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Aktuelles

Offene Dienstagsrunde vor jeder Gemeinderatssitzung

um 20.00 Uhr  im Sportheim

Tagesordnung der Gemeinderatssitzung am 11.08.2016 um 19.30 Uhr

Sitzungsplan 2016

 


 

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25 Jahre FW Eitensheim

Gegründet wurden die Freien Wähler (damals FWG genannt) am 12. November 1983, jedoch nicht wie ursprünglich vorgesehen beim Binderwirt, sondern im Sitzungssaal der Gemeinde, also im Rathaus.

 35 Männer und Frauen haben sich zur Gründung der FWG beim Binderwirt getroffen. Die Wirtsstuben war zu unserem Erstaunen bis auf den letzten Platz besetzt. Dass es sich dabei jedoch um eine Gruppe handelte, die verhindern wollte, dass sich in Eitensheim Freie Wähler zusammenschließen, wurde uns erst bei Eröffnung der Versammlung bewusst. Als der Versammlungsleiter die Anwesenden begrüßen wollte, haben viele dieser Anwesenden die Veranstaltung dermaßen gestört -  selbst dem Wirt war es nicht gelungen Ruhe herzustellen - dass ein Umzug in den Sitzungssaal der Gemeinde nötig war. (Selbstverständlich wurde an die Gemeinde Miete für den Sitzungssaal bezahlt. Dr. Lachnit war in dieser Beziehung sehr genau.)

Dort wurde das Ziel der Versammlung, eine Freie Wählergemeinschaft zu gründen umgesetzt. Gleichzeitig wurde unser Bürgermeisterkandidaten nominiert und eine Gemeinderatsliste aufgestellt. Wir waren zunächst eine lose Gemeinschaft ohne Vereinscharakter.

 Auf anhieb konnten wir dann bei der Kommunalwahl am 18. März 1984 mit fast 28% der Stimmen, drei der damals zwölf Gemeinderatsitze erringen und mit Dr. Günter Lachnit den

1. Bürgermeister stellen. Mutig wurde ab diesem Zeitpunkt Einfluss auf die Gemeindepolitik genommen.

 Nach den Wahlen, am 10.05.1984 wurde eine Vorstandschaft gewählt. Unser Ziel war es, die Bevölkerung über unsere politisch Arbeit zu informieren und deren Interesse für unsere Gruppe zu gewinnen. Was einige Jahre gut funktioniert hat, ist dann leider etwas eingeschlafen.

Erst vor den Kommunalwahlen 1990 rückte das Vereinsleben wieder in den Mittelpunkt unserer Aktivitäten. Am 26. November 1989 bei einer Mitgliederversammlung wurde eine neue Vorstandschaft gewählt und gleichzeitig der Bürgermeisterkandidat bestimmt. Überraschenderweise hat Herr Dr. Lachnit damals nicht mehr als Bürgermeister kandidiert. Außerdem wurde die Liste der Kandidaten für den Gemeinderat aufgestellt.

Bei der Kommunalwahl 1990 konnten wir wie 1984 erneut drei Sitze im Gemeinderat gewinnen.

Bei der Kreistagswahl, an der Freie Wähler aus vielen Landkreisgemeinden teilnahmen, haben wir Eitensheimer keinen Kandidaten gestellt, weil wir uns auf die Aufgaben in unserer Gemeinde konzentrieren wollten.

Am 15. November 1992 wurde der Ortsverband der Freien Wähler Eitensheim gegründet und damit sind wir damals dann auch dem Kreisverband beigetreten.

Auf der Kreisebene arbeiten wir seit dieser Zeit aktiv mit.

Derzeit besetzen wir vier von 14 Gemeinderatssitzen.

Unser Stimmenanteil liegt nach wie vor bei ca.25%.

Ab 1990 gab es regelmäßig politische Infoveranstaltungen, zum Beispiel den „Politischen Nachmittag für Frauen“. Auch gesellschaftliche Veranstaltungen, wie Radtouren, Wanderungen, Weinfeste, Starkbierfeste und anderes mehr zählen heute zum festen Repertoire unseres Vereinslebens.

Seit dieser Zeit findet auch vor jeder Gemeinderatsitzung eine Fraktionssitzung statt. Sie kann von allen interessierten Bürgern besucht werden, sofern es sich um öffentliche Themen handelt. Bei uns gibt es keine Geheimnisse und jeder kann mitreden.

Wenn wir auch seit Dr. Lachnit keinen Bürgermeister mehr gestellt haben, so haben die Freien Wähler das politische Geschehen in Eitensheim doch wesentlich mitgestaltet und sind zu einer festen Größe geworden.

Sehr geehrte Damen und Herren, lassen sie mich hierzu ein paar Beispiele nennen.

Zu Dr. Lachnits Zeiten war die Frage des Baus der Nordtangente, von Eitensheim nach Hepberg zur Autobahn, hochaktuell. Leider konnte sich hier die Meinung der Freien Wähler nicht durchsetzen. Mit allen Mitteln versuchten wir die Streichung der Nordtangente vom Bundesstraßenbedarfsplan zu verhindern. Wir fanden weder bei unseren Nachbargemeinden und der Stadt Ingolstadt Gehör, noch bei einem Großteil der damaligen Gemeinderäte aus den anderen Fraktionen. Wenn damals alle an einem Strang gezogen hätten, wäre es unter Umständen möglich gewesen eine bessere Lösung, sprich eine größere innerörtliche Unterführung für Eitensheim zu erreichen. Wie Sie alle wissen, erfolgte heuer der Spatenstich für die Nordumfahrung Gaimersheim. Damit ist alles gebaut was anfangs geplant war aber zum damaligen Zeitpunkt angeblich nicht umsetzbar gewesen wäre. Nur Eitensheim hat keine ordentliche Unterführung.

Bei Aktivitäten zum Schutz des Eitensheimer Trinkwassers waren wir wesentlich erfolgreicher. Kaum war der neue Brunnen gebohrt und die eigene Wasserversorgung gesichert, war diese auch schon wieder in Gefahr. Unser Trinkwasser sollte zur Bewässerung für einen im Norden von Eitensheim geplanten Golfplatz verkauft werden, so die Meinung von einigen Gemeinderäten. Aufgrund einer von uns durchgeführten Unterschriftenaktion wurde der Antrag auf einen Bürgerentscheid bewilligt. 90% der Befragten haben uns mit ihrer Unterschrift unterstützt. Der Bürgerentscheid wurde zwar nicht durchgeführt, aber der Golfplatz wurde, wie Sie wissen, nicht gebaut. Die Bauherrin „(...) hat das wasserrechtliche Verfahren offiziell zurückgezogen.“ Ich zitiere: „Ausschlaggebend für die Entscheidung, ihre Golfplatzpläne aufzugeben, war der anstehende Bürgerentscheid (...) (Zitat: DK, Lokales, 7. März 1997).

Als kleine Anmerkung hierzu. Der damalige Ortspfarrer Heinz Rödig hat zum Thema Wasser eine Predigt mit der Überschrift „Jeder Tropfen zählt“ gehalten.

Heute noch gibt es Gemeinderäte die einem kostenlosen Park im Norden von Eitensheim nachtrauern.

Das waren zwei Beispiele unserer vielen Aktivitäten in der Vergangenheit. Arbeit gibt es auf der politischen Bühne in Eitensheim noch genug. Denken wir nur an die Misere mit den dringend notwendigen Radwegen entlang der B13, oder an die sehr zögerlich voranschreitende Ortssanierung.

Wir waren in der Vergangenheit  und sind auch jetzt auf dem richtigen Weg. Mit einer Politik, in der die Begriffe Offenheit, Klarheit und Transparenz im Mittelpunkt aller Überlegungen und Handlungen stehen, werden wir auch in Zukunft weiterhin bestehen können und Erfolg haben.

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Sitzverteilung 1984 - 2008

Sitzverteilung.pdf