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23./24. Februar 2008 Bürger nicht zu stark zur Kasse gebeten

Großmehrings UW-Rathauschef wehrt sich gegen Vorwürfe von CSU und Aktiven Bürgern

Die Gemeinderatskandidatinnen und -kandidaten der UW Großmehring präsentierten sich bei der Hauptwahlkampf-Veranstaltung in der Nibelungenhalle.

Großmehring (hsd) Mit einem solch großen Interesse an der Hauptwahlkampf-Veranstaltung der Unabhängigen Wählergemeinschaft (UW) Großmehring hatten selbst die Organisatoren nicht gerechnet: Über 300 Bürger waren in die Nibelungenhalle gekommen.

„Die UW braucht keinen Minister oder eine andere hochgestellte Persönlichkeit als Anreiz zum Besuch ihrer Wahlveranstaltung. Die Leute kommen auch so, weil sie wissen, dass die UW in den zurückliegenden Jahren hervorragende Arbeit geleistet hat und weil sie erfahren wollen, welche neuen Ziele geplant sind“, sagte UW-Vorsitzender und Bürgermeister Horst Volkmer.

Gemeinderat Franz Brandl führte durch den abwechslungsreichen Abend, der mehr als drei Stunden dauerte. In lockerer Weise stellten sich die vier UW- Gemeinderatskandidatinnen und die 16 Kandidaten vor.

Anschließend blickte der UW-Vorsitzende auf die 43-jährige Geschichte der Wählergemeinschaft zurück. In den vergangenen drei Wahlperioden stellte die UW die stärkste Gemeinderatsfraktion und mit ihm, Volkmer, seit 1990 den Bürgermeister. Die UW erhielt 1996 und 2002 jeweils zusammen mit der FW Großmehring, mit der sie eine Fraktionsgemeinschaft bildet, jeweils rund 45 Prozent der Stimmen.

UW-Bürgermeisterkandidat Ludwig Diepold, sagte, er wolle die erfolgreiche Gemeindepolitik seines Vorgängers fortsetzen. Verkehrsberuhigende Maßnahmen sowie der Bau von Fuß- und Radwegen liegen dem zweiten Bürgermeister ebenso am Herzen wie Investitionen in die Abwasserbeseitigung, Trinkwasserversorgung, in Straßensanierungen, Gewerbeansiedlungen und Ortsverschönerungsmaßnahmen. Der Bau einer Kinderkrippe sowie die Förderung der Jugend- und Senioreneinrichtungen strebt der 52-Jährige ebenso an wie den Erhalt der Hauptschule und die Einrichtung einer Ganztagsschule.

„Was die UW 2002 versprochen hat“, so Bürgermeister Horst Volkmer, „hat sie gehalten“. Das wichtigste Projekt war nach seinen Worten die Umgehung von Großmehring, aber auch die Erschließung neuer Baugebiete, umfangreiche Abwasserbeseitigungsmaßnahmen, der Bau von Wasserleitungen, die Schaffung von Jugendräumen, die Einrichtung einer Kindertagespflege in der Nibelungenhalle, Straßensanierungen oder das neue Feuerwehrhaus. Volkmer blickte auch bis auf das Jahr seines Amtsantritts 1990 zurück und stellte fest, dass seit dieser Zeit im gesamten Gemeindebereich rund 50 Millionen Euro in Maßnahmen investiert worden seien.

FW-Landratskandidat Anton Haunsberger stellte sich und seine Ziele vor. Eva Gottstein, FW-Bezirksvorsitzende, zeigte sich erfreut, dass die Freien Wähler „immer mehr an Beachtung gewinnen“. In seiner Eigenschaft als FW-Fraktionssprecher im Kreistag berichtete Horst Volkmer über die Arbeit der Freien Wähler.

Der Bürgermeister beschäftigte sich auch mit mehreren Feststellungen und Vorwürfen der Großmehringer CSU und „einer ihr nahestehenden Wählergruppe“. Volkmer wies die Behauptung zurück, dass die Bürger „immer wieder stark zur Kasse“ gebeten worden seien. Die Gebühren und Abgaben lägen im Vergleich zu anderen Gemeinden nirgends an der Spitze und von „vermeidbaren Finanzierungsengpässen“, wie die Aktiven Bürger kritisiert hatten, kann laut Volkmer keine Rede sein. Wenn ein großes Unternehmen wie E.ON vier Jahre keine Gewerbesteuer zahle, sei nicht die Gemeinde schuld. Es sei schon unverständlich, so Volkmer, wenn einer Gemeinde wie Großmehring bei 7,5 Millionen Euro Rücklagen und Schulden von rund einer Million Euro vorgehalten werde, dass dieses Geld den Bürgern abgenommen worden sei. Volkmer: „Ich bin stolz, dass es der Gemeinde finanziell sehr gut geht. Das ist eine äußerst günstige Voraussetzung für Investitionen in der Zukunft“.