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Aktuelles

Offene Dienstagsrunde vor jeder Gemeinderatssitzung

um 20.00 Uhr  im Sportheim


Tagesordnung der Gemeinderatssitzung am 11.08.2016 um 19.30 Uhr

Sitzungsplan 2016

 


 

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Mehr Demokratie im Gemeinderat

Mehr Demokratie im Gemeinderat

Einen "Querschnitt der Eitensheimer Bürger" wollen die Freien Wähler nach der Aussage von Else Greßmann mit ihrer Kandidatenliste bieten.

Else Greßmann, Fraktionssprecherin der FW im Gemeinderat, sprach zu den Themen Gestaltung des Ortes und Zusammenarbeit im Gemeinderat: "Seit sechs Jahren ist ein Ausschuss für die Gemeindeentwicklung eingesetzt, doch der wurde noch nicht einmal gebraucht", kritisierte Greßmann. Die Dinge würden anderswo besprochen, und so hätte Bürgermeister Michael Stampfer in der jüngsten Gemeinderatssitzung bekannt gegeben, dass zum ersten Mal eine Privatmaßnahme ins Städtebauförderprogramm aufgenommen worden sei. "Keiner wusste davon", so Greßmann. Dies sei keine Art, im Gemeinderat zu arbeiten. Sie forderte, die Bürger einzubeziehen, um Akzeptanz für die Gestaltung des Ortes zu bekommen.

Mit der Sanierung und Belebung des Gewölbekellers befasste sich Gemeinderatsmitglied Willi Schneider: "Wir stellten einen Antrag, dass die Freien Wähler zusammen mit dem Heimatverein den Keller säubern, die Notausgänge beschildern und die Bühne so weit herrichten, dass eine vorläufige Inbetriebnahme möglich gewesen wäre." Die Gemeinde hätte für diese Maßnahme rund 3500 Euro Materialkosten zu tragen gehabt. Aber der Gemeinderat habe den Antrag abgeschmettert, unter anderem mit der Begründung, dass der unebene Boden eine Gefahrenquelle sei.

Auch beim Radweg zur Gabel sind die Freien Wähler am Widerstand des Gemeinderates gescheitert. Wiederholt hätten sie mit Anträgen versucht, hier voranzukommen, berichtete Gemeinderat Reinhard Schober. Er forderte, dass der Grunderwerb seitens der Gemeinde aktiv weiter betrieben werden müsse. Ebenso sei vom Bürgermeister mehr Druck bei der Bahn und beim Landkreis erforderlich, um bei der Unterführung Buxheimer Straße etwas zu erreichen.

Gemeinderat Michael Zäch lag das Thema Gewerbeansiedlung am Herzen. "Wir wollen uns dafür einsetzen, dass mehr Gewerbe- und Dienstleistungsbetriebe zu uns nach Eitensheim kommen", sagte er. Deshalb haben die Freien Wähler laut Zäch im Oktober 2002 einen Antrag auf Erweiterung des Flächennutzungsplans des Gewerbegebiets links und rechts an der Hitzhofener Straße bis zur Umgehungsstraße gestellt. "Der Antrag wurde einstimmig angenommen, doch bis heute nicht umgesetzt", berichtete Zäch.

Die Aussage von Bürgermeister Stampfer laute: "Ich sehe keine Notwendigkeit für dieses Gewerbegebiet und habe deshalb den Antrag nicht vollzogen." Stampfer habe abgelenkt und von anderen Standorten in Eitensheim gesprochen, wo man ein Gewerbegebiet ausweisen könnte. Für Zäch sei es unerklärlich, warum der Bürgermeister die Erweiterung des Gewerbegebietes ablehne. "Es liegt unmittelbar an der B 13, die Nordumgehung Gaimersheim steht bevor, und damit hätte man eine schnelle Anbindung zur A 9."

Von Marion Benz