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08. Februar 2008: UW Pförring

Drei Millionen Rücklagen als „solide Basis“

Am Aschermittwoch stellten sich die Gemeinderatskandidaten der Unabhängigen Wähler Pförring vor.

Pförring (kue) Ein volles Haus hatten die Unabhängigen Wähler Pförring beim politischen Aschermittwoch.

Bei Blasmusik und geräuchertem Fisch stellte die UW ihr Wahlprogramm sowie ihre Kandidaten für die Bürgermeister-, Gemeinderats- und Kreistagswahl vor. „Ich will mich nicht lange mit den Leistungen der Vergangenheit aufhalten“, sagte der parteilose Bürgermeisterkandidat Bernhard Sammiller, „denn ich lebe ja in der Zukunft.“ In seinem Rückblick stellte er heraus, dass der Markt Pförring trotz des Schulneubaus schuldenfrei sei und über Rücklagen von drei Millionen Euro verfüge. Dies sei die „solide Basis“ für die Bewältigung der Aufgaben, die das UW-Programm prägten. Ein Investitionsschwerpunkt ist in den nächsten Jahren nach Sammillers Worten der Ausbau der Infrastruktur. Vor allem Orts- und Gemeindeverbindungsstraßen müssten instand gesetzt werden. Außerdem sollten Wander- und Radwege angelegt werden, um „unsere schöne Heimat für Einheimische und Gäste besser erlebbar“ zu machen.

Auch die Busverbindungen für Schüler und Pendler müssten verbessert werden. Hier sei mit der Nachmittagslinie der erste Schritt getan und werde von Eltern und Kindern dankbar angenommen. Sammiller warb um Verständnis, dass die Neugestaltung des Marktplatzes zum wiederholten Mal Thema sei.

Aber zum einen könne man „nicht zwei Euro ausgeben, wenn man nur einen hat“, zum anderen müssten die Belange der Anwohner und des Durchgangsverkehrs berücksichtigt werden. Großes Augenmerk will Sammiller auch weiterhin der Verbesserung des Hochwasserschutzes widmen. Die Sanierung des Donaudamms bei Pförring dürfe nicht bis 2020 aufgeschoben werden, so der Bürgermeister unter dem Beifall des Publikums. Schließlich wolle er das soziale Miteinander durch Jugendförderung und Ausbau des Seniorenheims zu einem Seniorenzentrum fördern. Letzteres verlange schon der demografische Wandel, so Sammillers Überzeugung. Der Bürgermeister brach eine Lanze für das Ehrenamt. Vereine und Mitbürger leisteten hier Großartiges. Als Musterbeispiel nannte Sammiller die Umgestaltung des alten Rathauses zum Haus der Vereine. Solches Engagement verdiene die Unterstützung durch den Markt Pförring, meinte der Bürgermeister. UW-Vorsitzende Brigitte Dellekönig, die als „Stimmenkönigin“ der UW von 2002 heuer die Gemeinderatsliste der Unabhängigen anführt, stellte die UW-Kandidaten vor als Liste von „kompetenten und sympathischen Männern und Frauen aller Alters- und Berufsgruppen“. Ihr Marktratskollege Wilhelm Häring erläuterte den Wahlmodus. UW-Fraktionssprecher Sebastian Kügel betonte, dass sich die UW seit ihrer Gründung vor 18 Jahren für mehr Demokratie in Pförring einsetze.