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13. Februar 2008 Sozial-FOS

Großes Interesse an der neuen FOS

Eichstätt (EK) Sehr erfreut stellte Landrat Xaver Bittl am Montag im Landratsamt fest, dass die neue Fachoberschule in Eichstätt auf großes Interesse stößt: Gut 150 Personen kamen zum Informationsabend.

Wie bereits berichtet, werden im kommenden Schuljahr zwei elfte Fachoberschulklassen im Bereich Sozialwesen mit dem Unterricht beginnen – der Start für die neue FOS in Eichstätt, auch wenn die beiden Klassen zunächst verwaltungstechnisch wohl noch zur FOS Ingolstadt gehören werden.

Der Landrat erklärte, damit sei ein langjährig anvisiertes Ziel erreicht und eine Lücke im Bildungsangebot geschlossen. Allerdings ist die FOS Eichstätt noch nicht ganz über der Ziellinie: Voraussetzung ist, dass sich bei der Einschreibung ab Montag genügend Schülerinnen und Schüler finden, um die zwei Eingangsklassen zu bilden. Bittl hegte aber keinen Zweifel, dass das gelingen werde: Zwischen 40 bis 60 Mittlere-Reife-Absolventen seien für den Eichstätter FOS-Start nötig. "Wenn es mehr werden, dann fangen wir auch mit mehr Klassen an, das garantiere ich", betonte der Landrat.

Für den – wie Bittl betonte sehr unwahrscheinlichen – Fall, dass nicht genügend Einschreibungen in Eichstätt zusammenkämen, konnte er die Eltern beruhigen: Wer sich zwischen dem 18. und dem 29. Februar in Eichstätt einschreibt, hat, wenn die FOS hier nicht zustande käme, das Recht zur Aufnahme an einer anderen gewünschten FOS: Die Eichstätter Anmeldung ist auch dafür gültig.

Die Anmeldewoche ist für einen FOS-Besuch im kommenden Schuljahr jedoch unbedingt einzuhalten – spätere Meldungen können nicht berücksichtigt werden. Abmeldungen, wenn etwa doch noch die Wunschlehrstelle geboten wird, sind dagegen unproblematisch möglich.

Eine Riege von Fachleuten um den Berufsschulleiter Nikolaus Lackermair und seinem Stellvertreter Alfons Frey stand bereit, um die Ausbildungsrichtung Sozialwesen und den geplanten Unterricht an der FOS in Eichstätt vorzustellen. Sie betonten dabei, dass im Unterricht dafür nur bestens qualifizierte – und hoch motivierte – Lehrkräfte zum Einsatz kämen.

Die Ausbildungsrichtung Sozialwesen biete sich für den Standort Eichstätt wegen der sehr guten Infrastruktur – auch was die nötigen Praktiumsplätze angeht – und der Zusammenarbeit mit den anderen Einrichtungen förmlich an: "Uns schwebt ein soziales Netzwerk aus FOS, Universität und Fachakademie für Sozialwesen vor", erklärte Ulrich Hauptstock von der FAKS. Die Fachoberschüler könnten auch von deren Angebot profitieren.

Der FOS-Abschluss in Eichstätt berechtige zum FH-Studium an allen Zweigen – nicht nur im Sozialbereich. Auch eine FOS 13, die zur fachgebundenen beziehungsweise allgemeinen Hochschulreife führe, werde in Eichstätt möglich sein. Wer noch nicht genau wisse, was er nach der Fachoberschule beruflich machen werde, sei auf der Sozial-FOS gut aufgehoben, es gebe im Vergleich zu den anderen Ausbildungsrichtungen Technik und Wirtschaft keine Nachteile. Vorteil sei jedoch die Wohnortnähe für die Schüler aus Eichstätt und dem Landkreis.

 

 

Von Eva Chloupek