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Unter der Internetadresse www.gymnasium-gaimersheim.de finden Sie künftig alle wichtigen Informationen über das Gymnasium Gaimersheim. Wir bitten um freundliche Beachtung!


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Kommentare zum neuen Gymnasium in Gaimersheim

SPD begrüßt Sinneswandel der CSU

Ingolstadt/Eichstätt (DK) Gemeinsam wollen die Stadt Ingolstadt und der Landkreis Eichstätt ein neues Gymnasium in Gaimersheim bauen. Der Vorschlag von OB Alfred Lehmann und Landrat Xaver Bittl, beide CSU, erhielt zwar regen Zuspruch, die plötzliche Entscheidung sorgte aber auch für Erstaunen.

"Schon seit Jahren hat sich die SPD immer wieder für den Bau eines weiteren Gymnasiums ausgesprochen", sagte Stadtratsfraktionschef Manfred Schuhmann. Erst in der Schul- und Kulturausschusssitzung im Juni hätte er sich für eine "Ausarbeitung eines weiteren Gymnasiums entweder in gemeinsamer Trägerschaft mit einem anderen Landkreis oder als Stadt Ingolstadt" eingesetzt. Es sei mehr als erstaunlich, dass sein Vorschlag noch im Juni in der Sitzung des Kultur- und Schulausschusses abgelehnt wurde "und nun fast wörtlich meine Argumentation dafür übernommen wird", ärgert sich der Stadtrat. Trotzdem begrüße die SPD natürlich den "Sinneswandel der CSU".

Als "eine gute Lösung" bezeichnet Wolfgang Scheuer, Fraktionsvorsitzender der Freien Wähler, den Zweckverband der Stadt und dem Landkreis Eichstätt. "Auch der Standort ist optimal." Jetzt hoffe er, dass das Vorhaben schnell und unkompliziert durchgezogen werden kann.

Barbara Leininger, die schulpolitische Sprecherin der Grünen, findet den Zweckverband sowie die Tatsache, dass ein neues Gymnasium kommen soll, prima. Trotzdem sei es ihrer Meinung nach unbedingt notwendig, am Ausbau der bereits bestehenden Gymnasien festzuhalten. "Das Reuchlin platzt aus allen Nähten", sagt die Stadträtin und Studienrätin am Reuchlin-Gymnasium. "Man darf die Schulen mit ihren unterschiedlichen Profilen nicht gegeneinander abwägen." Das neue Gymnasium soll nach ersten Plänen mathematisch-naturwissenschaftlich und neusprachlich ausgerichtet sein.

Die Zusammenarbeit von Stadt und Landkreis findet Anton Knapp (CSU), Bürgermeister von Gaimersheim, "sehr sinnvoll". Über die Pläne der Gemeinde, wo gebaut werden soll, will er aber noch nichts verraten. "Drei Standorte südlich der Bahnstrecke Ingolstadt– Eichstätt kommen in Frage. Aber es ist noch zu früh, um konkreter zu werden." Knapp hält sich bedeckt. Der Ingolstädter Stadtrat und die Kreisgremien müssten nun zunächst ihre Entscheidungen treffen.

Es sieht nicht schlecht aus: Die Fraktionsvorsitzenden des Kreistages Franz Xaver Uhl (CSU), Sigi Betz (SPD) und Horst Volkmer (Freie Wähler) befanden auf Anfrage allesamt den Neubau als die "beste Lösung".

Von Silvia Obster