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FREIE WÄHLER im Landkreis Eichstätt

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Kreisvorsitzender

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Mitglied des Bayerischen Landtags

Pfahlstraße 14
85072 Eichstätt

Email: buero@eva-gottstein.de


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21. Februar 2008: Wahlergebnisse vom 2.März 2008

"live" ins Netz

Eichstätt (EK) Bei Kommunalwahlen sind die Bürger und die Helfer besonders gefordert, denn hier fieseln sich die meisten Bürger mit dem Kugelschreiber durch eng bedruckte Kreistags-, Gemeinderats- und Stadtratslisten und kreuzeln ihre favorisierten Kandidaten einzeln an.

Auch am 2. März dürfen rund 98 000 Wähler im Landkreis Eichstätt wieder auf ihren Gemeinde- und Kreislisten fleißig panaschieren und kumulieren, also ihre Favoriten quer durch alle Parteien zusammenstellen oder auf den Parteilisten nach vorne wählen.

Auf der Kreistagsliste werben 263 Personen auf sechs Wahlvorschlägen um die 60 Stimmen, dazu kommen die Gemeinderats- beziehungsweise Stadtratslisten: In Eichstätt zum Beispiel kandidieren 108 Personen auf fünf Wahlvorschlägen für die 24 Sitze. Maximal kann ein Eichstätter Wähler also für diese beiden Listen 84 Einzelstimmen abgeben. Da gilt es für die Wahlhelfer am Sonntag, beim Auszählen den Überblick zu behalten.

Die Reihenfolge ist dabei klar festgelegt, erklärt Georg Stark, der Wahlleiter des Landkreises, bei dem sämtliche Fäden der Kommunalwahlen zusammenlaufen: Zuerst werden ab 18 Uhr die Landratsstimmzettel ausgezählt, dann kommen die Bürgermeisterwahlen (in 26 der 30 Kreisgemeinden). Das sollte relativ zügig von der Hand gehen, denn hier hat der Bürger nur jeweils ein Kreuzerl zu vergeben. Dann folgen die Gemeinde- und Stadträte und schließlich – da kann es schon weit nach Mitternacht sein – machen sich die Wahlhelfer in den Wahllokalen dann über die Kreistagslisten her.

Landkreisweit wird es 277 Wahllokale geben – 217 echte Abstimmungsräume und 60 Briefwahlvorstände. Manche der ehrenamtlichen Wahlhelfer im Kreis haben es heuer schon um einiges leichter als vor sechs Jahren: In Denkendorf, Lenting, Mindelstetten, Oberdolling und Wettstetten werden alle Stimmzettel komplett mit einem Scanstift über den Barcode erfasst – der Bürger kennt das vom Piepsen der Supermarktkasse. In Titting und Wellheim sind schon einige Wahlvorstände mit dem modernen Scanstift ausgerüstet. Anderen Gemeinden im Landkreis – außer Buxheim, Dollnstein, Hitzhofen, Pollenfeld, Schernfeld und Walting – steht diesmal immerhin ein aktuelles Computer-Wahlprogramm zur Verfügung, das die Eingabe der Ergebnisse deutlich erleichtern soll – und das die Daten dann auch schneller an das Landratsamt übermittelt.

Dort werden Georg Stark und seine Kollegen am Wahlsonntag ab 18 Uhr wieder ein "Wahlstudio" einrichten, in dem die Kandidaten und alle interessierten Bürger die Auszählungsergebnisse der Landratswahl "live" mitverfolgen können. Gleichzeitig werden die Daten Sonntagnacht im Internet unter www.landkreis-eichstaett.de/wahlen veröffentlicht. Erstmals wird auch im Eichstätter Rathaus, erster Stock, eine öffentliche "Live-Übertragung" per Beamer angeboten: Hier liegt das Hauptaugenmerk auf der Auszählung der Stadtratsstimmen, die ebenfalls im Internet per www.eichstaett.de mitverfolgt werden kann. Damit soll das an den Wahlabenden übliche Gedränge im zweiten Stock des Rathauses reduziert werden, wo die Wahlhelfer ihre Ergebnisse bei Hans Bittl und Gabriela Schneider abgeben. In Eichstätt sind 23 Wahllokale und zehn Briefwahllokale mit je acht Wahlhelfern zu besetzen, alles in allem sollen 264 Wahlhelfer im Einsatz sein.

Aber noch sucht die Stadt 40 ehrenamtliche Wahlhelfer, die für 35 Euro Erfrischungsgeld am Sonntag in den Wahllokalen dafür sorgen, dass die Bürger von ihrem demokratischen Grundrecht gebrauch machen können.

Interessenten können sich bei Hans Bittl oder Gabriela Schneider unter Telefon (0 84 21) 60 01-112 oder per E-Mail hauptamt@eichstaett.de melden, sie werden auch gerne noch für ihren Dienst geschult. Wahlhelfer kann jeder sein, der hier auch wahlberechtigt ist. Auch viele Studenten haben sich erfreulicherweise bereits zur Verfügung gestellt.

In Eichstätt sind etwa 10 900 Bürger wahlberechtigt, über 1600 haben ihre Briefwahlunterlagen schon abgeholt.