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FREIE WÄHLER im Landkreis Eichstätt

Anton Haunsberger
Kreisvorsitzender

Herzog-Ludwig-Straße 5
85110 Kipfenberg

Email: info@fw-landkreis-eichstaett.de


FREIE WÄHLER im Bayerischen Landtag

Eva Gottstein
Mitglied des Bayerischen Landtags

Pfahlstraße 14
85072 Eichstätt

Email: buero@eva-gottstein.de


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10. Januar 2008 FW im Landkreis Eichstätt

"Wir sind die Besten auf dem Gebiet der Bürgernähe"

Kipfenberg (baj) "48, 26, 3, 25, 24, 8 und die Zusatzzahl lautet 16." Die Zuhörerschar in der "Krone" in Kipfenberg spitzte die Ohren. Denn mit dieser Zahlenreihe stellte sich Anton Haunsberger als Landratskandidat der FW vor.

Die Freien Wähler im Landkreis Eichstätt starteten am Mittwoch ihren Wahlkampf an dem Ort, an dem sie sozusagen ein Heimspiel hatten, denn ihr Spitzenkandidat lebt in Kipfenberg. Etwa 120 Leute waren der Einladung gefolgt, die meisten davon Freie Wähler, aber auch einige interessierte Bürger konnte Else Greßmann aus Eitensheim als Moderatorin des Abends begrüßen. Über 26 Ortsverbände verfügen die Freien Wähler im Landkreis und aus 24 davon waren Mitglieder gekommen.

Neben den Grußworten von Horst Volkmer, Ehrenvorsitzender der FW im Landkreis, und FW-Bezirksvorsitzender Eva Gottstein wurden an diesem Abend im Rahmen einer Powerpoint-Präsentation alle Kreistagskandidaten der FW vorgestellt. In der Regel übernahm der jeweilige Bürgermeisterkandidat oder der Ortsvorsitzende die Aufgabe, seine Mannschaft in günstiges Licht zu rücken.  

Für eine "Showeinlage" sorgte der jüngste Ortsverband im Landkreis, die Freien Wähler aus Walting. Sie hatten den Spider-Murphy-Song "Skandal im Sperrbezirk" für ihre Verhältnisse in witziger Weise umgeschrieben. Nach einigen Anlaufschwierigkeiten erklang unter stimmkräftiger Unterstützung des Publikums - auch der Text war Bestandteil der Powerpoint-Präsentation - das Lied schließlich.

Im Zentrum des Abends standen die Betrachtungen des Landratskandidaten. Haunsberger sprach über die "Ziele und Visionen der Freien Wähler im Landkreis Eichstätt." Zunächst löste er das Zahlenrätsel: 48 Jahre sei er alt, seit 26 Jahren verheiratet und Vater dreier Kinder, die 25, 24 und acht Jahre alt sind. Mit der "Zusatzzahl" wies Haunsberger auf den 16. März hin, dem Datum einer etwaigen Stichwahl. Und der Kandidat gab sich zuversichtlich, eine Stichwahl erzwingen zu können.

Er sei beileibe keine "One-Man-Show" betonte der Chef einer EDV-Firma. "Wir sind ein starkes Team und ziehen für unseren Landkreis an einem Strang." Das sei schon rein äußerlich zu erkennen, an den auf einander abgestimmten, einheitlichen Plakaten und Flyern bis hin zur Kleidung mit dem orangefarbenem Schal oder der orangefarbenem Krawatte.

"Wir sind die Besten auf dem Gebiet der Bürgernähe", gab sich Haunsberger selbstbewusst. Die Freien Wähler im Landkreis stellten acht Bürgermeister und nun 16 Bürgermeisterkandidaten - und sie hätten die besseren Ideen. Das könne man schon daran sehen, dass die anderen Parteien die Vorschläge der FW abkupfern würden, siehe Realschule Kösching oder jüngst die Idee einer Fachhochschule. Diesen Vorschlag hätte er am 30. November in Denkendorf gemacht, und siehe da, schon tauche dieser Gedanke bei "der dunklen Seite der Macht" auf, wie Haunsberger politische Wettbewerber durchweg bezeichnete. Deshalb wolle er auch nicht so sehr ins Detail gehen, aber er hätte einige gute Pfeile im Köcher, versicherte der Landratskandidat. Stark machen wolle er sich auf jeden Fall für eine bessere Bildungspolitik, für eine bessere Infrastruktur, für Familien, Jugendliche und Senioren. Konkret sprach Haunsberger davon, die Volkshochschulen zu stärken, Lösungen für Jugendhütten zu finden oder wohnortnahe Arbeitsplätze zu schaffen. Mit der Kompetenz und dem inneren Zusammenhalt der FW, da zeigte sich Haunsberger sicher, werde bald die "Sonne über dem Landkreis Eichstätt aufgehen."

Von Josef Bartenschlager