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22. Februar 2008 FW Nassenfels

Hochkarätige Unterstützung für Freie Wähler Nassenfels

Infoabend der FW Nassenfels.

Die FW Nassenfels eröffneten die heiße Phase ihres Kommunalwahlkampfes mit einem Informationsabend im Gasthaus Schweiger. Während bei unmittelbar vorausgegangen Veranstaltungen Vorträge zu verschiedenen Sachthemen (Energiesparen, Gesundheit, Sicherheit, Strompreiserhöhung) auf dem Programm standen, ging es diesmal darum, die Politik der Freien Wähler aus verschiedenen Perspektiven genauer darzustellen. Dazu konnte Robert Sterner, 2. Vorsitzende der FW Nassenfels, mit der Bezirksvorsitzenden, Kreis- und Stadträtin Eva Gottstein, dem Kreisvorsitzenden und Landratskandidaten Anton Haunsberger sowie dem Landesvorsitzenden Hubert Aiwanger Vertreter aus allen Führungsebenen der FW begrüßen.

Außerdem waren mit Roland Weigert, Landratskandidat für Neuburg-Schrobenhausen, und Michael Spreng, Bürgermeister der Nachbargemeinde Adelschlag, weitere erfahrene FW-Politiker gekommen.   Zunächst ging Eva Gottstein in Ihrer Begrüßungsrede nochmals auf den kürzlich gestellten Antrag der FW Nassenfels ein, wonach der Bürgermeister ab der kommenden Amtsperiode nicht mehr ehrenamtlich, sondern hauptamtlich tätig sein sollte. Es sei bedauerlich, dass dieser Antrag von der CSU-Mehrheit abgelehnt worden ist. Das Bürgermeisteramt sei heute mit so vielen Aufgaben verbunden, die sich neben einer hauptberuflichen Tätigkeit kaum umfassend ausfüllen lassen. Dies gelte auch für die Gemeinde Nassenfels, in der sie selbst einige Jahre gewohnt habe.

Roland Weigert kam in seiner kurzen Rede gleich auf den Anlass seines Besuches, der an sich nichts mit seiner Kandidatur als Landratskandidat für Neuburg-Schrobenhausen zu tun habe. Er wollte es sich jedoch trotz eines übervollen Terminkalenders nicht nehmen lassen, die Bürgermeisterkandidatur von Fritz Graf zu unterstützen. Er habe als Wirtschaftsreferent und Pressesprecher des Landratsamtes Neuburg-Schrobenhausen bereits häufiger mit Fritz Graf, der bei den Stadtwerken Neuburg angestellt ist, zusammengearbeitet, zuletzt im Rahmen eines EU-Projektes, und ihn dabei als besonders kompetenten Fachmann, insbesondere in der Energieberatung, erlebt. Diese Kompetenz und Erfahrung sowie die praxisorientierte Arbeitsweise von Graf ließen sich hervorragend in das Amt des Bürgermeisters einbringen. Daneben halte er Graf auch aufgrund seiner Persönlichkeit sowie seiner Kontakte zu verschiedenen Kommunen als Bürgermeister für besonders geeignet.

Anton Haunsberger zeigte in seiner Rede überzeugend und unterhaltsam zugleich auf, dass er als Sachbearbeiter für Baugenehmigungen sowie als langjähriger Kämmerer und EDV-Experte in Kipfenberg und Gaimersheim, als ausgebildeter Betriebswirt und Master in "IT-Management and Information Systems", als erfolgreicher Kaufmann und Geschäftsführer eines mittelständischen Unternehmens mit über 100 Beschäftigten und schließlich auch als Dozent für Verwaltungsmodernisierung an der Berufsakademie Gera beste und vielseitige Voraussetzungen für das Amt des Landrats mitbringe. Daneben stünden noch seine ehrenamtlichen Ämter als langjähriger Feuerwehrkommandant und Marktrat in Kipfenberg sowie als Vorsitzender der FW im Landkreis Eichstätt. Somit sei er bestens und auch besser als seine Mitstreiter auf die schwierige Aufgabe des Landrats vorbereitet.

Kritische Töne ließ der Bürgermeister der Gemeinde Adelschlag, Michael Spreng, verlauten. Er nutzte die Gelegenheit, Probleme in der Zusammenarbeit innerhalb der Verwaltungsgemeinschaft Nassenfels, insbesondere mit dem ebenfalls anwesenden Nassenfelser Bürgermeister Husterer, anzusprechen. Er bat um Verständnis, dass er unter den gegebenen Bedingungen die Interessen seiner Gemeinde häufiger mit deutlichen Worten wahren bzw. verteidigen musste; doch dafür sei ein Bürgermeister schließlich da.

Auf originelle Art präsentierte sich Fritz Graf jun. seinem Publikum. Er zeigte einen kleinen Film, der auch auf seiner Internetseite (www.buergermeister-fuer-nassenfels.de) zu sehen ist und in dem er neben der Vorstellung seiner Person auf die Beweggründe seiner Kandidatur als Bürgermeister von Nassenfels eingeht. Sein Motto "Mehr Zeit für d`Leit!" beziehe sich auf die zahlreichen Ämter und Nebentätigkeiten des amtierenden Bürgermeisters Husterer. Einzelheiten seines Programms folgen in gesonderten Wahlveranstaltungen der FW Nassenfels.

Den krönenden Abschluss der Veranstaltung bildete der Vortrag des Landesvorsitzenden der Freien Wähler in Bayern, Hubert Aiwanger. Dieser verstand es vorzüglich, die schwierige Situation der ländlichen Kommunen aus den verschiedensten Blickwinkeln zu beleuchten. Dabei spannte er den Bogen beginnend bei der Bildungspolitik, über die Gesundheits-, die Agrar- und die Familienpolitik bis hin zur Wirtschaftspolitik. Aiwanger zeigte anschaulich auf, dass man in Bayern regelmäßig versucht, Probleme zentral "von oben nach unten" zu lösen, ohne dabei auf die Besonderheiten des Einzelfalls oder auf die Stimmen der Betroffenen Rücksicht zu nehmen. Beispiele hierfür seien die Reform der Hauptschulen sowie der Gymnasien (G8), die Einführung des Büchergeldes sowie die Einrichtung von Ganztagsschulen. Häufig würde der eingesetzte "Rasenmäher" auch über die schönsten "Blumenbeete" fahren, was im Nachgang dann zwar bedauert werde, den Blumen selbst freilich nicht mehr helfe. Es sei in dieser Hinsicht ein großer Vorzug der Freien Wähler, näher am Bürger ausgerichtet zu sein und deshalb in der Sache interessensgerechte Lösungsmöglichkeiten aufzeigen zu können. Die Freien Wähler und ihre Ideen seien wichtig für die Bürger in Bayern und dies sowohl in den Kommunen als auch auf Landesebene.