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11. Februar 2008: 35,3 Prozent für Anton Haunsberger

"Der Kreisjugendring ist ein Erfolgsmodell"

Eichstätt (EK) Auch wenn der Landkreis Eichstätt bekanntlich sehr gut dasteht: Der Kreisjugendring (KJR) sieht gerade in Jugendfragen noch Nachholbedarf und nutzte die Gelegenheit, in einer Podiumsdiskussion den drei Landratskandidaten in Sachen Jugendpolitik auf den Zahn zu fühlen.

Der Kreisjugendring ist ein Erfolgsmodell

Der KJR-Vorsitzende Klaus Meyer begrüßte Moderator Thomas Linke-Weiser sowie die drei Landrats-kandidaten Anton Knapp, Sven John und Anton Haunsberger (von links) zur Jugenddiskussion.  Foto: chl

Anton Knapp (CSU), Anton Haunsberger (FW) und Sven John (SPD) wollen bekanntlich alle als Nachfolger von Xaver Bittl im Mai als Chef ins Landratsamt einziehen – doch nur einer kann im März die Kommunalwahl dazu gewinnen. Um den Wählern bei der Meinungsbildung zu helfen, hatte der KJR die drei Kandidaten gemeinsam aufs Podium im Gutmannsaal gebeten – der war am Freitagabend tatsächlich mit vielen jungen und nicht mehr ganz so jungen Wählern sehr gut gefüllt. Auch dank der professionellen Gesprächsführung von Bayern-3-Moderator Thomas Linke-Weiser wurde es ein informativer und auch unterhaltsamer Abend, bei den die Kandidaten versuchten, in möglichst vielen Themenbereichen Sympathiepunkte zu sammeln.

Unterschiedliche Ansätze zeigten die Kandidaten zum Beispiel bei der Förderung der offenen Jugendarbeit: Sven John erklärte, die Vereine leisteten hier in den Gemeinden schon sehr viel, ebenso der KJR. Er würde als Landrat schon "Geld in die Hand" nehmen, um weitere Projekte zu unterstützen und auch eine zweite Pädagogenstelle im Eichstätter Jugendzentrum bezuschussen – die Stadt sei ja ein Mittelzentrum im Landkreis.

Da sprachen Knapp und Haunsberger entschieden dagegen: Jugendarbeit sei Gemeindeaufgabe, für das Jugendzentrum sei Eichstätt selbst zuständig, da müssten die Landgemeinden nicht zum Mitzahlen verpflichtet sein. Knapp verwies darauf, dass er als Gaimersheimer Bürgermeister Jugendbürgerversammlungen eingerichtet hat – das werde er auch als Landrat tun – und die Jugendtreffs in der Gemeinde finanziell und durch Infrastrukturmaßnahmen unterstützt werden. Haunsberger erklärte dazu, man müsse "nicht nur in Räume investieren, sondern auch in Arbeitskräfte, in Jugendarbeiter."

Eine Zusammenarbeit mit dem Kreisjugendring als etablierten Dienstleister in diesem Bereich konnten sich alle drei Kandidaten an diesem Abend sehr gut vorstellen. "Der Kreisjugendring ist ein Erfolgsmodell im Landkreis", formulierte Haunsberger. Immer wieder ging es um bessere Vernetzung, auch um arbeitslose Jugendliche wieder besser in die Gesellschaft einzubinden.

Ein weiteres Schwerpunktthema war der Öffentliche Personennahverkehr – die Busverbindungen lassen bekanntlich für Jugendliche gerade auf dem "flachen Land" zu wünschen übrig. Sven John tritt ür einen regionalen Verkehrsverbund und erklärte außerdem, der Individualverkehr sei wohl noch nicht "teuer genug", sonst würden mehr Leute schon auf die bestehenden Busverbindungen umsteigen. Haunsberger und Knapp sahen das anders: An der Benzinschraube dürfe nicht mehr gedreht werden, vielmehr gehe es darum, den ÖPNV attraktiver zu machen. "Die alten Linien funktionieren nicht mehr", sagte Haunsberger. Es müsse aktuell der Bedarf ermittelt werden. Knapp erklärte, das Busliniennetz müsse sich am Schüler- und Berufsverkehr orientieren. Das sei dann die Basis, um ein Freizeitangebot (Abends ins Kino und die Disco) aufzubauen.

Zum Ende durfte das Publikum der Kommunalwahl am 2. März schon einmal vorgreifen und abstimmen: Von 85 Stimmen fielen dabei 50,6 Prozent auf Knapp, 35,3 Prozent auf Haunsberger und 14 Prozent auf John.

Von Eva Chloupek