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Hier finden Sie aktuelle Informationen rund um die FW Gaimersheim.

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27. September 2007

Vorsicht bei guten Ideen der Opposition

Zu "Neues Gymnasium in Gaimersheim" (DK vom 27. September):

Ein Erfolg für die Ingolstädter, deren gymnasiales Unterangebot behoben wird, die Eichstätter Landkreisbürger, deren Kinder nicht mehr zwingend "in die Stadt" pendeln müssen und die Gaimersheimer, die nun doch eine weiterführende Schule bekommen sollen. Und das, nachdem sogar der Bürgermeister der Marktgemeinde im Kreistag gegen den eigenen Markt als Heimstatt für die neue Realschule gestimmt hatte!

Eigenartig ist diese Erfolgsmeldung mit dem neuen Gymnasium für Gaimersheim: Am 15. Juni hatten die Freien Wähler Gaimersheim den Antrag gestellt, im Gemeinderat darüber zu diskutieren, wie man nach der Realschulpleite ganz konkret ein Gymnasium in die größte Landkreisgemeinde holen könnte. Der Antrag wurde vom Bürgermeister nicht auf die Tagesordnung gesetzt, mit dem Hinweis "Landkreis ist zuständig": Vorsicht bei guten Ideen der Opposition!

Am 19. September der zweite Anlauf der Freien Wähler - vergebens, denn: Die Gemeinde sei ja immer noch nicht zuständig, meinte der Bürgermeister, der gleichzeitig stellvertretender Landrat ist. Nur sechs Tage später wurden laut DK bereits die Fraktionssprecher in Kreistag und Stadtrat informiert. Einen weiteren Tag danach verkünden OB Lehmann und Landrat Bittl die Nachricht vom Gymnasium. Hat Bittl es versäumt, seinen Stellvertreter frühzeitig in die Sache einzubinden? Den Mann, der Ambitionen hat, das "stellvertretend" in seinem Titel nächstes Jahr zu streichen?

Der war nach eigenem Bekunden "auch überrascht" von der wunderbaren Fügung. Wie hätte denn das im Gemeinderat ausgesehen - die Freien Wähler forderten dazu auf, sich klar für einen Gymnasiumsstandort Gaimersheim zu positionieren. Auf jeden Fall ungünstig für die Mehrheitspartei. Als Schweizer Kräuterbonbonhersteller würde man fragen: Wer hat’s erfunden?

Hermann-Josef Schmidt
Fraktionssprecher Freie Wähler Gaimersheim