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19. Januar 2008 FW Eichstätt

Die Freien Wähler fordern mehr Weitblick

Eva Gottstein stellte die Ziele der Freien Wähler für die Eichstätter Stadtpolitik vor. - Foto: aur

Eichstätt (aur) "Es gibt kein langfristiges Konzept in der Stadt. Darin hat ein Großteil der Probleme der Stadt seine Ursachen." Das sagte Eva Gottstein, Spitzenkandidatin der Freien Wähler (FW) für die Eichstätter Stadtratswahl am Donnerstag Abend bei der Kandidatenvorstellung. Dabei wurden auch die wichtigsten Forderungen der FW präsentiert.

Fast alle 21 Stadtratskandidaten der FW waren gekommen, außerdem Landratskandidat Anton Haunsberger, der sich vorstellte, und einige wenige interessierte Bürger. Das Interesse der Bürger an den Freien Wählern sei aber in Wirklichkeit groß, berichteten Ortsvorsitzender Artur Hermann und Peter Gottstein jun. An der großen Umfrage, die die FW im Internet durchgeführt habe, hätten 323 Bürger aus Eichstätt und den Ortsteilen teilgenommen: "Wir haben höchstens mit der Hälfte gerechnet." Die Teilnehmer kämen dabei aus allen Berufs- und Altersgruppen. "Wenn man die Bürger ehrlich fragt, bekommt man auch ehrliche Antworten. Das sollte unser Ziel auch in Zukunft sein", sagte Vorsitzender Hermann. Die Ergebnisse der Umfrage mit über 20 Fragen würden nun detailliert ausgewertet und Ende kommender Woche veröffentlicht. Die wesentlichen Anregungen seien aber bereits in die Leitlinien der Freien Wähler eingeflossen.

Das grobe Wahlkonzept wurde von Eva Gottstein vorgestellt. Die FW wollen ein langfristiges Nutzungskonzept für alle städtischen Gebäude. Die Innenstadt solle attraktiver werden. Die Stadt brauche ein Parkraumkonzept. Der öffentliche Nahverkehr solle optimiert werden, unter anderem mit einer Nachtlinie, die auch ein Sammeltaxi sein könne. Eichstätt brauche attraktive Baugebiete für Einheimische, aber auch mit Anreizen für Auswärtige. Dasselbe gelte für Gewerbegebiete: Hier müssten Einheimische unterstützt und Auswärtige mit Anreizen gelockt werden. Das Bahnhofsgelände brauche eine bessere Anbindung an die Innenstadt, weil sonst das Nadelöhr Herzogsteg/Herzoggasse überfordert sei. Eichstätt müsse sich mehr als Universitätsstadt begreifen. Hier brauche es Anreize für Studenten, ihren Erstwohnsitz in Eichstätt anzumelden, ein Vertreter der Universität müsse – vergleichbar einem Ortssprecher – im Stadtrat sitzen. Die Stadt müsse es schaffen, Universität, Altes Stadttheater und das Bahnhofsgelände (Stichwort Hotel) im Zusammenhang zu begreifen.

Die Ideen der Freien Wähler zu den Themenkomplexen Kultur und Tourismus sowie Jugend Senioren sind im Konzept der Freien Wähler offenbar so umfassend, dass dafür eine eigene Informationsveranstaltung stattfinden soll. Eva Gottstein kündigte an, dass der Termin dafür am Dienstag, 12. Februar, um 19 Uhr im Saal der Krone ist. Zur Stadtratsarbeit insgesamt haben die FW drei allgemeine Grundsätze aufgestellt: Sie fordern eine solide Haushaltsführung mit Budgetierung der verschiedenen Bereiche, etwa der Tourismusverwaltung, insgesamt eine bürgerfreundliche Verwaltung mit großzügigen Öffnungszeiten und – wie schon seit vielen Jahren – die Transparenz der Entscheidungsprozesse. Mangelnde Transparenz beklagen die Freien Wähler auch beim Bürgerbegehren zum Badwegerhalt: "Hier wurde sehr viel vernebelt, kritisierte Eva Gottstein. Die Mehrheit der Bürger sei jedenfalls für den Erhalt des Badwegs gewesen, und da wäre es nur konsequent gewesen, wenn der Stadtrat anschließend den Erhalt des Weges beschlossen hätte – unabhängig von der knapp verfehlten Mindestteilnahme am Begehren.

Von Richard Auer