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22. Februar 2008 Meier kontert
UW-Bürgermeister setzt sich gegen Vorwürfe zur Wehr

- Die Stammhamer Gemeinderatskandidaten der Unabhängigen Wähler mit dem Bewerber um den Rathaussessel, dem amtierenden Bürgermeister Hans Meier (4. von links). - Foto: E. Beck
Stammham (DK) Weitere sechs Jahre im Amt bleiben will Stammhams amtierender Bürgermeister Hans Meier, wie er bei einer Wahlkampfveranstaltung der Stammhamer UW in Westerhofen bekräftigte.
Zunächst stellte Johann Haunschild die Bewerber um einen Posten im Gemeinderat vor. Ebenfalls gab er bekannt, dass die Unabhängigen Wähler mit der Appertshofener Gruppierung PW eine Listenverbindung eingegangen seien.
Spitzenkandidat Hans Meier sprach zu Beginn seiner Vorstellung einige Themen, die andere Parteien in ihr Wahlprogramm aufgenommen hatten, an. Er stellte fest, dass die Ziele, die vor sechs Jahren von der UW aufgestellt worden waren, "in fast allen Punkten zum Wohle der Gemeinde umgesetzt worden sind". Den Vorwurf, die Gemeinde habe es versäumt, die Bepflanzung des Dammes an der Autobahn A 9 zu forcieren, wies Meier entschieden zurück: Er könne nicht auf einem Gelände, das sich noch nicht im Besitz der Gemeinde befinde, Bepflanzung vornehmen lassen. Ebenso machte Meier deutlich: Eine von anderen Parteien angemahnte noch bessere Finanzlage sei kaum möglich. Die Pro-Kopf-Verschuldung habe sich in seiner Amtszeit von 121 auf derzeit 23 Euro gesenkt, so Meier. "Man soll auch nicht vergessen, dass die Gemeinde in den vergangenen 18 Jahren zirka 20 Millionen Euro investiert hat."
Auch den Vorwurf, im Falle seiner Wiederwahl werde er vor Ablauf der Legislaturperiode zurücktreten, wies Meier entschieden zurück. Er werde selbstverständlich seine ihm übertragene Aufgabe "voll und ganz erfüllen". Der Bürgermeister kann auch dem Vorwurf eines Stillstands in der Gemeinde nichts abgewinnen: "Das Gegenteil ist der Fall", betonte Meier und verwies auf die "unzähligen Arbeiten, die zum Wohle der Gemeinde durchgeführt" und auf die bevorstehende Schulhaussanierung mit hohen Kosten.
Die Anliegen von Hans Meier und seiner UW-Mitstreiter sind unter anderem: Ansiedlung eines Seniorenheims, Sportanlagenbau, Jugendarbeit, Kindergartenerweiterung, Radwegeausbau, würdevolle Gestaltung der Friedhöfe, bürgernahe Gemeindeverwaltung sowie eine maßvolle Erweiterung von Gewerbegebieten. Meier sieht die Gemeinde Stammham als "große Familie".
Von Erwin Beck





