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Dollnstein weiterentwickeln

Bild: FW-Bürgermeisterkandidat Werner Schneider stellte sein Programm vor. - Foto: oh

Dollnstein (EK) Die Freien Wähler wollen "Dollnstein weiterentwickeln". Das sei das erklärte Ziel von ihm als Bürgermeisterkandidaten und von den Bewerbern für den Gemeinderat, betonte Werner Schneider bei der FW-Wahlveranstaltung in Dollnstein.


In seinem Grußwort betonte Willibald Schneider, Bürgermeister von Pollenfeld und Kreisratsmitglied, dass mehr Kreisräte aus dem nordwestlichen Landkreis in den Kreisrat gewählt werden müssten. Nur so werde sichergestellt, dass die Interessen dieses Teils des Landkreises besser vertreten würden.

Danach führte Werner Schneider aus, wie eine zukunftsorientierte Kommunalpolitik in Dollnstein aus seiner Sicht aussehen soll. Der Bürger müsse immer im Mittelpunkt aller kommunalen Entscheidungen stehen. Deshalb sei es unbedingt erforderlich, mit den Menschen im Gespräch zu bleiben und die Bürger in die kommunalen Entscheidungen einzubeziehen. So versprach Schneider, dass er nicht nur über Jugendliche sprechen wolle, sondern dass diese in einem Jugendparlament selbst zu Wort kommen sollen.

Der Kandidat machte klar, dass sich die Lebensumstände der Jugendlichen, Familien oder der älteren Menschen immer schneller veränderten. Die Gemeinde müsse darauf reagieren. So könne man heute nicht mehr so einfach von "alten Menschen" sprechen, sondern müsse das Alter nach den Lebenssituationen differenzieren. Schneider erklärte, er wolle in Dollnstein altersgerechte Wohnmöglichkeiten schaffen.

Bürgernahe Politik sei nur möglich, wenn die Rahmenbedingungen stimmen. Deshalb müsse es oberstes Ziel sein, den Haushalt wieder in geordnete Bahnen zu lenken. Dabei sei Sparen ein Weg. Um aber die Gemeinde handlungsfähig zu erhalten, müssten auch andere Möglichkeiten konsequent genutzt werden. Schneider nannte unter anderem verstärkte Überwachung der im Haushalt festgelegten Ausgaben oder die Nutzung von Einsparpotenzialen im Bereich Energie. Nicht zuletzt wären durch eine Kooperation mit der privaten Wirtschaft neue Wege der Finanzierung möglich.

Wirtschaftspolitisch will sich der Bürgermeisterkandidat intensiv um die ortsansässigen Unternehmen kümmern. "Wenn es den örtlichen Unternehmen gut geht", so Schneider, "geht es auch den Menschen gut". Als zweiten großen Bereich der Dollnsteiner Wirtschaft nannte der Bürgermeisterkandidat den Tourismus. Die Gemeinde müsse endlich durch Taten und Initiativen zeigen, dass ihr der Tourismus am Herzen liege.

Als Schwerpunkte der sachpolitischen Arbeit nannte Schneider die Ortsgestaltung und -belebung, die Verkehrsplanung und den Bereich Wasser und Abwasser.

Nach den spannenden kommunalpolitischen Themen konnten sich die Besucher bei Liedern und Texten der weit über die regionalen Grenzen hinaus bekannten Ruaßkuchlmusi entspannen.