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14. Februar 2008 Bittl dementiert

Bittl weist Vorwürfe zurück

Eichstätt (hr) Mit Vehemenz setzt sich Eichstätts Landrat Xaver Bittl gegen die von FW-Kreisvorsitzendem und Landratskandidaten Anton Haunsberger geäußerten Vorwürfe zur Wehr, der Landkreis vernachlässige die berufliche Bildung und die Mitarbeiter der Verwaltung arbeiteten nicht effizient genug.Haunsberger hatte, wie berichtet, bei der Wahlveranstaltung behauptet, der bauliche Zustand der Berufsschule sei "indiskutabel", und er werde im "100-Tage-Programm" mit der Sanierung der Einrichtung beginnen.

Dem setzen nun Landrat Bittl sowie Schulleiter Martin Lackermair entgegen, dass allein in den vergangenen fünf Jahren 3,7 Millionen Euro in die Modernisierung und Sanierung der Schule gesteckt worden seien. Lackermair verweist in diesem Zusammenhang darauf, dass in den sechs Monaten seiner Amtszeit mit einem Kostenaufwand von etwa 700 000 Euro die Werkstatt für Heizungs- und Lüftungsbauer zu einer Einrichtung mit "Vorzeigecharakter" ausgebaut worden sei. Derzeit würden in die Metallwerkstatt abermals etwa 850 000 Euro investiert.

Manfred Christl, Leiter der Hochbauabteilung am Landratsamt, erinnert daran, dass in den vergangenen Jahren zahlreiche Investitionen getätigt worden seien, um die Schule zu einem modernen Kompetenzzentrum auszubauen. Erst Ende vergangenen Jahres sei bei den Haushaltsberatungen erneut eine Reihe von Investitionen beschlossen worden. Und Kreiskämmerer Werner Klein macht deutlich, dass der Landkreis – ebenfalls Ende des vergangenen Jahres – ein mit 2,2 Millionen Euro ausgestattetes Sanierungsprogramm für die Einrichtung bei der Regierung von Oberbayern beantragt habe, das nach der Genehmigung in den nächsten Jahren umgesetzt werden soll. Ohne Genehmigung gebe es keine Zuschüsse, und wer sich nicht rechtzeitig anmelde, gehe leer aus, so Klein zum 100 Tage-Programm Haunsbergers.

Bittl: "Der Landkreis Eichstätt hat zukunftsorientiert immer in notwendige Maßnahmen investiert; dass ein Gebäude nach 30 Jahren Verschleißerscheinungen zeigt, ist natürlich, aber dem ist der Kreis begegnet und dem wird er auch weiter begegnen."

Immerhin habe die Schule durch die Umwandlung in ein Kompetenzzentrum eine hohe Aufwertung erfahren, was sich auch in der Schülerzahl ausdrücke: Derzeit besuchen die Berufsschule 1600 Schüler in 71 Klassen, was einem Höchststand nahekommt.

Auch die Arbeit der Verwaltung sei effizient, so Bittl. Mit der niedrigen Kreisumlage von 43 Prozentpunkten bei einem durchschnittlichen Hebesatz in Bayern von 48 Prozent sparten die Kreis-Kommunen insgesamt jährlich 4,22 Millionen Euro. Und was die Personalkosten der Verwaltung betrifft, liege der Landkreis mit seinen 84,38 Euro pro Einwohner im Jahr weit unter dem Durchschnitt in Bayern (101,27 Euro). Umgerechnet auf die Zahl der Einwohner heißt dies laut Klein, dass die Verwaltung jährlich etwa 2,1 Millionen Mark Ausgaben gegenüber dem Landesdurchschnitt einspart.

"Das ärgert die Mitarbeiter, wenn unterstellt wird, dass sie nicht mit Geld umgehen können", ist Bittl verärgert über die Behauptungen Haunsbergers, er wolle für mehr Effizienz in der Verwaltung sorgen.

Natürlich ist dem Landkreischef klar, dass in Zeiten des Wahlkampfes pointiert Behauptungen aufgestellt werden. Doch hier, so Xaver Bittl, gehe es nicht um Wahlkampf, der ihn persönlich nichts mehr angehe, sondern um die Fürsorgepflicht des Chefs gegenüber seinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern: "Die Leute leisten unheimlich viel."

Von Hermann Redl