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FREIE WÄHLER im Landkreis Eichstätt

Anton Haunsberger
Kreisvorsitzender

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Mitglied des Bayerischen Landtags

Pfahlstraße 14
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08./09. März 2008 Für die FW "geht im Landkreis die Sonne auf"

Anton Haunsberger will die absolute Mehrheit der CSU im Kreistag brechen / Verluste „im Landestrend“

Eichstätt (hr) Für die einen "geht im Landkreis die Sonne auf" (FW-Chef Anton Haunsberger), die anderen haben an ihrem Ergebnis zu knabbern: CSU und SPD verloren bei der Kreistagswahl von vergangenem Sonntag 5,38 beziehungsweise 2,99 Prozent gegenüber 2002 .

"Wir liegen mit unserem Ergebnis im Trend der Landespartei", erklärte sich Sven John die Verluste. Anders als in den Großstädten habe die SPD auf dem flachen Land ein "strukturelles Problem". Gleichzeitig macht er die Bundespolitik und die "Aufstellung der Bayern-SPD" für das schlechte Abschneiden verantwortlich. "Die Bürger haben sich von der Großen Koalition mehr erwartet", der wirtschaftliche Aufschwung sei bei den Menschen nicht angekommen, die soziale Gerechtigkeit fehle, führte der SPD-Unterbezirksvorsitzende aus. "Am Wahlkampf und an den Personen im Landkreis" hat es nicht gelegen", ist sich John sicher. Dass er bei seiner Landratskandidatur auf 15,30 Prozent kam und somit noch schlechter als seine Partei im Kreistag (19 Prozent) abschnitt, kann er sich nicht erklären. Wie viele Mandate die SPD in den Kommunalgremien auf Landkreisebene noch stellt, konnte John nicht sagen.

Ebenfalls noch nicht Bilanz gezogen hat die CSU. Anton Knapp, neu gewählter Landrat und Kreisvorsitzender der CSU, sieht seine Partei mit ihren Verlusten von 5,38 Prozent im Landestrend. Inwieweit landes- oder kommunalpolitische Entscheidungen dafür verantwortlich waren, müsse erst eine genaue Analyse und letztlich der Ausgang der Landtagswahl zeigen. Jedenfalls seien bei all den Infoständen, an denen er beteiligt gewesen sei, kaum kommunale Themen angesprochen worden, dagegen sei das Rauchverbot Hauptthema gewesen. "Es gibt einfach mehr Aufspreizungen in der politischen Landschaft", so Knapp unter Hinweis auch auf die FDP, die mit 2,57 Prozent wieder im Kreistag vertreten ist.

"Wir haben neun Prozent bei den Stadt- und Gemeinderäten dazugewonnen und jetzt 132 Gemeinderäte von den Freien Wählern im Landkreis Eichstätt (2002: 121)," erklärte ein höchst zufriedener Anton Haunsberger. Er kündigte an, als Kreisvorsitzender "das Schiff FW in die Zukunft zu manövrieren". Denn im Kreistag und vielen Städten und Gemeinden seien die Freien Wähler jetzt die zweitstärkste Kraft. Dass die CSU oftmals noch die Mehrheit stelle, wollen die FW, die bei der Kreistagswahl 4,96 Prozent zulegten, spätestens 2014 ändern.

Zugelegt auf Kreisebene haben auch die Grünen. Sie verbesserten ihr Ergebnis bei der Kreistagswahl von 3,47 (2002) auf 4,67 Prozent und liegen damit ebenfalls im Landestrend. "Darüber sind wir natürlich sehr erfreut", meinte Manuela Knipp-Dengler. Dies zeige, dass die Themen angekommen seien und dass die Wähler Bereiche wie Umwelt- und Naturschutz bei den Grünen am besten aufgehoben sähen.

Von Hermann Redl