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25. Februar 2008

Weg für Donauquerung offen halten

Verkehrsprobleme: FW wollen Verbindung zwischen Gabel und Friedrichshofen.

Friedrichshofen (war) "Eine Lösung der Verkehrsprobleme von Friedrichshofen und der Mittleren Heide kann nur zusammen mit Ingolstadt und Gaimersheim erreicht werden", sagte der Ingolstädter FW-Vorsitzende Peter Gietl bei einem Diskussionsabend am Freitag. Die Freien Wähler aus Gaimersheim und Ingolstadt hatten ins Friedrichshofener Pfarrheim eingeladen, um über Vorschläge zur Entlastung beim Auto- und Schwerlastverkehr zu debattieren. "Das gleiche Parteibuch der Bürgermeister von Ingolstadt und Gaimersheim hat den Bürgern in den vergangenen Jahren nicht die Spur einer Erleichterung gebracht", wetterte OB-Kandidat Sepp Mißlbeck. "Und der Verkehr an der Kriegsstraße hat sich seit dem Bau des Friedrichshofener Kreisels mehr als verdoppelt", ergänzte Walter Schwimmer, Bürgermeisterkandidat der Freien Wähler Gaimersheim und selbst Anwohner. Der Erfolg von Audi sichere zwar Arbeitsplätze in der Region, sorge aber durch immer höhere Produktionszahlen und steigende Zulieferströme für erhebliche Belastungen bei den Einwohnern von Friedrichshofen und dem südlichen Gaimersheimer Ortsteil Mittlere Heide. Die Ortsgrenze verläuft unsichtbar innerhalb desWohngebiets.

Eine weitere Belastung entstehe den Anwohnern durch den Verkehr zum und vom Klinikum: "Die Rettungswagen quälen sich mit Blaulicht durch Anwohnerstraßen, sie können gar nicht anders", berichtete ein Friedrichshofener. "Deswegen wäre eine Verlängerung der Levelingstraße nach Westen schon mal ein wichtigererster Schritt", erklärte Georg Niedermeier, Sprecher der Friedrichshofener Bürgerinitiative FBI. Das Verkehrskonzept der Freien Wähler sieht eine Verbindung zwischen Gabel und Friedrichshofen vor, die zur Straße zwischen dem Gewerbegebiet Neuhartshöfe und der Mittleren Heide führt. Zugleichsollten mit dem neuen Gymnasium Gaimersheim die Anwohner des benachbarten Baugebiets "Alte Säge" entlastet werden.

Hermann Schmidt, Fraktionssprecher der Gaimersheimer FW, ergänzte, dazu müsse man sich schnell entschließen, denn die dazu notwendigen Flächen seien sehr begehrt. Auf lange Sicht, so der Verkehrsexperte der FW Ingolstadt, Gerd Werding, müsse man auch an eine vierte Donauquerung im Westen denken. Das sei kein Projekt für nächstes oder übernächstes Jahr, sondern eine langfristige Notwendigkeit. Wichtig sei, sich den Weg für diese Donauquerung offen zu halten und die entsprechenden Grundstückezu erwerben - auch wenn es sich dabei um geschützte Flora-Fauna-Habitat-Gebiete handele.

Die Möglichkeit für eine Querung sei vorhanden, sagte Fraktionsführer Wolfgang Scheuer. Ingolstadt habe einen inneren Ring, aber der äußere Ring fehle der Stadt akut. Einig waren sich die anwesenden Bürger und die FW-Vertreter aus Ingolstadt undGaimersheim, dass ein großes Verkehrskonzept für die Region fehle. Walter Schwimmer regte an, den neu gegründeten Verein "Initiative Regionalmarketing" mit ins Boot zu holen, bei dem alle notwendigen Beteiligten bereits Mitglied seien - von Audi bis zu den umliegenden Landkreisen und der Stadt Ingolstadt.