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19. Januar 2008

Die neue FOS startet noch in diesem Sommer

Die beiden Eichstätter FOS-Klassen werden im Gebäude der ehemaligen Fachschule für Altenpflege in der Reichenaustraße unterrichtet. Auch ein benachbartes Grundstück ist bereits im Besitz des Landkreises: laut Xaver Bittl hervorragende Voraussetzungen. - Foto: chl

Eichstätt (EK) Eichstätt bekommt tatsächlich eine eigene Fachoberschule. Die ersten beiden Klassen starten bereits "in diesem Sommer", so Landrat Xaver Bittl. Die Einschreibung findet im Februar in Eichstätt statt, das Einzugsgebiet soll bis Beilngries reichen.

Landrat Xaver Bittl war durchaus zuversichtlich, dass sein Drängen und seine Überzeugungsarbeit beim Kultusministerium Gehör finden würden: "Dass es aber jetzt so schnell gegangen ist, das freut mich riesig." Am späten Donnerstagabend hatte ihn Kultusminister Siegfried Schneider angerufen und die Zusage mitgeteilt.

Lücke geschlossen

"Die FOS schließt die letzte Lücke im Bildungsangebot des Landkreises", freut sich der Landrat. Zunächst starten in Eichstätt zwei von der FOS Ingolstadt ausgelagerte Klassen des Fachbereichs Sozialwesens, Sachaufwandsträger ist jedoch von Beginn an der Landkreis Eichstätt. Die Einschreibung findet von 18. bis 29. Februar in Eichstätt statt. Für interessierte Eltern und Schüler gibt es in der ersten Februar-Hälfte eine eigene Informationsveranstaltung, so Bittl.

Allein aus den beiden Eichstätter Realschulen ließen sich rein rechnerisch die beiden Anfangsklassen bilden, meint Bittl, pro Schule peilen etwa 30 Absolventen die Fachoberschule an. Dazu rechnet Bittl in den nächsten Jahren mit erfolgreichen Absolventen der M-Züge im Landkreis und Mittlere Reife Absolventen aus dem Beilngrieser Raum.

Die Realschüler aus dem Bereich Gaimersheim, Eitensheim, Stammham würden wohl auch weiterhin auf die Ingolstädter FOS gehen, meint Bittl. Ansonsten fahren derzeit Schüler aus dem Landkreis noch zur Neuburger Fachoberschule – wo es aber den Zweig Sozialwesen laut Bittl nicht gibt – und einige auch nach Weißenburg.

Die ersten Klassen der neuen FOS werden in der ehemaligen Altenpflegeschule in der Reichenaustraße unterkommen - die war bekanntlich ins Förderzentrum umgezogen. Der enorme Vorteil des Standorts ist laut Bittl die direkte Anbindung an die Berufsschule.

Auch der Leiter der staatlichen Berufsschule, Nikolaus Lackermair, freut sich sehr auf die Aufgabe, hier die FOS mit aufzubauen. Berufsschulen zu beruflichen Schulzentren zu verbinden sei sehr sinnvoll, so Lackermair.

Das Motto "kein Abschluss ohne Anschluss" könne jetzt für den gesamten Kreis wohnortnah angeboten werden. Lackermair verweist darauf, dass Absolventen mit einem FOS-Abschluss Zugang zu jedem FH-Studiengang haben – unabhängig davon, welchen Fachbereich sie gewählt hatten. Wer also in Eichstätt im Zweig Sozialwesen seinen FOS-Abschluss mache, könne deswegen auch auf einer FH Technik studieren, so Lackermair.

"Die Berufsschule kennt außerdem die ganzen Betriebe, das ist für die nötigen Praktikumsplätze ein Riesenvorteil", betont Bittl. Auch die Ausstattung der Berufsschule, etwa die Sportanlagen, werden der FOS mit zur Verfügung stehen. Die Details müssten jetzt zügig geregelt werden, sagen Bittl und Lackermair. Dazu gehört auch die Frage des Lehrpersonals, das an der FOS unterrichten wird. Der Leiter des künftigen beruflichen Schulzentrums, Nikolaus Lackermair, ist zuversichtlich, dass das Kultusministerium dabei nicht sparen wird: "Die FOS-Prüfungen sind zentral geregelt, da kann es keine FOS zweiter Klasse geben". Die Qualität der Ausbildung müsse und werde auf jeden Fall erstklassig sein, so Lackermair.

Von Eva Chloupek

Ein grandioser Coup

Das ist wirklich ein Grund zur Freude: Eichstätt bekommt seine FOS, sogar noch in diesem Jahr! Da ist Landrat Xaver Bittl zum Ende seiner Amtszeit noch ein grandioser Coup gelungen. Mag sein, dass der aktuelle Wahlkampf Schulminister Schneider zu seiner zügigen Zusage motiviert hat. Den Bürgern dürfte aber herzlich egal sein, wer sich den Erfolg nun auf die Fahnen schreibt. Für sie zählt allein, dass die neue Schule wirklich hält, was sie verspricht – und dafür von Schneider auch das nötige Personal gestellt bekommt.

Kommentar von Eva Chloupek