatz zu sehen.

Mit Zahlen belegt wurde die Forderung nach "Wahrheit und Klarheit" in der Haushaltsführung. Wenn man die Haushaltsentwürfe und Abrechungen der vergangenen Jahre Revue passieren lässt, dann verstehen selbst Eingeweihte nicht, warum man immer wieder das Lied von knappen Finanzen zu hören bekam und 2006 der Marktrat sogar einem Sparhaushalt zustimmen musste. Dann aber, bei der Übernahme ins Jahr 2007, plötzlich 3,9 Mio. € Rücklagen vorhanden waren.

Der jüngste Störfall bei Petroplus wurde ebenfalls aufgegriffen, wobei man sich erstaunt darüber zeigte, wie besorgt mittlerweile die CSU öffentlich darauf reagiert. Hatte es doch beim Störfall vor einem Jahr, gleich im Anschluss, auch an die Adresse der UW, geheißen, man möge die Diskussion darüber beenden, weil Kösching einen Image-Schaden davon tragen könnte.

Großes Bürgerinteresse zieht das Thema "Autobahnzubringer Lenting-Ost/Interpark sowie die Köschinger Nord-Tangente auf sich. Geht es doch darum, den Köschinger Ortskern mit Marktplatz und die Kreuzung Feuerwehrplatz spürbar zu entlasten und die nördlichen Wohngebiete an die Einkaufsmärkte im Westen anzubinden. Die Nord-Tangente wird auch als die einzig zeitnahe und finanziell vertretbare Lösung favorisiert, weil alle weiter greifenden Vorschläge zusätzliche Verzögerungen nach sich ziehen würden. Beim Genehmigungsverfahren für die Autobahnauffahrt Lenting fällt auf, dass die staatlichen Stellen den Köschingern zügige Entwicklung signalisieren und gleichzeitig die Lentingern auf Verzögerungen hinweisen. Um die Verkehrsentwicklung im Ortskern positiv zu beeinflussen wir die UW, solange große Lösungen fehlen, weiterhin eine Politik der kleinen Schritte verfolgen, weil damit den Bürgern tatsächlich geholfen werden kann.

Die Ausweisung neuer Baugebiete, wird es mit der UW nicht geben. Zumindest so lange kein, den Ortskern entlastendes Verkehrskonzept, wirksam ist. In Kösching ist ausreichend Bauland verfügbar. Und es ist auch nicht erstrebenswert, wenn die gesamte Infrastruktur der baulichen Entwicklung hinterher hinkt und mancher Bürger plötzlich die Lebensqualität nicht mehr vorfindet, die ihm Kösching bisher als Heimat bietet.

Einen Schwerpunkt bildet auch die Entwicklung eines realistischen Zukunftskonzeptes für das Bad. In den vergangenen Jahren hat man, entgegen anfänglichen Beteuerungen, eigentlich nur die absolut notwendigen Instandhaltungsarbeiten erledigt und am Jahresende wiederholt über zu hohe Unterhaltskosten geklagt. Ohne vernünftige Investitionen, um z.B. den enormen Energieverbrauch einzuschränken, wird man keine wirtschaftlichen Voraussetzungen schaffen können. Wenn es so wie bisher weiter läuft, dann wird das Bad zwar langsam aber sicher sterben.

Die seit vielen Jahren geforderte Aussiedlung des Bauhofes liegt immer noch auf Eis. Obwohl es schon vor Jahren einen mehrheitlichen Gemeinderatsbeschluss mit Planungsauftrag gab. Aufgrund der schwierigen räumlichen Voraussetzungen arbeitet der Bauhof seit Jahren höchst uneffizient, was sich letztlich mit eingeschränkten Serviceleistungen gegenüber den Bürgern niederschlägt. Die UW kann die Forderung nach Vollzug des Beschlusses nur bekräftigen.

In kurzen Statements unterstrichen die UW-Kandidaten ihr bürgernahes Engagement für den Markt. Eine starke UW-Fraktion im Köschinger Marktgemeinderat wird auch weiterhin ein Garant für offen geführte Kommunalpolitik sein. Ziel ist es, absolute Mehrheiten, sowohl von Links als auch von Rechts, zu verhindern, weil Abstimmungen dann nicht durch Fraktionszwang entschieden werden können. Als Tenor der Veranstaltungen fasste der Fraktionsführer der UW, Alois Oblinger (Kasing), zusammen: „Die UW als dritte Kraft bringt eindeutige Vorteile für die Bürger mit sich. Denn Blöcke blockieren! Mitunter auch Bürgerinteressen. Besonders politische Blöcke, wenn sie über absolute Mehrheiten verfügen."