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FREIE WÄHLER im Landkreis Eichstätt

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Pfahlstraße 14
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12. Februar 2008 - Auftakt zur zweiten Stufe der Wahlkampagne in Eichstätt

"Der Jugend zeigen, was sie uns wert ist"

Als FW-Bezirksvorsitzende hatte Eva Gottstein das erste Wort. Sie erklärte: "Wir sind die bürgerliche Mitte." Die Freien Wähler seien eben kein "wilder Haufen Versprengter", sondern eine Gruppe, die gemeinsam Ziele verfolgt, und zwar "frei von Ideologie, aber nicht frei von Werten".

Der Jugend zeigen, was sie uns wert ist

Der FW-Landesvorsitzende Hubert Aiwanger und die Bezirksvorsitzende Eva Gottstein unterstützen den Landratskandidaten Anton Haunsberger (von rechts). - Foto: chl

Ehrenvorsitzender Horst Volkmer schlug in die selbe Kerbe: "Wir sind auch alle christlich, sozial und umweltfreundlich, dazu muss ich in keiner Partei sein." Der langjährige Großmehringer Bürgermeister, Kreisrat und Mitbegründer der Kreis-FW betonte außerdem: "Du musst nicht einer Partei angehören, um ein erfolgreicher Bürgermeister zu sein." Viele Beispiele dafür befänden sich an diesem Abend im Saal.

Dass der Kreis Eichstätt so gut dastehe, sei nicht allein der CSU zu verdanken. Die niedrige Arbeitslosenquote sei hauptsächlich den Unternehmen zu danken, und die gute Finanzsituation des Landkreises etwa "ist nicht ein Verdienst des Landrates und des Kreistages, sondern rührt von den Gemeinden und der Kreisumlage, die sie bezahlen her".

Das Thema griff auch der Landratskandidat Anton Haunsberger in seiner programmatischen Rede wieder auf. Er forderte eine Senkung der Kreisumlage: "Es macht keinen Sinn, wenn ich als Landrat den Säckel immer voll habe, und den Gemeinden weniger Spielraum für ihre Investitionen lasse." Investitionen müssten getätigt werden. Als Landrat wolle er sofort "im 100-Tage-Programm" mit der Sanierung der Berufsschule beginnen. Der bauliche Zustand sei indiskutabel: "Da müssen wir der Jugend zeigen, was sie uns wert ist." Das gelte auch für die Jugendförderung insgesamt. Dass ein FW-Landrat angeblich keine so guten Verbindungen zur Regierung habe wie ein CSU-Landrat, sah Haunsberger nicht als Manko: "Was ich brauche, ist die Verbindung zu unseren Bürgern."

Der FW-Landesvorsitzende Hubert Aiwanger, der am gleichen Abend zuvor noch die FW Nassenfels besucht hatte, ging mit der CSU hart ins Gericht – ohne sie beim Namen zu nennen – und ließ gerade an der Bildungspolitik ebenso kaum ein gutes Haar wie an der Metropolisierungs- und Privatisierungswelle, etwa bei Krankenhäusern: "Dann zählt nur noch der Aktionärsgewinn und nicht mehr der Patient, das wollen wir nicht."

Das Ziel der Freien Wähler sei es im Gegensatz, die Lebensqualität und den Wohlstand im ländlichen Raum zu erhalten und auszubauen: "Wir brauchen wohnortnahe Strukturen", die Arbeitswelt müsse muss vor Ort ebenso erhalten werden wie die Schulen, Hausärzte und Kliniken. Deshalb forderten die FW "ideologiefrei einen bedarfsgerechten Ausbau von Kinderkrippen über die Nachmittagsbetreuung bis hin zu Ganztagesschule." Immer an den jeweiligen Ort angepasst, betonte Aiwanger. Denn aus seiner Sicht "entscheidet sich in den Kommunen, ob Politikmodelle funktionieren oder nicht, die Lösungen liegen vor Ort".

Wenn die jungen Leute schon zur Lehrstellensuche in "Metropolregionen" ziehen müssten, dann "gehen diese Leute im ländlichen Raum ab". Und das habe Konsequenzen bis hin zur Seniorenbetreuung.

Aiwanger zeigte sich auch bei der Bildungspolitik als ein entschiedener Gegner einseitiger Eliteförderung: "Wir dürfen das Auseinanderreißen der Gesellschaft nicht zulassen. Wir wollen eine solidarische Gesellschaft, die sich nicht auseinander dividieren lässt."

Von Eva Chloupek
 

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