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Zeitungsartikel vom 26.08.2008

Wasserversorgung zusammen schließen

Dollnstein (EK) Der Dollnsteiner Gemeinderat hat mehrheitlich für den Zusammenschluss der Wasserversorgungsanlagen von Dollnstein und Breitenfurt votiert. Auf die Bürger kommen nun Kosten von schätzungsweise 350 000 Euro zu.

Vorausgegangen war dem Beschluss eine Debatte über die Wasserqualität in Dollnstein. Wie Bürgermeister Hans Harrer erläuterte, könne man davon ausgehen, "dass bei einer vermehrten Förderung aus Brunnen 1 bis zum Ablauf der Ausnahmegenehmigung im August 2009 eine dauerhafte Einhaltung der Grenzwerte erreicht werden kann". Für den Nachweis werden monatlich Proben gezogen. Der Antrag auf Erhöhung der Entnahmemenge aus Brunnen 1 sei bereits beim Landratsamt Eichstätt gestellt worden; der entsprechende Bescheid stehe noch aus.

Harrer berichtete weiter, dass das Wasserwirtschaftsamt Ingolstadt in einem Schreiben klar zum Ausdruck bringe, dass ein Verbund der Wasserversorgungsanlagen Dollnstein und Breitenfurt dem gegenseitigen Nutzen beider Anlagen diene und die Versorgungssicherheit enorm erhöht werde. Wilhelm Radmacher wies darauf hin, dass nicht nur die Regierung von Oberbayern konkrete Maßnahmen sehen wolle. Auch dem Gesundheitsamt müssten bis Februar 2009 gute Wasserwerte vorgelegt werden. Josef Pfister bemerkte, dass sich Breitenfurt auch der Sappenfelder Gruppe anschließen könne. Man müsse aber davon ausgehen, dass die Grundstücke der Landwirte zwischen Obereichstätt und Breitenfurt im Wasserschutzgebiet liegen würden, und somit bei einem etwaigen Verkauf fast wertlos wären. Auf Anfrage von Anton Risch bezüglich der Kosten, teilte der Bürgermeister mit, die Bürger müssten mit rund 350 000 Euro rechnen. Dieser Betrag werde auf Dollnstein und Breitenfurt nach dem bisher gehandhabten Verteilungsschlüssel 40 Prozent Grundstücksfläche und 60 Prozent Geschossfläche aufgeteilt. Bevor die Kommune diese Maßnahme in Auftrag gibt, werden Bürgerversammlungen zu diesem Thema stattfinden.

Ein Bauantrag für einen Milchviehlaufstall in Breitenfurt wurde mit neun zu vier Stimmen abgelehnt. Wie Bürgermeister Harrer erklärte, werde das Landratsamt das geforderte Emissionsgutachten erst nach Stellungnahme der Gemeinde abgeben. Laut vorliegendem Plan wurde die Gülleentnahmestelle verlegt, und die Entlüftung des Stalls solle nur über das Dach erfolgen. Daher müsste der Stall immer seitlich geschlossen bleiben. Josef Pfister, selbst Landwirt, warf ein, dass er die Vorgaben des Landratsamts nicht nachvollziehen könne. Er kenne keinen Stall im Landkreis, der geschlossen sei, und er halte dieses System nicht für funktionsfähig. Werner Schneider gab zu bedenken, dass der Stall in unmittelbarer Nachbarschaft des Breitenfurter Freibads liege. Auch Anton Risch erinnerte daran, dass es in Breitenfurt viele Vermieter gebe und das touristische Interesse der Gemeinde nicht vergessen werden solle. Radmacher setzte dagegen, dass es für den Antragsteller um sein Gewerbe gehe und dass es für die Gemeinde aus städtebaulicher Sicht keinen Grund gäbe, diesen Bau abzulehnen. Dem stimmte Bürgermeister Harrer zu. Es bestehe aber für die Gemeinde als Grundstücksnachbarn die Möglichkeit zu einer privaten Klage gegen diesen Bau.