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Neue Realschule platzt aus allen Nähten

Eichstätt/Kösching (hr) Nur ein Jahr nach ihrer Fertigstellung platzt die neu gebaute Realschule Kösching aus allen Nähten. Deshalb gab der Kreisausschuss bei seiner Sitzung am Dienstagnachmittag grünes Licht für die Erweiterung von derzeit 18 auf 24 Klassen.

Landrat Xaver Bittl skizzierte vor der Abstimmung die kurze Geschichte der Schule: Im Schuljahr 2004/2005 mit 110 Schülern in vier ausgelagerten Klassen an der Grund- und Hauptschule Kösching gestartet, wurden im Jahr 2005/2006 mit 103 Anmeldungen weitere vier Eingangsklassen gebildet. Mit Fertigstellung des Neubaus dann zum Schuljahresbeginn 2006/2007 rückten 135 Schülerinnen und Schüler in fünf Eingangsklassen ein, so dass beim Bezug des neuen Gebäudes 361 Schüler in 13 Klassen unterrichtet wurden. In dem jetzt begonnenen Schuljahr hat die Realschule Kösching ihre Kapazitätsgrenze mit 18 Klassen erreicht, da mit 162 Anmeldungen erneut fünf Eingangsklassen zustande gekommen sind. Die Folge: Die auf 18 Klassenräume angelegte neue Realschule Kösching kann ab dem Schuljahr 2008/2009 nicht mehr ausreichend Klassen- und Fachräume zur Verfügung stellen.

Zwar, so Bittl, habe der Landkreis beim Bau damit gerechnet, dass sich die Zahl der Einwohner im Einzugsbereich der Schule überproportional entwickeln werde. Deshalb seien bei der Planung bereits eine Erweiterung auf 24 Klassen berücksichtigt und dementsprechend Flächen für die Pausenhalle, die Verwaltung und Fachräume (wie Chemie, Biologie oder Bibliothek) in einer Größenordnung von knapp 120 Quadratmetern ausgewiesen worden. Doch dass der "Druck" so schnell so groß werden würde, damit habe niemand gerechnet. Anhand der jetzt prognostizierten Schülerzahlen sei davon auszugehen, dass die Schülerzahlen weiter steigen werden und im Jahr 2011/2012 ein Höchststand von 898 Schülerinnen und Schülern in 29 Klassen erreicht sei. Bis zum Jahr 2014/2015 würden dann 810 Schüler in 27 Klassen erwartet. Nachdem vergangene Woche der Antrag zur schulaufsichtlichen Genehmigung von der Regierung erteilt sei, sollen im Oktober noch die Architekten und Sonderfachleute stufenweise beauftragt werden. voraussichtlich noch im Dezember 2007 soll mit dem Bau begonnen werden. Die Fertigstellung der Erweiterung sei für den Beginn des Schuljahres 2008/2009 geplant. Diesem Vorschlag stimmten die Mitglieder des Kreisausschusses ebenso einstimmig zu wie den Plänen für den Neubau eines Gymnasiums in Gaimersheim (wir berichteten bereits).

Ebenfalls einstimmig votierten die Kreisausschussmitglieder für den Vorschlag, dass sich der Landkreis als Partner der Regionalen Initiative zur Raum- und Standortentwicklung (IRMA) zusammen mit den Landkreisen Pfaffenhofen und Neuburg-Schrobenhausen sowie der Stadt Ingolstadt und der Audi AG mit einem Gemeinschaftsstand auf der Internationalen Tourismusbörse in Berlin (ITB) im Frühjahr 2008 präsentiert. Die anteiligen Kosten für den Kreis Eichstätt: 15 000 Euro. Die ITB sei die führende Fachmesse der internationalen Tourismus-Wirtschaft, sei Branchentreffpunkt, Marktplatz und Impulsgeber, so Bittl. Absicht der IRMA sei es, dass die "Region Ingolstadt im Wettbewerb der Regionen künftig als nachhaltig erfolgreicher und wettbewerbsfähiger regionaler Standort wahrgenommen wird". Im Rahmen der Zusammenarbeit soll eine "dauerhafte Stärkung des Standortes Region und die Erreichung eines quantifizierbaren Nutzens (Wirtschaftlichkeit, Infrastruktur, Außenwirkung) für alle Beteiligten ermöglicht werden", wie es heißt.

Von Hermann Redl