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28. Februar 2008 Neuburger Rundschau: DIE LANDRATSWAHL IM KREIS EICHSTÄTT
Der Generationswechsel ist sicher
- Anton Haunsberger ist der Landratskandidat der Freien Wähler.
Bittl-Nachfolge: Drei Bewerber treten an
VON VERENA EMMER
Eichstätt Der einstige CSU-Landtagsabgeordnete, der die Geschickte des Landkreises Eichstätt seit 1996 lenkt und im Januar seinen 65. Geburtstag feierte, darf aus Altersgründen nicht mehr antreten.
Im Eichstätter Landratsamt wird sich ein Generationswechsel vollziehen: Dafür stehen alle drei Bewerber, die beim Rennen um die Nachfolge von Landrat Xaver Bittl ihren Hut in den Ring geworfen haben.
Der Vize will Chef werden
Als aussichtsreichster Kandidat gilt Bittls derzeitiger Stellvertreter, Gaimersheims Bürgermeister Anton Knapp. Der verweist auf seine langjährigen kommunalpolitischen Erfahrungen: Seit 30 Jahren gehört er dem Kreistag Eichstätt an, vor 24 Jahren wurde er zum Bürgermeister der Marktgemeinde Gaimersheim gewählt und seit zwölf Jahren ist er stellvertretender Landrat in Eichstätt. „Es ist keine ganz leichte Entscheidung, da mir die Arbeit als Bürgermeister große Freude bereitet hat. Aber mit 52 Jahren stellte sich die Frage, noch einmal etwas anderes zu machen“, sagte Anton Knapp, der es bei der letzten Kommunalwahl auf 77 Prozent gebracht hatte, gestern im Gespräch mit der NR. Er verweist auch darauf, dass seine beiden Gegner beide nicht Mitglied des Kreistags sind.
Sven John, der Unterbezirksvorsitzende der SPD im Landkreis Eichstätt, ist Gemeinderat und Fraktionssprecher in Eitenhseim. Der 34-jährige Sparkassenbetriebswirt, der in Braunschweig geboren wurde, gilt als sehr ehrgeizig. John – er ist gelernter Bankkaufmann – verweist auf seine über 15-jährige Berufserfahrung und seine bisherige kommunalpolitische Tätigkeit als „gute Voraussetzungen“ für die Arbeit als Landrat.
Der dritte im Bunde ist der 48-jährige Anton Haunsberger, der Kreisvorsitzende der Freien Wähler. Der gebürtige Eichstätter, der eit 18 Jahren Mitglied des Kipfenberger Marktgemeinderates ist, war zehn Jahre lang Kämmerer in den Gemeinden Kipfenberg und Gaimersheim. Seit 16 Jahren ist Haunsberger Geschäftsführer einer mittelständischen Unternehmensgruppe mit über 100 Mitarbeitern.
Ob es einem der beiden Bewerber gelingt, Anton Knapp in die Stichwahl zu zwingen, wird sich am 2. März zeigen.





