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Weinfest 2007

Gedicht zum Wahlkampf

Zum Weinfest 2007

 Liebe Freunde, liebe Leute,

verzeiht, daß ich schon wieder heute

meinen Senf zum Besten gebe,

nach Gehör und Achtung strebe

als ein kleiner, freier Mann

der sich das Wort mal leisten kann.

Was will er uns denn wieder sagen

mag vielleicht gar mancher klagen

so einfach vor uns hinzutreten;

sei`s drum - ich wurd darum gebeten.

 

Nun bin ich nicht ein Kandidat,

der sich zu Wort gemeldet hat,

um mit leeren, hohlen Phrasen

mich politisch aufzublasen,

um den Menschen hier zu sagen,

was sie selber schon beklagen,

was sie stört und wo es krankt,

weil hint` und vorn das Geld nicht langt,

um Projekte unter Mühen

für uns alle durchzuziehen.

 

Zu Ideen - ja - da langt es,

doch schon in der Praxis krankt es,

da die ganzen Diskussionen

"Wer tut Was" - sich oft nicht lohnen,

da - rein pekuniär betrachtet

vergebens man nach Zuschuß schmachtet;

-- gar wenn es nichts kosten würde,

wer trägt schon gern der Arbeit Bürde?

Eher neidet ohne Schranken

man des anderen Gedanken

und aus Neid wird ungeniert

so mancher Plan nur boykottiert.

 

Jetzt fragt sich mancher, wie ich glaube,

was ich mir eigentlich erlaube,

erwartet man doch eher Seichtes,

herzerfreuend Lustig-Leichtes,

keinen Beitrag, der leicht kläglich

und der Stimmung nicht erträglich,

doch ich mein`, es sei erlaubt,

mein Sinnen besser, als ihr glaubt.

 

Schon an des nächsten Märzens Tagen

steht die Frage aller Fragen,

wie`s politisch weitergeht,

woher der Wind im Rathaus weht,

wer das Wehe und das Wohl

in seinen Händen halten soll,

sprich: Wer fortan im Amt regiert

und Dollnsteins Bürgermeister wird.

 

 Heimlich leise treten schon

Arbeitsgruppen in Aktion,

um mit delegiertem Segen

Wahlkampfthemen festzulegen,

die dann dem Parteienleben

ganz prägnant Profile geben,

um sich a) zu unterscheiden

und Verwechslung zu vermeiden

und dann b) vor allen Dingen

Wählerstimmen zu gewinnen.

 

So gewappnet treten dann

Wahlkampfhelfer baldigst an,

um an Ständen und durch Zetteln

um die Wählergunst zu betteln,

scheelen Blicks auf jenes Heer

die von anderer Couleur.

 

Linke wettern gegen Rechte,

offenbart wird nur das Schlechte,

Kreativität mißhandelt,

manches Konterfei verschandelt

und mit Schimpfen, Intrigieren

anstatt zu Argumentieren,

poltern Schwarze gegen Gelbe,

alle wollen nur dasselbe,

egal wie, es zählt der Titel

nur der Zweck heiligt die Mittel

und deren Art ist zweifelsfrei

leider oft nicht einwandfrei.

Hehre Ziele, nur die Worte

alles andere als hehr,

Ehrgefühl aus der Retorte

siegreich lächelnd stört mich sehr.

 

Versteht, was jetzt noch weiter folgt

meinetwegen als Appell.

Ich mein` es so, wie es gesprochen

und - vergeßt es nicht so schnell.

 

 

"Man ist ein Leben lang am Wühlen

so wie die Wühlmaus zum Verdruß

und auch der Maulwurf wühlt im Stillen,

nicht weil es Spaß macht - weil er muß.

Es wühlt so manche Wildsauherde,

die Wühlerei ist ihr Beruf;

es wühlt manch Tierchen auf der Erde,

weil es der Herrgott dafür schuf.

 

 Jedoch der Wühler Allerschlimmste

ist der Mensch auf dieser Welt.

Es wühlt der Klügste, wühlt der Dümmste,

der Reiche gar in seinem Geld.

 

Der Arme wühlt meist in der Scheiße,

der Kranke sich in seinem Bett,

der Tüchtige auf seine  Weise,

der Faule sich in seinem Fett.

 

Manche wühlen laut und leise,

liebenswürdig und gemein,

wühlen vor, zurück, im Kreise

hinterhältig und gemein.

 

Doch der Menschen liebstes Wühlen

ist des Nächsten Seelenschmerz,

denn das Wühlen

in Gefühlen,

diese Zielen,

dieses Spielen,

dieses Weiden an den vielen

Fehlern anderer trifft tief ins Herz.

 

Es zerstört auf lange Zeit,

manche Freundschaft, manch Vertrauen,

bringt statt Eintracht Schmerz und Leid

und läßt keine Brücken bauen.

 

Ist die Achtung erst verschwunden

kann man auf Respekt nicht baun,

Zeit heilt längst nicht alle Wunden;

"Wer" kann noch "Wem" ins Auge schaun?

 

So ergehet meine Bitte

heut an  euch als freier Mann:

Achtet Anstand wohl und Sitte,

wo man "Fair-Play" erwarten kann.

 

Freie Wähler - Freie Meinung

doch mit Verstand! - Was ihr auch tut:

Das Niveau sei Euer Mittel,

dann wird Wahlkampf kurz - und gut.

 

 

Dollnstein, 24-11-2007 HP

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