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Unter der Internetadresse www.gymnasium-gaimersheim.de finden Sie künftig alle wichtigen Informationen über das Gymnasium Gaimersheim. Wir bitten um freundliche Beachtung!


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Neues Gymnasium in Gaimersheim

Ingolstadt/Eichstätt (DK) Die Stadt Ingolstadt und der Landkreis Eichstätt bauen gemeinsam ein neues Gymnasium. Die Schule soll auf Gaimersheimer Gemeindegebiet entstehen und bis zu 1000 Schülern Platz bieten. Mit den Planungen soll sofort begonnen werden.

Wie OB Alfred Lehmann und Landrat Xaver Bittl gestern Abend erklärten, wollen die Stadt Ingolstadt und der Landkreis Eichstätt einen eigenen Zweckverband gründen. Das Gymnasium soll auf jeden Fall vierzügig beantragt werden und biete somit Platz für 800 bis 1000 Schüler. Im Jahr 2010 könnte die Schule, die im Nordwesten von Ingolstadt in der Nähe des Neubaus der Don-Bosco-Schule auf Gaimersheimer Gebiet entstehen soll, ihren Betrieb aufnehmen. Sie soll neusprachlich und mathematisch-naturwissenschaftlich ausgerichtet sein.

Laut OB Lehmann ist das Vorgehen mit dem Kultusministerium abgestimmt worden. Die Fraktionssprecher im Stadtrat und im Kreistag seien gestern nach dem gemeinsamen Gespräch zwischen Lehmann, Bittl und Kulturreferent Gabriel Engert informiert worden und hätten große Zustimmung signalisiert.

Wie Bittl sagte, besuchten rund 1500 Schüler aus dem Landkreis Eichstätt eines der fünf Ingolstädter Gymnasien. Schon lange sei über die Erweiterung der bestehenden oder den Bau eines sechsten Gymnasiums in Ingolstadt diskutiert worden. "Ein gemeinsames Gymnasium ist die beste Lösung. Alle Gründe sprechen dafür", sagte Bittl.

Ähnlich äußerte sich OB Alfred Lehmann. Es mache keinen Sinn, wenn sowohl Ingolstadt als auch der Landkreis jeweils ein eigenes Gymnasium ins Auge fassen würden. "Die Anträge würden sich gegenseitig neutralisieren", sagte er.

Wie auch Bittl geht Lehmann davon aus, dass die Gymnasiastenzahlen steigen und die bisherigen Prognosen für Ingolstadt sogar noch übertroffen werden. Als Grund nannte Lehmann die zahlreichen hochwertigen neuen Arbeitsplätze, die bei Temic, EADS oder durch die Pionierschule entstehen. Erfahrungsgemäß würden diese Leute ihre Kinder am liebsten auf Gymnasien schicken.